Kurz, bündig pointiert. Der Film der deutschen Dienstleistungsgewerkschaft VERDI zur Griechenland – bzw. Euro-Krise. Sehenswert! Und zum weiterverbreiten

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keine Kommentare auge/ug am 30. November 2011

 

Die "Linke" in der Schuldensackgasse?

Eine Erwiderung auf Heinrich Breidenbachs „Kommentar der Anderen“.

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Die Debatte um eine Schuldenbremse in der Verfassung kommt in die Gänge. Nach einer etwas längeren „Schreckminute“ von einigen Tagen haben sich GewerkschafterInnen aller Schattierungen gegen eine derartige Maßnahme gestellt. Innerhalb der Regierungsparteien wächst der Widerstand. Fekter zieht über die „Sozen“ in allen Parteien vom Leder, die Schuldenmacher, die unsozialen, die nichts gelernt hätten. „Mehr Zinsen zahlen ist unsozial,“ sagt sie und bekommt dabei Unterstützung von Heinrich Breidenbach, einem engagierten Salzburger Journalisten und ehemaligen Pressesprecher der Grünen Salzburg.

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keine Kommentare Markus Koza am 28. November 2011

Munter geht sie dahin, die Debatte um die Staatsschulden, deren Bremse, Abgabenobergrenze oder vielleicht doch ein bisschen Solidarabgabe – und so nebenbei wird hin und wieder auch mal was fallen gelassen, wo denn “gebremst” werden soll: bei Gesundheit + Sozialem, Bildung, Pensionen, …

Und weil es nicht ganz einfach ist, diesem Maschinengewehrfeuer (ja, ich verwende diesen militärischen Ausdruck ganz bewusst, denn es handelt sich tatsächlich um einen existenzbedrohenden Angriff) an “Gürtel-enger-schnallen”-Parolen Stand zu halten, hier ein paar Verweise auf gute Hintergrundinformationen, die helfen können, den Blick wieder etwas zurecht zu rücken:

Es gibt sicherlich noch viel mehr (Empfehlungen können ev. als Kommentar hinterlassen werden), aber für’s erste dürfte das mal reichen ;-)

keine Kommentare Klaudia Paiha am 25. November 2011

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat wieder einmal ihren aktuellen AK Wertschöpfungsbarometer präsentiert. Seit gut neun Jahren untersucht die AK Oberösterreich, wie viel Österreichs Unternehmen an „ihren“ Beschäftigten verdienen, wie hoch also die Wertschöpfung der MitarbeiterInnen ist. Ausgewertet werden dabei die verfügbaren Jahresabschlüsse mittlerer und größerer Unternehmen. So auch für das Jahr 2010: in diesem Falle wurden die verfügbaren Unternehmensergebnisse 880 mittlerer und größerer österreichischer Unternehmen (Bilanzsumme über 4,8 Mio. Euro, Umsatzerlöse größer als 9,68 Mio. Euro, über 50 Beschäftigte) mit insgesamt 467.166 Beschäftigten (rund 13,9 % aller ArbeitnehmerInnen) analysiert. Der „Trend 2010: Produktivität der Beschäftigten ist top!“ Die Ergebnisse in aller Kürze:

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  • Die „Wertschöpfung“ pro Beschäftigten erreicht mit 97.484 Euro einen neuen Spitzenwert, wobei ein „Überschuss“ (Wertschöpfung minus durchschnittlicher Personalaufwand/Beschäftigtem) von 40.335 Euro ebenfalls einen neuen Rekord darstellt.
  • Und: die Gewinnausschüttungen an die Eigentümer pro Beschäftigtem bleiben auch in der Krise annähernd hoch und belastet die Jahresergebnisse in den Folgejahren schwer.

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keine Kommentare Markus Koza am 14. November 2011

In Teil 1 der BEIGEWUM-Debatte zum Thema Wege aus der „Staatsschuldenkrise“ fassten wir auszugsweise Argumente des Wiener Universitätsprofessors Raffer für eine Staatsinsolvenz überschuldeter Staaten zusammen. Einer Staatsinsolvenz ablehnend steht Torsten Niechoj vom gewerkschaftsnahen bundesdeutschen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) gegenüber. Es plädiert für Eurobonds als Möglichkeit um staatliche Schuldenpapiere „spekulationsfest“ zu machen und hochverschuldeten Staaten einen solidarischen Weg aus der Schuldenkrise zu ebnen.

