Eingestellt von Markus Koza am 16. Januar 2012
Vorerst einmal keine Lohnanpassung im privaten Gesundheits- und Sozialbereich des BAGS-KV wie auch der Caritas. Ein Bericht von Stefan Taibl, BR-Vorsitzender im Sozialbereich und AUGE/UG-Vertreter im WB 17 der GPA-djp.
Vorneweg einmal: die Gewerkschaften GPA-DJP und Vida forderten erstmals einen Reallohnzuwachs für den chronisch unterbezahlten Bereich des BAGS-KV. Dieser KV umfasst alle Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Die Forderung der Gewerkschaften lag bei 4,1 %, die Arbeitgeberseite kam mit dem Beamtenabschluss in die Verhandlung: 2,95 %.
Arbeitgeberseite bewegt sich nicht … außer vom Verhandlungstisch
Nach 12 Stunden Verhandlung vom 12. auf 13. Jänner 2012 bewegte sich die Arbeitgeberseite auf 3,05 %: ein „ganzes“ Zehntel-Prozent! Und brach mit Nichtannahme dieses Vorschlages seitens der ArbeitnehmerInnenseite die Verhandlungen ab.
Weiterlesen von BAGS: KV-Verhandlungen gescheitert!
Eingestellt von auge/ug am 14. September 2011
„Zeit für Menschlichkeit“ – so lautet die Kampagne der Hauptgruppe II (Gesundheitsberufe) der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten die heute, am 14. September 2011 um 19.00 mit einer Demonstration hinter dem Wiener Rathaus startet. 700 Beschäftigte aus den Wiener Krankenhäusern werden zur Kundgebung erwartet. Zentrale inhaltliche Forderung der Gewerkschaftsinitiative: die deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im städtischen Gesundheitsbereich.
30.000 Beschäftigte arbeiten im KAV, im Wiener Krankenanstaltenverbund. 1.200 Beschäftigungsverhältnisse sind derzeit „vakant“, so Bernhard Harreiter, Vorsitzender der Hauptgruppe II, im Standard. Drohen nicht nachbesetzt zu werden, weil es der Gemeinde Wien angeblich an Geld fehle. Die angekündigten Sparmaßnahmen im Wiener KAV drohen den Arbeitsdruck auf die Beschäftigten im Gesundheitsbereich noch weiter zu erhöhen. In einem Bereich wo die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ohnehin bereits die Grenze der Belasbarkeit erreicht haben.
Eingestellt von Markus Koza am 30. Juni 2011
Die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben heute ihr Finanzierungsmodell für die Pflege in Österreich vorgestellt. Ein sehr erfreuliches Papier.
Kosten der Pflege bis 2030: von 4 Mrd. 2010 auf 8,5 Mrd. 2030
Laut Prognose der Statistik Austria wird die Zahl der über 75-jährigen Menschen von derzeit knapp über 660.000 bis 2030 auf über eine Million ansteigen: jede/r neunte BewohnerIn Österreichs wird dann über 75 Jahre alt sein.
Mit der Alterung unserer Gesellschaft steigt natürlich der Pflegebedarf. Weiters ist davon auszugehen, dass der extrem hohe Anteil bislang informell (nämlich 80 %!) erbrachter Pflege- und Betreuungsleistungen – überwiegend von weiblichen Haushalts- bzw. Familienangehörigen – aufgrund steigender Erwerbstätigkeit, rückgängier Geburtenrate und wachsender Einpersonenhaushalte deutlich zurückgehen wird.
Weiterlesen von GPA-djp und vida: Neues Finanzierungsmodell für Pflege in Österreich
Eingestellt von Markus Koza am 1. April 2011
Die drastischen Sparmaßnahmen in der Steiermark gefährden – laut ORF Steiermark – bis zu 5.250 Jobs – viele davon im Sozial, Gesundheits- und Kulturbereich. Weiter Proteste der Plattform 25 geplant.
