Es geht nicht nur um´s Geld alleine…!

Am 1. Februar war der Sozial- und Gesundheitsbereich wieder einmal auf der Straße

Die Protestdemonstration der Beschäftigten und BetriebsrätInnen für eine Verbesserung des BAGS-Kollektivvertrags für den „privaten“ Sozialbereich war notwendig und wichtig für die Zukunft. Die Gewerkschaften sind mit Forderungen in die BAGS-Kollektivvertragsverhandlungen eingestiegen, die auch ernsthaft und konsequent vertreten werden müssen. Auch mit gewerkschaftlichen Aktionen.

Aber: Es geht nicht nicht nur um´s Geld alleine … Was kommt danach?

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Das war die BAGS-KV Demo am 1. Februar: “Soziale Arbeit ist mehr wert!”

Kurzfilm von der Kundgebung: Interviews mit Betroffenen, BetriebsrätInnen und Beschäftigten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich

Tausende Beschäftigte und BetriebsrätInnen (unter ihnen zahlreiche AUGE/UG und KIV/UG-AktivistInnen und BelegschaftsvertreterInnen)  – in Wien alleine an die 3.000 – aus dem privaten aber auch kommunalen Sozial- und Gesundheitsbereich demonstrierten am 1. Februar 2010 in ganz Österreich für einen ordentlichen Lohn- und Gehaltsabschluss im Rahmen der stockenden BAGS-, Caritas-, und Privat- und Ordensspitäler-KV Verhandlungen und für bessere Arbeitsbedingungen.

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BAGS-KV: Aufruf zum Protest am 1.Feburar

Wie bereits HIER berichtet sind die Kollektivvertrags-verhandlungen zum BAGS-KV gescheitert. Deshalb gibt’s am 1.Februar einen Österreich-weiten Aktionstag. Die KV- Verhandlungen der Caritas und Gehaltsverhandlungen der Privat- und Ordensspitäler stocken ebenfalls. Im kommunalen Bereich hat man bereits im Dezember mager abgeschlossen. Insgesamt ist klar: Im Sozial- und Gesundheitsbereich fröstelt es gewaltig – ein Appell an die Politik und eine gemeinsame Vorgangsweise der Gewerkschaften ist notwendiger denn je!

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BAGS: KV-Verhandlungen gescheitert!

Vorerst einmal keine Lohnanpassung im privaten Gesundheits- und Sozialbereich des BAGS-KV wie auch der Caritas. Ein Bericht von Stefan Taibl, BR-Vorsitzender im Sozialbereich und AUGE/UG-Vertreter im WB 17 der GPA-djp.

Vorneweg einmal: die Gewerkschaften GPA-DJP und Vida forderten erstmals einen Reallohnzuwachs für den chronisch unterbezahlten Bereich des BAGS-KV. Dieser KV umfasst alle Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Die Forderung der Gewerkschaften lag bei 4,1 %, die Arbeitgeberseite kam mit dem Beamtenabschluss in die Verhandlung: 2,95 %.

Arbeitgeberseite bewegt sich nicht … außer vom Verhandlungstisch

Nach 12 Stunden Verhandlung vom 12. auf 13. Jänner 2012 bewegte sich die Arbeitgeberseite auf 3,05 %: ein „ganzes“ Zehntel-Prozent! Und brach mit Nichtannahme dieses Vorschlages seitens der ArbeitnehmerInnenseite die Verhandlungen ab.

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Bericht vom #sbsm-Camp 19.-20.10.2011

Es war ein spannendes und erkenntnisreiches #sbsm-Camp!

Ein Bericht von Christine Rudolf

Von 19.-20.10.2011 fand im ÖGB-Haus das #sbsm-camp statt. Dabei gings um “Soziale Bewegungen und Social Media”  -- im Rahmen einer sozusagen interaktiven Vertiefung des gleichnahmigen Buches.

Es gab viele Podiumsdiskussionen, kleinere workshops, aber auch gemeinsame interaktive Diskussionen. Verschiedene Kampagnen und Beispiele für Soziale Bewegungen wurden ebenso erläutert, als auch Zeit und Raum für neue Ideen, Initiativen und zum Vernetzen war.

Zum #sbsm-Taalk “Wessen Gemeingüter? Unsere Gemeingüter!” war ich als Vertreterin unserer Sozialmilliarde-Kampagne eingeladen und habe dabei auch unsere Initiativen Soziale Bildungskröten auf Facebook und die Vernetzungsgruppe Soziales vorgestellt:

 


Sonstige Videos vom #sbsm-camp gibts auf dem #sbsm-youtube-kanal
Oder auch hier ein paar Mitschnitte auf ichmachPolitik.at

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Wiener Krankenanstalten: 1.500 demonstrierten für “Menschlichkeit” im Wiener KAV

700 wurden erwartet. 1.500 kamen. Und demonstrierten unter dem Motto “Zeit für Menschlichkeit” für bessere Arbeitsbedingungen und gegen die geplanten Einsparungen im Wiener Gesundheitsbereich, insbesondere im Bereich der Wiener Krankenanstalten. Wolfgang Weber von Wien.TV hat für die KIV/UG und die AUGE/UG mitgefilmt und Betroffene -- Beschäftigte wie PersonalvertreterInnen -- zu Wort kommen lassen.

