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AUGE/UG für mehr Demokratie in Betrieb und Wirtschaft

Unser beim GPA-djp Bundesforum angenommener Antrag „Demokratie im Betrieb“ fordert eine Demokratisierung der Betriebe und Wirtschaft. So sollen einerseits die Freiheitsrechte – wie die freie Meinungsäußerung – im Betrieb gestärkt werden. Andererseits soll es eine Kompetenzerweiterung für den Betriebsrat geben. Als gewählte Interessensvertretung soll der Betriebsrat zum Beispiel Vetorecht gegen Unternehmensumstrukturierungen bekommen. Eine weitere Forderung ist die Wahl von Vorgesetzten durch die Belegschaft und schlussendlich die Selbstverwaltung der Betriebe. Read more [+]

Glyphosat – leere Versprechen der Bundesregierung?

Glyphosat ist das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel. Es wird im Forst, in der Landwirtschaft, im öffentlichen Raum, wie etwa in Parkanlagen und in privaten Gärten, verwendet. Aufgrund der weit verbreiteten Anwendung von Glyphosat ist es praktisch unvermeidbar, dass Menschen direkt oder über die Nahrungskette mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen. Und das ist ein Problem. Denn die internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Glyphosat als bei Tieren „krebserregend“ und bei Menschen „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Dennoch hat sich, nach langem Tauziehen, eine Mehrheit der EU-Staaten für eine Verlängerung der Einsatz-Genehmigung des Pflanzengiftes ausgesprochen und den Weg frei gemacht für weiter fünf Jahre Glyphosat auf dem Acker, auf öffentlichen Grünflächen und im privaten Garten.

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Lobau-Autobahn: Für einen Planungs- und Baustopp

von Jutta Matysek, Obfrau der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

Während Bildung, Soziales, Pensionen und Gesundheit krank gespart werden, ist mitten durch Nationalpark Donau-Auen eine Milliarden Euro teure Autobahn geplant. Laut Asfinag würde sie 1,9 Mrd. kosten, kritische ExpertInnen gehen von mindestens 3 Mrd aus

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AK-Arbeitsgesundheitsmonitor: Welche Jobs besonders krank machen

LOGO_ArbeitsklimaindexAm 5. Dezember hat die AK Oberösterreich ihren jährlichen Arbeitsgesundheitsmonitor für Österreich (4000 Interviews/Jahr, 1000 Interviews/Quartal, unselbständig Beschäftigte über 15 Jahre) veröffentlicht. Sind die berufsbedingten gesundheitlichen Belastung der ArbeitnehmerInnen insgesamt schon hoch – wie bereits eine Erhebung des Statistik Austria belegte – sind einzelne Berufsgruppen besonders stark betroffen: BerufskraftfahrerInnen, Fabriks- und BauarbeiterInnen, Beschäftigte in der Gastwirtschaft und medizinisches Personal.
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Gesundheitsrisiko Arbeit

erste_hilfe3,3 Millionen Erwerbstätige sind an ihrem Arbeitsplatz mindestens einem körperlichen oder psychischen Risikofaktor ausgesetzt. Rund 1 Million aller Befragten leiden unter berufsbedingten Gesundheitsproblemen. Zwei Ergebnisse der aktuellen Erhebung der Statistik Austria zum „Gesundheitsrisiko Arbeitsplatz“.
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Im Rahmen der Mikrozensus- Arbeitskräfteerhebung 2013 erhob die Statistik Austria auch Daten zu Arbeitsunfällen, Risikofaktoren am Arbeitsplatz sowie arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen. Die wesentlichsten Ergebnisse der Befragung:

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  • 3,3 Millionen – also rund 80 Prozent – aller Erwerbstätigen sind zumindest einem körperlichen oder psychischen Risiko an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt. 70 Prozent der Berufstätigen gaben dabei körperlichen Risikofaktoren an, 40 Prozent psychische. Männer waren dabei stärker arbeitsplatzspezifischen Risikofaktoren ausgesetzt als Frauen. Zurückzuführen auf den höheren Anteil der Männer, die unter erschwerten körperlichen Bedingungen arbeiten müssen.
  • 15,6 Prozent – knapp über eine Million – aller aktiv und ehemals erwerbstätigen Personen leiden zumindest unter einem arbeitsbedingten Gesundheitsproblem, vier Prozent unter mehreren. Unter jenen Befragten, die an berufsbedingten Erkrankungen leiden, gaben beinahe ein Drittel Rückenprobleme und ein Fünftel Probleme mit Nacken,Schultern, oder Gliedmaßen an. Vier bis sechs Prozent berichten von Stress, Depressionen oder Angstzuständen sowie Lungen-, Atem- oder Herzproblemen.
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OECD-Studie belegt hohe Arbeitsbelastung in Österreich