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keine Kommentare Markus Koza am 11. November 2011

Im aktuellen Kurswechsel, der Zeitschrift des BEIGEWUM – einem Verein linker und kritischer Sozial- und WirtschaftswissenschaftlerInnen wird debattiert. Wie an vielen anderen Orten auch über Wege aus der Krise, in diesem Fall aus der Schuldenkrise. Dabei kommen zwei unterschiedliche Standpunkte, zwei Wissenschafter zu Wort: jener, der sich – auch aus fortschrittlicher Sicht – für ein geordnetes Insolvenzverfahren für Staaten, also für „Schuldenschnitte“ bzw. einen „Haircut“ ausspricht, ist Kunibert Raffer von der Uni Wien. Und jener, der Wege aus der Krise dagegen in einer Europäisierung der Wirtschaftspolitik – wenn natürlich auch anders, als derzeit betrieben – bzw. in einer Einführung von Eurobonds sieht ist Torsten Niechoj vom gewerkschaftsnahen bundesdeutschen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK).

 

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keine Kommentare Markus Koza am 3. November 2011

Die Arbeiterkammer Wien hat wieder einmal die (Dividenden-)Ausschüttungspolitik der österreichischen Unternehmen analysiert (Untersuchung vom September 2011). Und: als ob es keine Krise gegeben hätte, als ob sich das Wachstum nicht deutlich abschwächen würde und eine nächste Krise mit einer längeren Stagnationsphase droht, erreichen Ausschüttungen der österreichischen Aktiengesellschaften schon wieder Rekordniveau.

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85 % der Gewinne werden ausgeschüttet

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„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ wird uns ja tagaus tagein gepredigt. Vor allem von VertreterInnen der Industrie, von konservativen PolitikerInnen und ihre Adlaten in der Wirtschaftswissenschaft, die heute schon wieder den gleichen Sermon verbreiten wie in Vorkrisenzeiten (der Sermon, der das ideologische Unterfutter für neoliberale Reformen der Vorkrisenära war und uns direkt in die schwerste Krise der Nachkriegszeit beförderte). Während wir alle „über unserer Verhältnisse gelebt hätten“ und darum „der Gürtel enger zu schnallen“ sei, gilt selbiges allerdings nicht für Unternehmen und deren AktionärInnen bzw. EigentümerInnen.

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keine Kommentare Markus Koza am 27. September 2011

Am 19. September 2011 hat die Arbeiterkammer Oberösterreich aktuelle Daten zur Einkommensverteilung veröffentlicht. Ein Ergebnis gleich vorneweg: die ArbeitnehmerInneneinkommen bleiben weit hinter der Produktivitätsentwicklung zurück, die Nettoeinkommen sind seit 1994 real sogar leicht gesunken. Innerhalb der Lohnabhängigen wächst die Ungleichheit.

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Entwicklung der Lohnquote

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Die Lohnquote – also der Anteil der Löhne am gesamten Volkseinkommen – ist seit 1994 von 74,7 % auf 68,8 % im Jahr 2010 gesunken. Für 2011 wird eine weiterer leichter Rückgang auf 68,5 %, für 2012 eine Stabilisierung auf 68,6 % prognostiziert. Vom Tiefstand 2007 (65,1 %) hat sich die Lohnquote lediglich aufgrund des massiven Einbruchs der Gewinne im Zuge der Wirtschaftskrise kurzfristig wieder „nach oben“ entwickelt. Mit dem Anteil von knapp unter 69 % liegt die aktuelle Lohnquote unter jener des Jahres 2003. Ein Prozentpunkt macht dabei rund 2,2 Mrd. Euro – mehr oder weniger Löhne für die ArbeitnehmerInnen in Österreich – aus.

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keine Kommentare Markus Koza am 21. September 2011

Weil’s ja alles gar nicht so einfach ist, hat sich bei Markus Lanz jemand die Mühe gemacht, uns an einem praktischen Beispiel zu erklären, wie denn das alles funktioniert:

Einen herzlichen Dank an meinen SOZAK-Kollegen, der mir den Link weitergeschickt hat!

keine Kommentare Klaudia Paiha am 20. September 2011

Das Gewirr an unterschiedlichen Formen der „privaten Pensionsvorsorge“ ist in den letzten zwei Jahrzehnten fast unüberschaubar geworden. Jeweils aus unterschiedlichen Gründen und mit höchst unterschiedlichen Zielsetzungen wurden im Husch-Pfusch-Verfahren verschiedene Elemente der „zweiten und dritten Säule“ des Pensionssystems geschaffen, die alle miteinander nicht zusammenpassen, keine Sicherheit bieten und außerdem Individuum und Gesellschaft viel Geld kosten. Kein einziges dieser Elemente hat gehalten, was die Politik bei der Einführung versprochen hat.

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keine Kommentare Lukas Wurz am 19. September 2011

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