Articles by Fritz Schiller

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Die Verteilung zwischen Voll- und Teilzeitarbeitsplätzen in Österreich hat sich äußerst divergent entwickelt. Vollzeit arbeiteten 2008 nach Statistik Austria (Arbeitskräfteerhebung 2008, S. 339ff) 2,71 Mio Personen. Verglichen mit 1994 sind das um 29.000 Arbeitsplätze weniger. 2004 hatte es mit 2,592 Mio Arbeitsplätzen die geringste Anzahl in der Periode von 1994 bis 2008 gegeben. D.h. es wurden im Vergleichszeitraum keine neuen Vollzeitarbeitsplätze geschaffen.

Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung

Völlig anders ist die Entwicklung bei den Teilzeitarbeitsplätzen. Verglichen mit 1994 verdoppelten sie sich. 2008 waren rund 819.000 Personen teilzeitbeschäftigt, das sind um 416.000 Personen mehr als 1994. In keinem einzigen Jahr seit 1994 war ein Rückgang der Teilzeitbeschäftigung festzustellen.

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Der Arbeitsmarkt in Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten markant verändert. Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten steigt seit Jahren beständig an, hauptsächlich verantwortlich dafür sind die immer mehr auf den offiziellen Arbeitsmarkt drängenden Frauen aber auch durch die ausländischen ArbeitnehmerInnen.

Teilzeitarbeit hat sich in den letzten fünfzehn Jahren verdoppelt, was zum überwiegenden Teil auf die Zunahme bei den Frauen zurückzuführen ist. Die offiziell gemeldete Zahl der Arbeitslosen hat sich im Vergleich zu vor zwölf Jahren um knapp 10 % erhöht, die der SchulungsteilnehmerInnen gar verdreifacht. Diese und andere Entwicklungen des österreichischen Arbeitsmarktes möchte dieser Beitrag eingehender diskutieren.

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Die Verteilung von Arbeitszeit hat viel mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Das Programm der Arbeitszeitverkürzung zielt direkt auf eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Die jeweilige Standardisierung der Normalarbeitszeit – vor einem Jahrhundert von gut 80 Wochenarbeitsstunden zuerst auf 72 dann 60 gesenkt – nimmt direkten Einfluss auf die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenraten.

Teil 3 der Darstellung der Rahmenbedingungen von „Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenraten in Österreich und Europa“:

Resümee

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es auf dem österreichischen Arbeitsmarkt in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zu teilweise massiven Veränderungen gekommen ist. Die Anzahl der unselbständig Erwerbstätigen ist im Vergleich zu 1998 um rund 10 Prozent angewachsen.

Verantwortlich dafür sind der steigende Frauenanteil und die immer größer werdende Zahl ausländischer ArbeitnehmerInnen. Verglichen mit vor fünfzehn Jahren hat sich die Anzahl der Vollzeitarbeitsplätze geringfügig reduziert, die der Teilzeitarbeitsplätze hingegen verdoppelt. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf den steigenden Anteil von Frauen zurückzuführen. Read the rest of this entry »

Die Verteilung von Arbeitszeit hat viel mit der Verteilung von Arbeit zu tun. Das Programm der Arbeitszeitverkürzung zielt direkt auf eine gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Die jeweilige Standardisierung der Normalarbeitszeit – vor einem Jahrhundert von gut 80 Wochenarbeitsstunden zuerst auf 72 dann 60 gesenkt – nimmt direkten Einfluss auf die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenraten.

Teil 1 der Darstellung der Rahmenbedingungen von „Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenraten in Österreich und Europa“:

Arbeitslose

Seit Anfang der 80er Jahre ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen in Österreich dramatisch angestiegen. 1980 waren 53.161 Personen arbeitslos gemeldet, 2009 wurde mit 260.309 Personen der absolute Höchststand seit Ende des 2. Weltkrieges vermeldet.

Seit 1980 ist ein stetiger Anstieg der Arbeitslosen in Österreich zu beobachten. Die Entwicklung gestaltete sich nicht geradlinig, sondern verlief in fünf wellenförmigen Bewegungen. Die Ursache dafür waren ein sich veränderndes Wirtschaftswachstum, wobei eindeutig feststellbar ist, dass in Zeiten höheren Wachstums sich die Arbeitslosenzahl reduzierte und bei niedrigen bzw. negativen Wachstumsraten sie sich erhöhte. Read the rest of this entry »