700 wurden erwartet. 1.500 kamen. Und demonstrierten unter dem Motto “Zeit für Menschlichkeit” für bessere Arbeitsbedingungen und gegen die geplanten Einsparungen im Wiener Gesundheitsbereich, insbesondere im Bereich der Wiener Krankenanstalten. Wolfgang Weber von Wien.TV hat für die KIV/UG und die AUGE/UG mitgefilmt und Betroffene -- Beschäftigte wie PersonalvertreterInnen -- zu Wort kommen lassen.
„Zeit für Menschlichkeit“ – so lautet die Kampagne der Hauptgruppe II (Gesundheitsberufe) der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten die heute, am 14. September 2011 um 19.00 mit einer Demonstration hinter dem Wiener Rathaus startet. 700 Beschäftigte aus den Wiener Krankenhäusern werden zur Kundgebung erwartet. Zentrale inhaltliche Forderung der Gewerkschaftsinitiative: die deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im städtischen Gesundheitsbereich.
30.000 Beschäftigte arbeiten im KAV, im Wiener Krankenanstaltenverbund. 1.200 Beschäftigungsverhältnisse sind derzeit „vakant“, so Bernhard Harreiter, Vorsitzender der Hauptgruppe II, im Standard. Drohen nicht nachbesetzt zu werden, weil es der Gemeinde Wien angeblich an Geld fehle. Die angekündigten Sparmaßnahmen im Wiener KAV drohen den Arbeitsdruck auf die Beschäftigten im Gesundheitsbereich noch weiter zu erhöhen. In einem Bereich wo die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ohnehin bereits die Grenze der Belasbarkeit erreicht haben.
BABE-Kollektivvertrag: Verhandlungen für die beschäftigten im privaten Bildungsbereich wieder ergebnislos unterbrochen.
Die Kollektivvertragsverhandlungen der Gewerkschaften GPA-djp und Vida mit der Arbeitgeber-Vereinigung BABE sind wieder gescheitert (derzeit in der 4. Verhandlungsrunde).
Eingestellt von christinerudolf am 21. Februar 2011
Zeit für einen RE-LAUNCH!
Wir machen weiter! Die Vernetzungsgruppe Soziales ist eine seit über 6 Jahren bestehende Initiative zur gewerkschaftlichen Vernetzung, zum Austausch und zur gemeinsamen Aktivität für Beschäftigte, Interessens-VertreterInnen, Studierende und auch ehrenamtlich Aktive im Sozial- und Gesundheitsbereich im weitesten Sinn.
Bei deisem RE-LAUNCH-Plenum möchten wir mit allen an einer Mitarbeit Interessierten die Gruppe auf den Elementar- und Erwachsenen-Bildungsbereich erweitern und aus unseren Erfahrungen auf Grundlage der Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen der vergangenen Jahre und Vernetzungen mit diversen Bereichen, eine neue Initiative starten:
am Dienstag, den 22. Feber um 17.30 Uhr
im AUGE-Büro, Belvederegasse 10/1, 1040 Wien.
Eingestellt von christinerudolf am 15. November 2010
Für 27. November ruft die Plattform Zukunftsbudget – eine von der ÖH ins Leben gerufene breite Plattform getragen von #unibrennt, diversen NGOs, Zivilorganisationen für Familien, Gewerkschaften und politischen sowie Gewerkschafts-Gruppierungen und Initiativen – zur Demonstration gegen das geplante Sparpaket mit all seinen unsozialen und ungerechten Härten unter dem Titel “Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien” auf:
Treffpunkt: Samstag, 27.11. 13:00 Uhr vor dem Finanz- und Familienministerium
Julius-Raab-Platz (Nähe Urania)
Mittwoch, den 1. Dezember um 17h
KIV-Club: Große Mohrengasse 42, 1020 Wien
Thema:
“Bedrohte Soziale Arbeit – Bedrohte Sozialarbeit?!”
am Beispiel des Fonds Soziales Wien (FSW) und seiner GmbHs
Worum geht’s?
Es ist keine theoretische Diskussion – die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit findet statt.
Diese Entwicklung zeigt sich in Wien auch an der Situation der Sozialarbeit im Fonds Sozialen Wien (FSW) und in den FSW-Gesellschaften:
Die sozialen Dienste bzw. Dienstleistungen der Öffentlichen Hand werden “ökonomisiert”, als “operative” Leistungen einer Marktlogik unterworfen, welche die Soziale Arbeit als Ware im kapitalistischen Sinn definiert. Wenn die Politik das will, ist es auch logisch, dass der Sozialbereich privatisiert wird, insbesondere die Leistungserbringung oder auch der Anspruch der Bevölkerung auf soziale Dienste und Soziale Arbeit.
Eingestellt von christinerudolf am 2. November 2010
Zahlreiche Redebeiträge mit den jeweiligen spezifischen Forderungen aus den verschiedensten Bereichen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich gab es auf unserer Krötenwanderung am 1.10.2010.
In diesem Blog-Beitrag greifen wir einen Redebeitrag heraus, der die Situation der Bediensteten im kommunalen Gesundheitsbereich – konkret im Krankenastaltenverbund der Stadt Wien – anspricht.
Eingestellt von christinerudolf am 1. Oktober 2010
900 AktivistInnen verlangen: Her mit den Kröt€n!
Unsere Krötenwanderung war ein voller Erfolg und ein gemeinsames lautstarkes Zeichen des Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereichs! 900 BetriebsrätInnen, GewerkschafterInnen, StudentInnen, KollegInnen und AktivistInnen demonstrierten gemeinsam und solidarisch für eine Umkehr der Krötenwanderung und zwar in Richtung Soziales, Gesundheit und Bildung. Ein erster Zusammenschnitt von Kundgebung und Demonstration von Renate Sassmann:
Eingestellt von christinerudolf am 20. August 2010
Aufruf zur Demo und Kundgebung:
am 1. Oktober 2010 um 17 Uhr
Treffpunkt: Fritz-Grünbaum-Platz, Ecke Barnabitengasse, Platz vor dem Haus des Meeres
Anschl. Demo mit
Schlusskundgebung vor der
Akademie der bildenden Künste
(Schillerplatz)
Die “KRÖT€N” – Geld, Kohle, Moneten – wandern wieder. Schön. Weniger schön: geht es nach der Bundesregierung wandern die “KRÖT€N” einmal mehr weg von Bildung, Sozialem, Gesundheit.
Wir wollen ab jetzt bis vorerst 31. August 2010 alle KollegInnen, BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich dazu aufrufen, mit uns gemeinsam Druck für weitere öffentlich sichtbare Aktionen für eine Sozialmilliarde im Herbst 2010 zu erzeugen und unsere zuständigen Gewerkschaften sowie den ÖGB zum Handeln aufzufordern – mittels hoffentlich breit gestreuter Telefon-Mail-Aktion an die Gewerkschafts-Vorsitzenden, -StellvertreterInnen und sonstige Zuständige.