Home // 2011 // März

K√ľnstlerInnen bestreiken Ausbeutung

Modell des Guggenheim-Museums in Abu Dhabi

Es ist ja nicht so, dass sie nichts zu verlieren h√§tten, dennoch entschlossen sich bislang mehr als 130 Kunstschaffende, das Guggenheim-Museum in Abu Dhabi zu boykottieren:¬† Sie wollen ihm keine eigenen Werke f√ľr Ausstellungen leihen oder verkaufen. Damit wollen sie gegen die ausbeuterischen, menschenunw√ľrdigen Arbeitsbedingungen¬† auf der Baustelle des Museums protestieren, weiss die taz zu berichten.

In manchen Fällen kann sogar von Zwangsarbeit gesprochen werden,

schrieb die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bereits 2009 in einem Beitrag √ľber Ausbeutung und Missbrauch der tausenden s√ľdasiatische GastarbeiterInnen, die die „Insel des Gl√ľcks“ mit ihren vier Museen, einem Zentrum f√ľr darstellende K√ľnste, einer Filiale der New York University, Golfpl√§tzen, Hotels sowie exklusiven Wohnanlagen errichten sollen.

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„Wegwerfarbeiter“ in Japans AKWs?

„Arme Teufel“ nennen sie die einen, „Helden“ die anderen: zumindest 50 sollen nun Japan – und die ganze Welt – vor der t√∂dlichen Radioaktivit√§t sch√ľtzen. Doch sie sind offenbar seit Jahrzehnten Teil des ganz¬† „normalen“ Arbeitsalltags in (Japanischen) Atomkraftwerken und werden dort „Wegwerfarbeiter“ genannt …

In der gestrigen aktuellen Stunde des WDR berichtet Korrespondent Robert Hetk√§mper, dass der AKW-Betreiber Tepco seit Jahrzehnten f√ľr gef√§hrliche Arbeiten gerne Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und sogar Minderj√§hrige heranzieht.¬† „Wegwerfarbeiter“ w√ľrden sie in Japan genannt, weil sie, wenn sie „halbwegs verstrahlt“ seien, einfach wieder gefeuert w√ľrden, wie der Journalist von einem Japanischem Arzt erfuhr. Eine schamlose, menschenverachtende Ausbeutung von Menschen, die keine andere Arbeit bekommen …

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