Employment Outlook 2014Der OECD-Beschäftigungsausblick 2014 –die aktuelle OECD-Untersuchung über arbeitsmarktpolitische Entwicklungen im OECD-Raum stellt der Beschäftigungsqualität in Österreich kein gutes Zeugnis aus. Werde das Arbeitsumfeld in Österreich nicht verbessert, drohen „erhöhte Burnout-Raten, Depressionen und andere stressbedingte physische uns psychische Krankheiten.“

Der Beschäftigungsausblick 2014 misst erstmals auch die Qualität der Arbeitsplätze. Die maßgeblichen Kriterien dafür: Einkommenshöhe und -ungleichheit; Arbeitsplatzsicherheit und soziale Absicherung im Falle des Arbeitsplatzverlustes; schließlich die Qualität des Arbeitsumfeldes.
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ELGA: Verlorene Chance

20040930213153_wurz_lukas100_1Online-Banking, Facebook & Co., Finanz online, Facebook & Co, NSA…. …und jetzt noch ELGA? Wird der Mensch endgültig gläsern? Oder ist eh schon alles egal? Von Lukas Wurz.

Diese zugespitzte Frage vernebelt das Problem. Während NutzerInnen selbst wählen können, ob Sie etwa Online-Banking oder Finanz-online für Daten mit geringer Aussagekraft nutzen und es auch gleichwertige Alternativen dazu gibt, wird mit ELGA eine neue Stufe erklommen: Es werden wesentlich mehr, wesentlich sensiblere und wesentlich aussagekräftigere Daten als etwa beim Online-Banking oder via Finanz-Online erfasst, und dies auch in einer bisher nicht gekannten Vollständigkeit. Gleichwertige Alternativen für PatientInnen gibt es nicht.

Grund genug, sich ein wenig genauer mit ELGA, seiner Konstruktion und daraus resultierender Probleme sowie nicht angedachter Problemlösungen zu widmen.

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Wirtschaftliche Entwicklung: „Alarmierende Signale aus Arbeitswelt …“

Strukturwandelbarometer_2013Wie beurteilen BetriebsrätInnen als „Insider“ und „ExpertInnen“ die Auswirkungen des ökonomischen Strukturwandels auf Unternehmen und die Beschäftigten? Der „Strukturwandelbarometer 2013 – Unsere Arbeitswelt im Umbruch“ des IFES im Auftrag der AK-Wien hat 289 BetriebsrätInnen interviewt. Das wenig überraschende Ergebnis: die Arbeitswelt wird kälter und brutaler. Was die Studie allerdings auch zeigt: Mitbestimmungsrechte von BetriebsrätInnen müssen gerade auch in wirtschaftlichen Belangen dringend gestärkt werden..

Steigender Zeitdruck …

62 % der befragte BetriebsrätInnen gaben an, dass der Zeitdruck steigen würde. Besonders betroffen: Unternehmen großer Konzerne, vor allem im Telekom/IT-Bereich, im Handel sowie im Versicherungs- und Kreditwesen. Die negativen Folgen auf die Beschäftigten müssen nicht besonders erwähnt werden, interessant ist allerdings, dass 53 % der Befragten davon sprechen, dass das „immer enger geschnürte“ Zeitkorsett auch negative Folgen für den Betrieb hätte.

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Arbeitsklimaindex 02/2012: Wenig Auskommen mit dem Einkommen …

… soziale Lage für MigrantInnen dramatisch

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Der aktuelle Arbeitsklimaindex der AK Oberösterreich (02/2012) stellt einen neuen Tiefstand in Sachen Arbeitszufriedenheit fest: seit 2004 waren die ArbeitnehmerInnen mit ihrer sozialen Position sowie ihrer rechtlichen Situation so unzufrieden wie heute.

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Knappes Auskommen

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So ist innerhalb eines Jahres der Anteil jener unselbständig Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen nur knapp auskommen von 44 auf 50 % gestiegen. Zusammen mit den 11 %, deren Einkommen zum Auskommen nicht mehr recht ist der Anteil jener mit knappen bzw. unzureichenden Einkommensverhältnissen auf über 60 % aller ArbeitnehmerInnen gestiegen!

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AK/WIFO Studie: Wenn Arbeit psychisch krank macht …

… kommt sie allen teuer

Das ist – in aller Kürze – das Resümee einer WIFO-Studie im Auftrag der AK Wien (Titel: „Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen“), die gestern präsentiert wurde.

Die Studienergebnisse zusammengefasst:

  • während Beschäftigte ohne arbeitsbedingte Belastungen nur 0,8 Krankheitstage/Jahr aufweisen, fallen Beschäftigte mit psychischen Arbeitsbelastungen schon 3,3 Krankheitstage aus, Beschäftigte mit psychischer und körperlicher Arbeitsbelastung knapp 6 Tage.
  • 32 % aller Neuzugänge in die Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension sind auf psychische Arbeitsbelastungen zurückzuführen
  • Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen dauern länger und kosten die österreichische Volkswirtschaft 3,3 Milliarden Euro jährlich!
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