April 2014

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7StundenArbeitstag_350x184px_IAUGE/UG, KIV/UG und UGöD starten parlamentarische BürgerInneninitiative für 7-Stunden-Arbeitstag und Überstundenabbau

Mit dem 30. April, dem Tag der Arbeitslosen beginnt die Sammlung von 500 Unterschriften, um die BürgerInneninitiative einreichen zu können. Unterschreiben kann jede/r wahlberechtigte österreichische StaatsbürgerIn. Mit Einreichen der BI wird diese auf der Parlamentshomepage online gestellt und kann elektronisch unterzeichnet werden. Die zentralen Forderungen der BürgerInneninitiative, die sich an den österreichischen Nationalrat richtet:

  • Verkürzung der täglichen Normalarbeitszeit auf 7 Stunden, der wöchentlichen Normalarbeitszeit auf 35 Stunden.
  • Verkürzung der maximal zulässigen täglichen Höchstarbeitszeit auf 9 Stunden, der maximal zulässigen wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 45 Stunden
  • Zusätzlich zu den bestehenden Überstundenzuschlägen fordern wir progressiv steigende Zuschläge der ArbeitgeberInnen zur Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

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schweden_160In Skandinavien wird sie bereits in einigen Unternehmen erfolgreich praktiziert. Erfolgreich für die ArbeitnehmerInnen wie für die Betriebe: die 30-Stunden-Woche. Wie in einem kürzlich im SPIEGEL erschienen Beitrag nachgelesen werden kann.

30-Stunden-Woche, 6-Stunden-Arbeitstag. Reine Utopie? Vollkommene Illusion? Unfinanzierbar? Standortschädigend? Schmecks, alles nicht wahr. Zumindest Beispiele aus Schweden und Norwegen scheinen gängige, immer wieder vorgebrachte Argumente gegen Arbeitszeitverkürzung zu widerlegen.

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8_Stunden_Tag_1501. April 2014: Die aktuellen Arbeitslosenzahlen liegen vor. Im März 2014 waren 402.323 Menschen arbeitslos. Ein Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahrs.
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2. April 2014: ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner freut sich im Morgenjournal über neu gewonnene Arbeitszeitflexibilität, dass künftig Beschäftigte mit Gleitzeit bis zu 12-Stunden täglich arbeiten dürfen und spricht von einer win-win-Situation für alle und verweist darauf, dass eh nicht länger als maximal 50 Stunden die Woche gearbeitet werden dürfe. Ja, und die Überstundenzuschläge würden auch bleiben

ÖVP-Familienministerin Karmasin will am gleichen Tag familienfreundliche Arbeitszeiten und eine höhere Beteiligung der Männer an unbezahlter Arbeit und Kinderbetreuung. SPÖ-Abgeordneter Spindelberger spricht in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage davon, dass 2013 270 Millionen Überstunden erbracht wurden und 2012 knapp 170.000 Personen 68,4 Millionen unbezahlte Überstunden geleistet haben. Der ÖGB versucht abzuwiegeln – nach dem es eine Protestwelle auch sozialdemokratischer Organisationen gegeben hat – dass es eh keinen allgemeinen 12-Stunden-Tag geben würde, sich praktisch eh nichts ändern würde und daher jegliche Aufregung unbegründet sei.

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