April 2015

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TAL-logo_swVor dem 1. Mai wird – inzwischen schon fast traditionell – der 30. April als „Tag der Arbeitslosen“ begangen. Ursprünglich nur von der AUGE/UG, den Grünen und Arbeitsloseninitiativen begangen, ist er inzwischen eine weit anerkannte Institution geworden. Gewerkschaften, AK und  SPÖ heute ebenso zum „Tag der Arbeitslosen“ zu Wort wie Kirchen- und Sozialverbände. Österreichweit finden Aktivitäten zum Tag der Arbeitslosen statt. Für die AUGE/UG steht der 30. April ganz im Zeichen unserer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht nur bei der AUGE/UG …

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15000_aktionslogo_schere_ohne_Text_auf_weiß_150Vor vierzig Jahren gab es in Österreich die letzte gesetzliche Arbeitszeitverkürzung. Wir starten eine neue Initiative – unter #30hWoche #Arbeitszeitfairkuerzen kannst du Teil einer breiten Bewegung zur Arbeitsverkürzung werden:

  1. Zeig deinen Freundinnen auf Facebook und Twitter, dass auch Du für ArbeitszeitFAIRkürzung bist. Oder was Du mit täglich zwei Stunden mehr Freizeit machen würdest. Hier gibt’s die Vorlagen. Einfach Photo oder Text einbauen und mit  mit dem Hashtag #30hWoche auf Facebook, twitter und Co stellen!
  2. Fordere mittels Brief Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer auf, angesichts Rekordarbeitslosigkeit und immer stärker werdenden Arbeitsdrucks endlich Initiativen für Arbeitszeitverkürzung zu setzen.
  3. Werde mittels Banner, Profilbilder, etc. Teil der Internet-Demonstration für Arbeitszeitverkürzung!
  4. Bringe die Folder mit den Argumenten für eine Arbeitszeitverkürzung unter deine FreundInnen, KollegInnen, Bekannten, Verwandten, …
  5. Trage das Anliegen auf die Strasse und finde MitstreiterInnen: am 30. April,  16-18 Uhr, mit Bodenzeitung und Flugiverteilen (Mariahilferstraße/Ecke Neubaugasse, 1070 Wien)
  6. Diskutiere mit bei der Arbeitszeit-Enquete von AUGE/UG und Grünem Klub im Parlament am 18. Mai, 9.30-14.30 Uhr (Anmeldung erforderlich)!
  7. Lade viele deiner FreundInnen, KollegInnen, … zum Mitmachen ein!

Du findest die Arbeitszeitverkürzungs-Aktionswoche zum Weiterverbreiten auch auf Facebook.

Wir freuen uns auf eine großartige Aktionswoche!

 

Werbung des Österreichischen GewerkschaftsbundesVor vierzig Jahren, am 6. Jänner 1975 trat in Österreich das Gesetz über den 8-Stunden-Arbeitstag und die 40-Stunden-Arbeitswoche in Kraft. Damit wurde eine langjährige Forderung der ArbeiterInnenbewegung umgesetzt, die eine gerechtere Verteilung der Arbeit sowie mehr Zeit für Erholung brachte. Seither hat sich leider nicht viel getan. In einigen Branchen gilt inzwischen zwar die 38,5-Stunden-Woche. Doch von Unternehmerseite werden bereits Stimmen laut, die überhaupt wieder zurück zum 12-Stunden-Arbeitstag wollen.

Die Fakten belegen, dass das Gegenteil notwendig ist: Die Zahl der Arbeitslosen steigt und steigt. Teilzeitbeschäftigung nimmt zu – oft mit Einkommen, die nicht zum Leben reichen. Auf der anderen Seite bürdet man den Beschäftigten immer mehr Überstunden auf und erhöht den Leistungsdruck. Darum braucht es eine umfassende und generelle Arbeitszeitverkürzung. Und darum ist Arbeitszeitverkürzung auch unser diesjähriger Schwerpunkt.

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15000_aktionslogo_schereSeit 40 Jahren gab es in Österreich keine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung. Zum Vergleich: In den 25 Jahren davor gab es gleich vier. Ist heute Arbeitszeitverkürzung nicht mehr notwendig? Von Klaudia Paiha

Zunehmender Arbeitsdruck, unbezahlte Überstunden, flexibler Arbeitseinsatz, Abbau von Arbeit­nehmer­Innenrechten, Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse – das ist die Alltagsrealität der Menschen in Österreich. Vor dem Hinter­grund steigender Erwerbslosenzahlen erfolgt eine massive Verschlechterung der Arbeitsbe­dingungen.

Steigende Produktivität führt dazu, dass in derselben Zeit immer mehr Produkte und Dienstleistungen erzeugt werden können – in Österreich stieg sie beispielsweise von 1994 bis 2012 um 24 Prozent, für Deutschland wurde berechnet, dass die selbe Menge an Gütern heute in der Hälfte der Zeit von 1960 produziert werden kann.

„Solange wir eine Person haben, die Arbeit sucht und keine findet, sind die Arbeitszeiten zu lang“,

soll 1887 Samuel Gompers, der damalige Präsident des Gewerkschaftsverbandes AFL in den USA, gesagt haben. Warum?

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30_stunden_wocheErfreuliches gibt es vom Regionalforum – dem Gewerkschaftstag – der GPA-djp Wien zu berichten. Ein Antrag der AUGE/UG in dem eine umfassende Arbeitszeitverkürzung in Richtung 30-Stunden-Woche gefordert wurde fand eine Mehrheit. Damit ist die 30-Stunden-Woche Programm der GPA-djp Wien.

Forderung nach Arbeitszeitverkürzung auch im Leitantrag der GPA-djp Wien

Forderungen nach einer Arbeitszeitverkürzung bzw. nach „Guten Arbeitszeiten“ finden sich auch im Leitantrag der GPA-djp. Die Gewerkschaft der Privatangestellten fordert u.a.

  • einen Überstunden Euro oder höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung pro geleisteter Überstunden
  • eine sechste Urlaubswoche für mehr ArbeitnehmerInnen mittels voller Vordienstzeitenanrechung
  • ein Recht auf Bildungskarenz und Sabbatical sowie einen Rechtsanspruch auf Altersteilzeit
  • sowie den Ausbau der Freizeitoption als bewährtes kollektivvertragliches Instrument zur arbeitneghmerInnenorientierten Arbeitszeitflexibilisierung

Eher zurückhaltend blieb der Leitantrag in Sachen genereller Arbeitszeitverkürzung: hier forderte die GPA-djp eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung auf 38,5 Wochenstunden mit der Perspektive einer kollektivvertraglichen Arbeitszeitverkürzung von 35 Wochenstunden. Dieser Passus ist nun mit der Annahme des AUGE/UG-Antrags überholt.

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