Wie der ORF Steiermark am Freitag, den 1. April 2011 berichtet, gefährdet das von SPÖ und ÖVP beschlossene Sparpaket in der Steiermark über 5.000 Jobs – vor allem im Sozial- und Gesundheitsbereich, aber auch die Bauwirtschaft und der Kulturbereich werden empfindlich getroffen.
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Spitäler: bis zu 1.400 Jobs weniger!
So spricht etwa der KAGES-Zentralbetriebsrat davon, dass in den nächsten zwei Jahren zwischen 700 und 1.400 Arbeitsplätze im Krankenanstaltenbereich verloren gehen würden.
Weiterlesen von ORF Steiermark: Steirisches Sparpaket kostet tausende Jobs!
Eingestellt von Markus Koza am 30. März 2011
Investitionen in Soziale Dienstleistungen schaffen Arbeibesplätze. Und ein gut ausgebautes Netz bzw. Angebot sozialen Diensten, von Kinderbetreuung bis Pflege helfen auch dabei die Erwerbstbeteiligung von Frauen zu erhöhen. Diese Erkenntnisse sind nicht neu, werden allerdings einmal mehr von einer von AK und ÖGB in Auftrag gegebene Studie („Frauen und Wirtschaftskrise“, Vernetzung sozialer Dienstleistungen als Antwort auf Konjunktur- und Strukturkrise“, Biffl/Faustmann/Skrivanek, Donau Uni Krems) bestätigt.
Verglichen mit anderen europäischen Ländern ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen verhältnismäßig niedrig. Daher fordert die AK Investitionen in soziale Infrstruktur, da diese nicht nur unmittelbar Beschäftigung schaffen (nicht zuletzt Frauenbeschäftigung), sondern vielfach überhaupt erst Möglichkeiten schaffen – aufgrund der in Österreich nach wie vor vorherrschenden konservativen, geschlechterspezifischen Arbeitsteilung im haushalt bei Kinderbetreuung und Pflege – einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Zusätzlich würde die Regionalwirtschaft belebt und Investitionen in soziale Dienste die Budgets langfristig entlasten.
Weiterlesen von AK/ÖGB Studie: Mehr (Frauen-)Beschäftigung durch Investitionen in soziale Dienste!
Eingestellt von auge/ug am 17. März 2011
Seit gestern ist es fix. Bund, Länder und Gemeinden haben sich auf die Einrichtung und Dotierung eines Pflegefonds geeinigt. Bis 2014 soll dieser mit 685 Mio. Euro dotiert sein, zu zwei Drittel vom Bund, zu einem Drittel von Länder und Gemeinden finanziert.
Gleichzeitig wurde vereinbart, dass bis 2012 Gesetzgebung und Vollziehung des Landespflegegeldes Bundessache sein wird. Derzeit ist das Pflegegeldsystem ja bekannterweise sehr zersplittert, so splittert sich etwa das Landespflegegeld auf 280 Träger (!) auf, das Bundesspflegegeld immerhin „nur“ auf 23 Träger – die jeweiligen Pensionsversicherungen. (siehe STANDARD-Artikel)
Weiterlesen von Der Pflegefonds kommt – die Finanzierungslücke bleibt
Eingestellt von Markus Koza am 13. Januar 2011
Die BAGS-KV Verhandlungen – also die Verhandlungen rund um Löhne, Gehälter und kollektivvertraglich geregelte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich – sind am 13. Jänner beendet worden. Kollektivvertragslöhne und -gehälter legen um 2 % zu (Ist-Löhne und Gehälter um 1,85 %). Die massive Einkommenslücke zwischen Einkommen in Sozialberufen und Durchschnittseinkommen bleibt. Ein Kommentar zum BAGS KV-Abschluss von Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender Psychosoziale Zentren NÖ und Bundesvertreter der AUGE/UG im BAGS KV-zuständigen Wirtschaftsbereich 17 der GPA-djp findet sich auf dem Belvederegasse-BLOG.
