Home // Archive by category "Diskriminierung"

Kindermund tut Wahrheit kund

Wie Kinder das „Arbeitsklima“ für Erwerbsarbeitslose beschreiben …

Hier gibts mehr zu Steigende Arbeitslosigkeit, Politikversagen und die real existierende Arbeitsmarktpolitik

KünstlerInnen bestreiken Ausbeutung

Modell des Guggenheim-Museums in Abu Dhabi

Es ist ja nicht so, dass sie nichts zu verlieren hätten, dennoch entschlossen sich bislang mehr als 130 Kunstschaffende, das Guggenheim-Museum in Abu Dhabi zu boykottieren:  Sie wollen ihm keine eigenen Werke für Ausstellungen leihen oder verkaufen. Damit wollen sie gegen die ausbeuterischen, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen  auf der Baustelle des Museums protestieren, weiss die taz zu berichten.

In manchen Fällen kann sogar von Zwangsarbeit gesprochen werden,

schrieb die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bereits 2009 in einem Beitrag über Ausbeutung und Missbrauch der tausenden südasiatische GastarbeiterInnen, die die „Insel des Glücks“ mit ihren vier Museen, einem Zentrum für darstellende Künste, einer Filiale der New York University, Golfplätzen, Hotels sowie exklusiven Wohnanlagen errichten sollen.

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„Wegwerfarbeiter“ in Japans AKWs?

„Arme Teufel“ nennen sie die einen, „Helden“ die anderen: zumindest 50 sollen nun Japan – und die ganze Welt – vor der tödlichen Radioaktivität schützen. Doch sie sind offenbar seit Jahrzehnten Teil des ganz  „normalen“ Arbeitsalltags in (Japanischen) Atomkraftwerken und werden dort „Wegwerfarbeiter“ genannt …

In der gestrigen aktuellen Stunde des WDR berichtet Korrespondent Robert Hetkämper, dass der AKW-Betreiber Tepco seit Jahrzehnten für gefährliche Arbeiten gerne Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und sogar Minderjährige heranzieht.  „Wegwerfarbeiter“ würden sie in Japan genannt, weil sie, wenn sie „halbwegs verstrahlt“ seien, einfach wieder gefeuert würden, wie der Journalist von einem Japanischem Arzt erfuhr. Eine schamlose, menschenverachtende Ausbeutung von Menschen, die keine andere Arbeit bekommen …

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Verweichlicht oder prekär?

Die einen erwartet „Karoshi“ – Tod durch Überarbeiten, die anderen können sich als „Freeters“ im Internet-Café gerade noch eine Schlafbox leisten – das ganz normale Arbeitsleben in Japan …

„Freeter“, eine Wortschöpfung aus dem englischen „freetime“ und der Endung des deutschen Wortes „Arbeiter“, bezeichnete laut ARTE in den 90er Jahren Aussteiger, die nicht – wie in Japan üblich – ihr ganzes Leben einer Firma widmen wollten, sondern sich lieber mit Minijobs durchschlugen, um mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben. Heute benennt es (hauptsächlich) junges Jobpräkariat, das in der japanischen Leistungsgesellschaft auch zu extrem hohen Selbstmordraten unter jungen Leuten führt. Einfach „zu verweichlichte Jugend“, wie es ein Japaner in der Dokumentation „Tokyo Freeters“ meint? Seht selbst!

Teil 1 (von 4)

die weiteren Teile sind hier verfügbar

Tatort: Arbeitsplatz

Tatort Arbeitsplatz

Weltweit nimmt Gewalt am Arbeitsplatz zu. Kein Wunder, schließlich setzt der steigende Wettbewerb die Menschen immer mehr unter Druck. Dabei sind Formen und Folgen von Gewalt im Job unterschiedlich. Gewalt hat viele Gesichter.

Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida hat die Initiative „Tatort Arbeitsplatz. Gib der Gewalt im Job keine Chance!“ ins Leben gerufen, um Bewusstsein für das Thema zu schaffen, aber auch konkrete Informations- und Serviceleistungen zu bieten.

Die Gewerkschaft vida will mit dieser Informationsplattform, Hinweise und Empfehlungen zu geben, was jedeR selbst gegen Gewalt am Arbeitsplatz tun kann. Denn es ist wichtig, Gewalt oder Einschüchterung am Arbeitsplatz nicht einfach hinzunehmen.

Unterstütze hier die Online-Unterschriftenaktion der Gewerkschaft vida. Read more [+]

Diskriminierung am Arbeitsplatz

Gewerkschaftliche Politik und Praxis gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz

thematisiert FORBA-Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt in seinem nächsten Fachgespräch zur Arbeitsforschung am

Mittwoch, 24. Juni 2009, 17:00 – 18:30 Uhr
Seminarraum FORBA

Inputs:

Antidiskriminierung: ein Thema für die österreichischen Gewerkschaften? (Bettina Haidinger,  FORBA)
Überblick über die bestehende Politik und Praxis der Gewerkschaften gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt auf Grundlage aktueller FORBA-Forschungsergebnisse

Gewerkschaftliche Initiativen für und von MigrantInnen. Praxis und Ausblick (Mehmet Soytürk,  GPA-DJP-Regionalsekretär)
Repräentation von MigrantInnen in der Gewerkschaft allgemein und konkrete gewerkschaftlichen Initiativen, u.a. GPA-DJP Projekt „MigrantInnen im Handel“, um die spezifische Situation von MigrantInnen am Arbeitsplatz zu adressieren und Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft zu bekämpfen.

Anmeldung: office@forba.at (begrenzte TeilnehmerInnenzahl!)

Telekom-Skandal: Schieszler geht nicht wirklich – und weiter?

Nach dem „Videoskandal“ auf der Internetplattform YouTube muss Gernot Schieszler also strafweise die Personalagenden abgeben. Zumindest in diesem Fall zeigt sich der Telekom-Austria Vorstand kulant. Schieszler bleibt Vorstandsmitglied bei vollen Gagen, und gibt die Personalagenden an Hannes Ametsreiter ab.

Alles in Ordnung? Mitnichten. Der Nachfolger Ametsreiter sitzt bei besagter Investorenkonferenz neben Schieszler, und nimmt das Gehörte ohne mit der Wimper zu zucken auf. Read more [+]