April 2010

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Die Verteilung von Arbeitszeit hat viel mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Das Programm der Arbeitszeitverkürzung zielt direkt auf eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Die jeweilige Standardisierung der Normalarbeitszeit – vor einem Jahrhundert von gut 80 Wochenarbeitsstunden zuerst auf 72 dann 60 gesenkt – nimmt direkten Einfluss auf die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenraten.

Teil 3 der Darstellung der Rahmenbedingungen von „Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenraten in Österreich und Europa“:

Resümee

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es auf dem österreichischen Arbeitsmarkt in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zu teilweise massiven Veränderungen gekommen ist. Die Anzahl der unselbständig Erwerbstätigen ist im Vergleich zu 1998 um rund 10 Prozent angewachsen.

Verantwortlich dafür sind der steigende Frauenanteil und die immer größer werdende Zahl ausländischer ArbeitnehmerInnen. Verglichen mit vor fünfzehn Jahren hat sich die Anzahl der Vollzeitarbeitsplätze geringfügig reduziert, die der Teilzeitarbeitsplätze hingegen verdoppelt. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf den steigenden Anteil von Frauen zurückzuführen. Read the rest of this entry »

Die Verteilung von Arbeitszeit hat viel mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Das Programm der Arbeitszeitverkürzung zielt direkt auf eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Die jeweilige Standardisierung der Normalarbeitszeit – vor einem Jahrhundert von gut 80 Wochenarbeitsstunden zuerst auf 72 dann 60 gesenkt – nimmt direkten Einfluss auf die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenraten.

Teil 2 der Darstellung der Rahmenbedingungen von „Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenraten in Österreich und Europa“:

Arbeitslosenrate

Seit 1995 wird die Arbeitslosenrate für Österreich auch nach dem sog. Labour Force-Konzept berechnet. Als arbeitslos gelten in diesem Sinne Personen, die innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Arbeit aufnehmen können, und während der vier vorhergehenden Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben, oder bereits eine Stelle gefunden haben und diese in maximal drei Monaten antreten (vgl. Statistik Austria (2009): Arbeitsmarktstatistik 3. Quartal 2009, Wien, S. 89).

Die Arbeitslosenquote ist danach der Anteil der Arbeitslosen bezogen auf die Anzahl der Erwerbspersonen. Diese Quote wird auch von Eurostat für alle anderen EU-Mitgliedsländer veröffentlicht; die nationalen Arbeitslosenquoten sind somit vergleichbar. Die Arbeitslosenerhebung stützt sich auf Umfragen. Read the rest of this entry »

Die Verteilung von Arbeitszeit hat viel mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Das Programm der Arbeitszeitverkürzung zielt direkt auf eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Die jeweilige Standardisierung der Normalarbeitszeit – vor einem Jahrhundert von gut 80 Wochenarbeitsstunden zuerst auf 72 dann 60 gesenkt – nimmt direkten Einfluss auf die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenraten.

Teil 1 der Darstellung der Rahmenbedingungen von „Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenraten in Österreich und Europa“:

Arbeitslose

Seit Anfang der 80er Jahre ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen in Österreich dramatisch angestiegen. 1980 waren 53.161 Personen arbeitslos gemeldet, 2009 wurde mit 260.309 Personen der absolute Höchststand seit Ende des 2. Weltkrieges vermeldet.

Seit 1980 ist ein stetiger Anstieg der Arbeitslosen in Österreich zu beobachten. Die Entwicklung gestaltete sich nicht geradlinig, sondern verlief in fünf wellenförmigen Bewegungen. Die Ursache dafür waren ein sich veränderndes Wirtschaftswachstum, wobei eindeutig feststellbar ist, dass in Zeiten höheren Wachstums sich die Arbeitslosenzahl reduzierte und bei niedrigen bzw. negativen Wachstumsraten sie sich erhöhte. Read the rest of this entry »