Dezember 2010

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162.000 NiederösterreicherInnen – rund ein Viertel aller ArbeitnehmerInnen in NÖ – leisten regelmäßig Überstunden. Mit 9 Überstunden/Woche liegen sie damit über dem Österreich-Schnitt von 8,5 Stunden wöchentlich.

In einer Studie vom Juli dieses Jahres („Überstunden und Beschäftigung“, AK NÖ)  geht nun die AK NÖ der Frage nach, ob der Abbau von Überstunden zusätzliche Jobs schaffen kann und entsprechend ein adäquates Mittel darstellt, um auch in Krisenzeiten die Arbeitslosigkeit zu reduzieren.

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Atypisch Beschäftigte – also Teilzeit, befristet oder geringfügig Beschäftigte bzw. Leih- und ZeitarbeiterInnen – verdienten 2006 um fast ein Viertel – nämlich um 23,2 % weniger als „normale“ Vollzeitbeschäftigte (nämlich durchschnittlich Euro 9,45/Stunde brutto statt 12,30). Wie verhält es sich nun mit atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen? Atypisch Beschäftigte sind deutlich stärker von Niedriglöhnen betroffen als Personen mit dauerhafter Beschäftigung auf Vollzeitbasis.

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Auch wenn es im Rahmen der diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen bei den Metallern nichts  aus einer Arbeitszeitverkürzung geworden ist, aus welchen Gründen auch immer – erfreulich ist zumindest, dass Arbeitszeitpolitik im Sinne von Arbeitszeitverkürzung wieder Thema ist. Verweisen wollen wir in diesem Zusammenhang auf die Kampagne der PRO GE unter dem Motto „Zeit für kürzere Arbeitszeiten“. Auf der HP finden sich u.a. ein Interview mit Stephan Schulmeister, der innovative Arbeitszeitmodelle vorschlägt, die eine durchschnittliche Arbeitszeit von 30-Stunden/Woche bringen sollen, es findet sich eine FORBA-Analyse zur 35-Stunden-Woche in Frankreich, und warum „Flexibilisierung“ und „Arbeitszeitverkürzung“ hinsichtlich Beschäftigungseffekte in Wirklichkeit nicht vertragen u.v.m. Es zahlt sich aus, hineinzuschnuppern!