Eingestellt von Markus Koza am 13. Dezember 2010
Die Budgetanalyse der Arbeiterkammer Österreich ist da. Die ExpertInnen der Arbeiterkammer haben das Sparbudget 2011 nach seinen Auswirkungen auf die Verteilungslage, auf die ArbeitnehmerInnen, auf die Geschlechter analysiert.
Hier nun auszugsweise die Bewertungen der AK- ExpertInnen, Schwerpunkt Frauen-, Arbeitsmarkt-, Sozial- Wissenschafts- und Bildungsbereich. Mit Kritik spart jedenfalls auch die Arbeiterkammer nicht. Näher Interessierten ist jedenfalls die Lektüre der detailreich und sehr präzise aufbereiteten Analyse zu empfehlen!
Weiterlesen von Budgetanalyse 2011: Wie die Arbeiterkammer die Sozial- und Bildungsbudgets beurteilt …
Eingestellt von Klaudia Paiha am 19. August 2010
Was wir schon lange sagen, wird nun auch durch eine Studie der Arbeiterkammer bestätig: Investitionen in den Sozial- und Gesundheitsbereich schaffen nicht nur Verbesserungen für jene, die dort arbeiten und jene, die darauf angewiesen sind, sondern bringen allen was:
In der Kurzstudie “Der Sozialstaat als produktiver Faktor” haben ExpertInnen der AK vier sozialpolitischen Maßnahmen modellhaft durchgerechnet und zeigen, dass Investitionen in den Sozialstaat nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern das Budget nachhaltig entlasten: Rehabilitation vor Pension, Gesundheitsstraße, Investitionen in die Qualifizierung von Jugendlichen sowie in den Ausbau der Kinderbetreuung.
Das Ergebnis: Schon nach wenigen Jahren übersteigen die Einnahmen die Ausgaben der jeweiligen Maßnahmen. Bei der Gesundheitsstraße beispielsweise ist dies bereits nach zwei Jahren der Fall (…) Werden alle untersuchten Maßnahmen zusammengenommen, übersteigen schon nach 3 Jahren die Einnahmen die Ausgaben, nach zehn Jahren ergibt sich ein Haushaltsplus von 808 Millionen Euro. Gleichzeitig können mehr als 60.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden,
so die Arbeiterkammer-ExpertInnen.
Bleibt nur sagen: Her mit der Sozialmilliarde – aber flott!
Unterstütze unsere Forderungen nach einer Sozialmilliarde: jetzt online unterzeichnen.
Eingestellt von Markus Koza am 20. Mai 2010
Für die nächsten vier Jahre – von 2011 bis 2014 – wurde im Ministerrat (am 19. Mai im Nationalrat das entsprechende “Bundesfinanzrahmengesetz” mit den Stimmen der Regierungsparteien) ein Konsolidierungsplan beschlossen. Für jedes der Jahre 2011, 2012, 2013, ja selbst 2014 (obwohl dieses Jahr schon in eine neue Legislaturperiode fällt) wurden „Sparpakete“ geschnürt. Der Finanzrahmen für alle Ministerien wurde reduziert, es müssen also Jahr für Jahr Sparziele („Konsolidierungserfordernis“) erreicht werden. Die Budgetkonsolidierung soll mit dem Jahr 2011 beginnen.
Das „Sparpaket“ 2011 beläuft sich auf 1,6 Mrd., jenes für 2012 auf 1 Mrd. Euro, „Sparpaket“ 2013 450 Mio. und 2014 rund 400 Mio. Euro, also bis 2014 kumuliert (von 2011 bis 2014 zusammengerechnet) insgesamt über 3,4 Mrd. Euro.
