April 2017

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Unser letzter Clip im Vorfeld unserer Enquete „Alles flexi, oder was?“ am 2. Mai ab 14.00 Uhr im Wiener Rathaus und aktuell zum Tag der Arbeitslosen. Ein Zusammenschnitt der Statements von Thomas Kerekes, Viktoria Spielmann, Walter Braunsteiner und Vera Koller. Über Chancen und Risken flexibler Arbeitszeiten. Einmal mehr gilt: Auf das „Wie“ und „Für Wen“ kommt es an. Es geht darum Arbeitszeiten neu zu denken und menschlich zu gestalten. Im Sinne der unmittelbar Betroffenen.

Clip #4 zum Thema Arbeitszeitflexibisierung. Können flexiblere Arbeitszeiten nicht auch ein Beitrag dazu sein, Erwerbsarbeit und private Verpflichtungen – von Kinderbetreuung bis Pflege – besser zu vereinbaren? Ja, wenn „Flexibilisierung“ in dem Sinne verstanden wird, dass ArbeitnehmerInnen in bestimmten Lebensphasen Arbeitszeitmodelle wählen können, die Notwendigkeiten oder Bedürfnissen in spezifischen Lebenslagen entgegenkommen. Allerdings, so Vera Koller, Juristin darum geht es in der aktuellen Debatte nicht. Es geht nicht um arbeitnehmerInnenorientierte Flexibilisierung, sondern um Arbeitszeiten, die der Interessenslage der Wirtschaft entgegenkommen. „In der Diskussion jetzt geht’s darum, Arbeitszeiten auszubauen.“ Und nicht um bessere Vereinbarkeiten …

Der dritte Clip zu unserer Arbeitszeitenquete „Alles flexi, oder was?“ am 2. Mai im Wiener Rathaus. Dieses mal am Wort: Walter Braunsteiner, Betriebsrat und Softwareentwickler. Flexible Arbeitszeiten sind im IT-Bereich mehr Regel als Ausnahme. Gleitzeit, Telearbeit, Arbeit auf Abruf – vieles ist möglich, weil Gesetz und Kollektivverträge viele Gestaltungsspielräume in Sachen Arbeitszeiten zu lassen. Flexible Arbeitszeiten sind eben längst „gang und gäbe“. Und: mit immer schnellerer Kommunikation und immer moderneren Kommunikationsmitteln verschwimmen Arbeit und Privatleben zusehends. Und wo bleibt das Privatleben? Wo die Erholung?

In unserem zweiten Clip im Vorfeld unserer Enquete „Alles flexi, oder was?“ kommt Viktoria Spielmann zu Wort. Sie studiert und arbeitet. Um Arbeit, Seminare und Prüfungen vereinbaren zu können braucht es entsprechend flexible Arbeitszeiten, die das auch ermöglichen. Die zentrale Frage lautet für Viktoria daher: „Flexibel für wen?“

Wir haben im Vorfeld unserer Arbeitszeit-Enquete „Alles flexi, oder was?“ am 2. Mai im Wiener Rathaus Betroffene zum Thema „Arbeitszeitflexibilisierung“ befragt. Welche Chancen sie in flexiblen Arbeitszeiten sehen. Welche Risken. Und welche Erfahrungen es gibt. In den nächsten Tagen werden wird Kurzfilme zum Thema posten. Als Einstimmung auf die Enquete. Den Anfang macht Thomas Kerekes, Ökonom und Raumplaner. Er meint: „Da wird’s schon schwierig zu sagen, ich bin dann halt mal flexibel …“  Warum, gibt’s hier zum Ansehen.

 

Die diesjährigen Veranstaltungen rund um den Tag der Arbeitslosen (30. April) und Tag der Arbeit (1. Mai) stehen für die AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen ganz im Zeichen der aktuellen Arbeitszeitflexibilisierungsdebatte – Stichwort 12-Stunden-Arbeitstag. Bis Ende Juni sollen ja die Sozialpartner ein Arbeiszeit-Flexibilisierungspaket ausverhandelt haben. So zumindest der Wunsch der Bundesregierung. Die Positionen von ÖGB und AK auf der einen Seite, der Wirtschaftskammer auf der anderen Seite liegen allerdings weit auseinander. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Schon gar keine Lösung, die den Wünschen der ArbeitnehmerInnenseite – nämlich kürzere Arbeitszeiten und selbstbestimmte Flexibilisierungsmodelle – entgegen kommen. Seitens der AUGE/UG  finden österreichweit zahlreiche Aktivitäten statt.

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