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Wiener Krankenanstalten: 14. September, Protest der Beschäftigten

„Zeit für Menschlichkeit“ – so lautet die Kampagne der Hauptgruppe II (Gesundheitsberufe) der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten die heute, am 14. September 2011 um 19.00 mit einer Demonstration hinter dem Wiener Rathaus startet. 700 Beschäftigte aus den Wiener Krankenhäusern werden zur Kundgebung erwartet. Zentrale inhaltliche Forderung der Gewerkschaftsinitiative: die deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im städtischen Gesundheitsbereich.

30.000 Beschäftigte arbeiten im KAV, im Wiener Krankenanstaltenverbund. 1.200 Beschäftigungsverhältnisse sind derzeit „vakant“, so Bernhard Harreiter, Vorsitzender der Hauptgruppe II, im Standard. Drohen nicht nachbesetzt zu werden, weil es der Gemeinde Wien angeblich an Geld fehle. Die angekündigten Sparmaßnahmen im Wiener KAV drohen den Arbeitsdruck auf die Beschäftigten im Gesundheitsbereich noch weiter zu erhöhen. In einem Bereich wo die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ohnehin bereits die Grenze der Belasbarkeit erreicht haben.

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GPA-djp/vida Enquete: Soziale Arbeit ist mehr wert!

Außerparlamentarische Enquete am 19.9.2011 – Schwerpunkt Pflege

Die Gewerkschaften GPA-djp und Vida laden zur Außerparlamentarischen Enquete in die AK- Wien. Nachdem bis dato immer noch keine parlamentarische Enquete zum Thema – wie ursprünglich im Rahmen der Kampagne und Unterschriften-Aktion “Soziale Arbeit ist mehr wert!” gefordert – stattgefunden hat und auch zweifelhaft ist, ob eine solche jemals stattfinden wird, haben sich nun die Gewerkschaften GPA-djp und vida dazu entschlossen nun eine entsprechende „außerparlamentarische Enquete“ zu veranstalten.

Zeit: 19. September, 10.30 bis 16.00 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16 bis 18, 1040 Wien

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Plattform 25: Tag der “einzelnen” Härtefälle

Am 10. Juni 2011 fand am Grazer Mariahilferplatz der Tag der „einzelnen” Härtefälle statt. Dem Aufruf der Plattform 25, dass Betroffene des Kürzungsbudgets ihre Geschichte öffentlich machen, sind binnen kürzester Zeit 85 Betroffene gefolgt.

Ausgesprochen bewundernswert sind die AktivistInnen der “Plattform 25″, die in der Steiermark gegen die Kürzungen des Sozialbudgets kämpfen: Nicht nur, dass sie bei Demonstrationen mehr als 10.000 Menschen auf die Strasse gebracht und in Verhandlungen noch leichte Änderungen des Budgets erreicht haben, sie kämpfen auch nach wie vor unermüdlich und kreativ weiter.

Diese Menschen stehen für tausende Steirerinnen und Steirer, die von den Kürzungen in Armut und Verzweiflung getrieben werden und die nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Die vielen „einzelnen” Härtefälle zeigen, dass es nicht nur einige wenige Betroffene sind, die besonders leiden, sondern dass das ganze Budget ein einziger großer Härtefall ist. Sowohl Landeshauptmann Voves als auch LH-Stv. Schützenhöfer wurden von der Plattform 25 eingeladen, an der Präsentation der „einzelnen” Härtefälle teilzunehmen und sich ein persönliches Bild der katastrophalen Folgen ihres „Sparkurses” zu machen. Erschienen sind sie allerdings nicht,

berichtet die “Plattform 25″ im Text zum Video.

Die Aktionen gehen weiter. Wer am Laufenden bleiben will, kann dies über Internet oder facebook tun …

obds-wien-Petition: Her mit der Mindestsicherung 2.0!


Als Resultat des FORUM des Wiener Berufsverbandes der SozialarbeiterInnen (OBDS-Wien) vom März 2011 “Mindestsicherung – Vision und Realität” entstand die neue obds-wien Petition “Her mit der Mindestsicherung 2.0″.

Die Vernetzungsgruppe Soziales ruft zur Unterstützung dieser Petition für soziale Fairness auf!

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Wir schlucken die Krot sicher nicht!

Für eine Umkehr der Kröt€n-Wanderung: Her mit den Sozial- und Bildungs-Milliarden!

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