Dabei soll die prozentmäßige Kürzung in einigen Bereichen – wie Arbeitsmarkt, Bildung, Wissenschaft – unterdurchschnittlich ausfallen. Der Löwenanteil der Ausgabekürzungen verbleibt allerdings dennoch im Bereich Arbeit und Soziales, dem Ministerium mit dem letzten einigermaßen populären SP-Minister, jenem Bereich in dem der Sozialdemokratie noch so etwas wie „Kernkompetenz“ zugeschrieben wird. Offensichtlich herrscht in der SPÖ ein Todestrieb. Aber auch jene Bereiche, die hinsichtlich der prozentmäßigen Kürzung „geschont“ werden sollen , sind – trotz des offensichtlichen finanziellen und gesellschaftlichen Handlungsbedarfs in diesen Politikfelder – schwer betroffen. Einige ausgewählte Zahlen:
- Besonders drastisch fallen die Ausgabekürzungen im bereits erwähnten Bereich Soziales und Familie aus: alleine im Jahr 2011 sollen in diesen Bereichen alleine 935,7 Mio. Euro eingespart werden (bis 2014: rund 2 Mrd. Euro), davon im Kapitel „Sozialversicherung“ (das sind die SV-Pensionen) rund 247 Mio. (bis 2014: 544,9 Mio.), im Kapitel „Pensionen“ (öffentl. Bedienstete und Ausgegliederte) 214 Mio. (bis 2014: 483,7 Mio.) Euro. Im Kapitel „Soziales und KonsumentInnenschutz“ – darin sind u.a. das Pflegegeld und auch das Bundessozialamt beinhaltet – stehen Ausgabereduktionen von 2011 knapp 86 Mio. (bis 2014: 186 Mio.) Euro bevor. Drastisch auch die Einschnitte im Kapitel „Arbeit“. Trotz Krise am Arbeitsmarkt mit anhaltend hohen Arbeitslosenraten und einer enstprechend notwendigen aktiven Arbeitsmarktpolitik sind hier im Jahr 2011 Einsparungen im Umfang von fast 125 Mio. Euro geplant, die sich bis 2014 auf insgesamt 267 Mio. Euro belaufen sollen. Im Kapitel „Jugend und Familie“ stehen 2011 Kürzungen im Umfang von knapp 235 Mio. Euro an, die sich bis 2014 auf 484,5 Mio. Euro kumulieren. Mit rund 1,5 Mrd. Euro an Konsolidierungsbedarf bis 2014 erbringt also beinahe die Hälfte des gesamten Einsparungsvolumens auf Bundesebene das SP-dominierte Ministerium für Soziales, Arbeit und KonsumentInnenschutz. Wie das die SP das ihrer Kernklientel erklären will?
- Im Kapitel „Unterricht inkl. Kunst und Kultur“ liegt die Konsolidierungserfordernis 2011 bei fast 112 Mio. Euro, kumuliert bis 2014 bei 234 Mio. Euro. Der Bereich „Wissenschaft und Forschung“ muss 2011 49,4 Mio Euro einsparen, bis 2014 in Summe 101 Mio Euro.
- Hart trifft es auch Justiz und Finanzverwaltung (in diesen Bereich fällt auch NEUSTART). Im finanziell und personell ohnehin schon seit Jahren angespannten Justizbereich – sollen 2011 einmal mehr knapp über 42 Mio. eingespart werden, bis 2014 sogar 92,6 Mio. (bei einem Justizhaushalt 2010 von knapp unter 1,2 Mrd. Euro.). Gespart wird auch bei der Finanzverwaltung, also jener Behörde, die dafür zuständig ist, dass auch tatsächlich Steuern gezahlt werden, die Unternehmen und Landwirte prüfen: hier liegt die Konsolidierungserfordernis 2011 bei 43,2 Mio. Euro, bis 2014 bei in Summe 84,6 Mio Euro (Haushalt Finanzverwaltung 2010: knapp 1,2 Mrd. Euro).
- Im Bereich „Gesundheit“ liegt der Konsolidierungsbedarf 2011 bei rund 29 Mio. Euro, bis 2014 bei knapp über 64 Mio. Euro. Offensichtlich soll Bundesbeitrag zu den Landeskrankenhäusern im Rahmen des Finanzausgleichs gekürzt werden.
