Arbeitsklimaindex 02/2012: Wenig Auskommen mit dem Einkommen …

… soziale Lage für MigrantInnen dramatisch

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Der aktuelle Arbeitsklimaindex der AK Oberösterreich (02/2012) stellt einen neuen Tiefstand in Sachen Arbeitszufriedenheit fest: seit 2004 waren die ArbeitnehmerInnen mit ihrer sozialen Position sowie ihrer rechtlichen Situation so unzufrieden wie heute.

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Knappes Auskommen

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So ist innerhalb eines Jahres der Anteil jener unselbständig Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen nur knapp auskommen von 44 auf 50 % gestiegen. Zusammen mit den 11 %, deren Einkommen zum Auskommen nicht mehr recht ist der Anteil jener mit knappen bzw. unzureichenden Einkommensverhältnissen auf über 60 % aller ArbeitnehmerInnen gestiegen!

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AK/WIFO Studie: Wenn Arbeit psychisch krank macht …

… kommt sie allen teuer

Das ist – in aller Kürze – das Resümee einer WIFO-Studie im Auftrag der AK Wien (Titel: „Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen“), die gestern präsentiert wurde.

Die Studienergebnisse zusammengefasst:

  • während Beschäftigte ohne arbeitsbedingte Belastungen nur 0,8 Krankheitstage/Jahr aufweisen, fallen Beschäftigte mit psychischen Arbeitsbelastungen schon 3,3 Krankheitstage aus, Beschäftigte mit psychischer und körperlicher Arbeitsbelastung knapp 6 Tage.
  • 32 % aller Neuzugänge in die Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension sind auf psychische Arbeitsbelastungen zurückzuführen
  • Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen dauern länger und kosten die österreichische Volkswirtschaft 3,3 Milliarden Euro jährlich!
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Das Arbeitsklima in Niederösterreich

Erstaunlich: die Arbeitszufriedenheit der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, obwohl – oder gerade weil? – sie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in ihrem Bundesland und Österreich insgesamt als “schlecht” einschätzen. Das zumindest ergibt der aktuelle Arbeitsklimaindex, den das IFES im Auftrag der Arbeiterkammer NÖ aus der Befragung von 792 Erwerbstätigen erstellt hat.

Diesem zufolge sind v.a. psychische und physische Belastung und jene durch ständig wechselnde Arbeitsabläufe und technische und organisatorische Veränderungen gesunken. Grosse Unzufriedenheit gibt es hingegen mit dem Einkommen. Ausserdem geht die Angst um: die theoretischen Arbeitsmarktchancen ausserhalb des Betriebes werden von den niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen sehr kritisch gesehen, am schlechtesten schätzen die öffentlich Bediensteten ihre Chancen ein.

Grosse Unterschiede gibt es zwischen den Regionen: den ganzen Artikel lesen … »

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Erfreuliches aus EUropa: EU-Parlament stärkt Sozialwirtschaft und solidarische Ökonomie

Nun, selten gibt es „aus EUropa“ Positives zu berichten. Umso erfreulicher stellt sich die am 13. März 2012 erfolgte Annahme eines von Sven Giegold (Grüner EU-Mandatar) verfassten Initiativberichts zum Statut für Europäische Genossenschaften (SCE) im Europäischen Parlament dar. Ziel des Berichts: die Stärkung des Genossenschaftswesens, der solidarischen Ökonomie und der Sozialwirtschaft in Europa. Angesichts einer konservativ-liberalen Mehrheit umso erstaunlicher.

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Arbeitsklimaindex 5/2011: Und, zufrieden mit Ihrem Job?

Der regelmäßig erscheinende Arbeitsklima-Index der AK Oberösterreich setzt sich in der aktuellen Ausgabe erstmals mit der Zufriedenheit der einzelnen ArbeitnehmerInnen mit ihrem Beruf auseinander. Welche „Berufsgruppen“ sind am zufriedensten?

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Zufriedenheit: Top-Job Bankangestellte/r

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Doch etwas unerwartet: Unbeeindruckt von Finanz- und Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Imagesturzflug der Banken sind Bankangestellte die zufriedenste ArbeitnehmerInnengruppe. Liegt der durchschnittliche Arbeitsklimaindex – über alle ArbeitnehmerInnengruppen hinweg gerechnet – bei 108 Punkten – weist jener für Bankangestellte 119 aus.

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Korruptionsbekämpfung und Arbeitsrecht: Kommt „Whistleblower“-Regelung?

Im Rahmen der Verschärfung des Korruptionsstrafrechts kann sich Justizministerin Karl nun auch eine „Whistleblower-Regelung“ vorstellen. Anonyme Hinweise bzw. Anzeigen seien zwar auch heute schon möglich, bei einer „Institutionalisierung“ von anonymen Hinweisgebern – eben einer „Whistleblower-Regelung“ seien allerdings auch Rückfragen möglich. Derzeit würden internationale Beispiele geprüft.

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Die Bedeutung von „Whistleblower“

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Whistleblower sind InformantInnen, die „in gutem Glauben Hinweise über Missstände und illegales Handeln (z.B. Korruption, Insiderhandel) seiner Behörde oder Firma gibt.“

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Arbeitsklimaindex 4/2011: Lebenszufriedenheit der ArbeitnehmerInnen seit 10 Jahren im Sinkflug

Die Lebenszufriedenheit der ArbeitnehmerInnen ist seit dem Jahr 2000 von 89 auf 84 Prozent gesunken. So das Ergebnis des aktuellen Arbeitsklimaindex Nr. 4/2011 der Oberösterreichischen Arbeiterkammer.

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Grafik aus Arbeitsklimaindex 4/2011, Entwicklung der Lebenszufriedenheit seit 2000

 

Der stärkste Rückgang ist dabei seit 2007 zu verzeichnen: Waren 2007 noch 88 Prozent der befragten ArbeitnehmerInnen mit ihrem Leben „sehr oder eher zufrieden“, fiel dieser Wert bis 2010 auf 83 % um 2011 minimal auf 84 % zu steigen.

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Richtungsweisender EGMR-Spruch in Sachen Meinungsfreiheit im Betrieb

Es gibt ein Recht auf freie Meinungsäußerung? Nicht überall. In den Betrieben wurde „Meinungsfreiheit“ nämlich bislang vielfach als mangelnde Loyalität, wirtschaftliche Schädigung, Arbeitsverweigerung, Störung der „betrieblichen Ordnung“ etc. ausgelegt. Wer nur allzu frei seine Meinung im Betrieb äußerte, war nur allzu schnell von Kündigung, wenn nicht Entlassung bedroht. Zumindest bislang. Denn ein geradezu sensationelles und richtungsweisende Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat nun eines klar gestellt – das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt auch in der Arbeitswelt!

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Der Hintergund, ein Fall in der BRD: Eine Altenpflegerin machte ihren Arbeitgeber auf schwerwiegende Missstände im Betrieb aufmerksam – von fehlerhaften Abrechnungen von Leistungen hin zu mangelder Pflege zu betreuender Personen. Der Arbeitgeber tat allerdings nichts, um diese Missstände zu beheben.

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Kindermund tut Wahrheit kund

Wie Kinder das “Arbeitsklima” für Erwerbsarbeitslose beschreiben …

Hier gibts mehr zu Steigende Arbeitslosigkeit, Politikversagen und die real existierende Arbeitsmarktpolitik

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KünstlerInnen bestreiken Ausbeutung

Modell des Guggenheim-Museums in Abu Dhabi

Es ist ja nicht so, dass sie nichts zu verlieren hätten, dennoch entschlossen sich bislang mehr als 130 Kunstschaffende, das Guggenheim-Museum in Abu Dhabi zu boykottieren:  Sie wollen ihm keine eigenen Werke für Ausstellungen leihen oder verkaufen. Damit wollen sie gegen die ausbeuterischen, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen  auf der Baustelle des Museums protestieren, weiss die taz zu berichten.

In manchen Fällen kann sogar von Zwangsarbeit gesprochen werden,

schrieb die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bereits 2009 in einem Beitrag über Ausbeutung und Missbrauch der tausenden südasiatische GastarbeiterInnen, die die “Insel des Glücks” mit ihren vier Museen, einem Zentrum für darstellende Künste, einer Filiale der New York University, Golfplätzen, Hotels sowie exklusiven Wohnanlagen errichten sollen.

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