Ein Auszug aus einem für die UG-Zeitschrift “Die Alternative” verfassten Beitrag zur Budgetkonsolidierung:
„…. Das Budgetdefizit in Österreich lag im Jahr 2009 bei 3,4 % des BIP, also über der erlaubten Maastricht-Defizit-Grenze von 3 %. Damit wurde von EU-Seite ein Defizitverfahren, wegen „übermäßigem“ Defizit ausgelöst. Der reformierte EU-Stabilitätspakt von 2005 erlaubt bei „außergewöhnlichen Ereignissen“ zwar ein anderes, entsprechendes Vorgehen: Dieses besteht im Falle Österreich aber nur darin, dass nicht schon 2010 mit der Budgetkonsolidierung begonnen werden muss, sondern erst 2011. Es gibt bereits eine abgestimmte „Exitstrategie“ der EU-Staaten, die dazu führen wird, dass alle gleichzeitig mit der Konsolidierung beginnen. Damit wird allerdings der ohnehin nur bescheidene Wirtschaftsaufschwung abgewürgt (laut OECD dämpfen die gleichzeitig durchgeführten Budgetkonsolidierungsmaßnahmen das Wachstum um minus 0,8 %). Was die Konsolidierungserfordernis letztlich noch zu erhöhen droht: bedenkt mann/frau, dass – für Österreich – ein Prozent mehr an Wachstum ein halbes Prozent weniger an Budgetdefizit bedeutet – also einen geringeren Konsolidierungsbedarf von 1,4 Mrd. Euro – kann sich jede/r ausrechnen, um welche Beträge es hier geht. Diese falsche Wirtschaftspolitik bringt die öffentlichen Haushalte noch mehr unter Druck.
Budgetproblem Staatsausgaben?
Außerdem soll bei der Budgetkonsolidierung primär bei den Staatsausgaben angesetzt werden. Tatsächlich klafft allerdings bei den Staatseinnahmen ein Riesenloch: in vielen Staaten – darunter auch in Österreich – bestanden die Konjunkturpakete zu einem großen Teil aus Steuersenkungen, weil diese verhältnismäßig schnell umsetzbar waren. Hinsichtlich ihrer Wirksamkeit waren diese Steuersenkungen allerdings immer umstritten. In Österreich wurde eine Steuerreform inkl. Familienpaket im Ausmaß von 3,5 Mrd. Euro beschlossen – ohne jegliche Gegenfinanzierung. Einnahmen, die fehlen. Zusätzlich brachen die Gewinn- und Kapitalsteuern ein, also die KÖSt und die KESt. So fiel alleine von 2008 auf 2009 das KÖSt-Aufkommen von 6,3 auf 4,2 Mrd das Aufkommen aus der KESt um über 700 Mio. Euro. Auf der Einnahmenseite klafft somit ein Riesenloch. Es gibt also ein einahmeseitiges Finanzierungsproblem. Gesprochen wird allerdings vor allem von einem Ausgabenproblem. Unverhältnismäßig hohe Ausgaben gab es allerdings vor allem für den Bankensektor. Ausgabekürzungen sollen dagegen querfeldein, über alle Ministerien und deren Budgets hinweg, erfolgen. (Der ganze Artikel kann in der “Die Alternative 5/2010″ nachgelesen werden).
Im Rahmen der AUGE-KIV-UG Vernetzungsgruppe Soziales gab am 19. Mai 2010 Bruno Rossmann, einer der Budgetexperten der AK Wien und in der letzten Legislaturperionde Grüner Nationalratsabgeordneter und Budgetsprecher einen Überblick über die geplanten Sparmaßnahmen, Hintergründe und Alternativen zu den drohenden Sparpaketen. Seine Präsentation mit den entsprechenden Zahlen, Daten und Fakten kann hier downgeloadet werden. Zahlen, Daten, Fakten, die jedenfalls mobilisierend wirken sollten, soll Schlimmes verhindert werden …
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Wir schlucken die Krot sicher nicht!
Für eine Umkehr der Kröt€n-Wanderung: Her mit den Sozial- und Bildungs-Milliarden!
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