AUGE/UG

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Rund um den Tag der Arbeitslosen und den 1. Mai fanden in Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Graz AUGE/UG-Aktivitäten statt – ganz im Zeichen der diesjährigen AUGE/UG-Kampagne #GegenHartz4.

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AUGE/UG Wien – Verteilaktionen vor Betrieben und Bodenzeitung auf der MaHÜ

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In Wien finden seit letzter Woche Verteilaktionen vor Betrieben statt, in denen wir über die drohende Umsetzung von Hartz IV auf österreichisch – die Streichung der Notstandshilfe und Ersatz durch die Mindestsicherung informieren. Die Verteilaktionen laufen auch noch diese Woche weiter. Ebenfalls verteilt werden die AUGE/UG-Folder im Rahmen der AMS-Frühstücke der Wiener Grünen.

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Die Enquete der AUGE/UG, der Wiener Grünen, und der EU-Grünen am 2. Mai zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung – „Alles flexi, oder was?“ war ein voller Erfolg. Zahlreiche Interessierte folgten den ExpertInnen-Inputs von Christine Mayrhuber (WIFO), Gerhard Blasche (Zentrum für Public Health, Med-Uni Wien) und Michael Soder und Stefanie Gerold von der WU Wien über Ansatzpunkte einer geschlechter- und arbeitnehmerInnenorientierten Arbeitszeitpolitik, gesundheitlichen Aspekten flexibilisierter und vor allem langer Arbeitszeiten und erfolgreiche, betrieblicher Arbeitszeitmodelle unter dem Vorzeichen von Arbeitszeitverkürzung. Spannend waren auch die Schilderungen unmittelbar Betroffener bereits bestehender oder drohender Arbeitszeitflexi-Modelle.

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In den nächsten Wochen tagen wieder österreichweit die ArbeitnehmerInnenparlamente – die AK-Vollversammlungen der Länder-Arbeiterkammern – und legen ihre Positionen zu aktuellen politischen Themen fest. Die AK-Fraktionen bringen Anträge bzw. Resolutionen ein, die – wenn sie eine Mehrheit finden – „Programm“ bzw. Forderungen der Arbeiterkammer werden und gegenüber Regierung, Parlament bzw. Wirtschaft vertreten werden. Brandaktuelles Thema aus ArbeitnehmerInnensicht ist natürlich die von der Bundesregierung geforderte und den Sozialpartner zu Verhandlungen überlassene Flexibilisierung der Arbeitszeiten. ArbeitnehmerInnen- und Arbeitgeberpositionen liegen in dieser Frage ja weit auseinander. Die AUGE/UG bringt  eine Resolution zum Thema ein, mit der sich die Arbeiterkammer klar gegen die Begehrlichkeiten der Arbeitgeberverbände WKO und IV – 12-Stunden tägliche Höchstarbeitszeit, 10-Stunden tägliche Normalarbeitszeit, zwei Jahre Durchrechnung, 60 Stunden wöchentliche Höchstarbeitszeit und Aufweichung der Wochenendruhe – positionieren soll. In dieser Resolution werden die ArbeitnehmerInnenparlamente aufgefordert folgende Punkte zu beschließen (aus dem Resolutionstext):

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Diese Frage stellten wir anlässlich der diesjährigen Aktionswoche  am 29. April im Vorfeld des Tags der Arbeitslosen auf der Mariahilferstraße. Die Antworten der PassantInnen waren dabei recht eindeutig. Sie setzen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit vor allem auf Bildung und Arbeitszeitverkürzung.
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Wie bereits im Jahr zuvor hatten wir dazu in der Begegnungszone eine Fußbodenzeitung aufgelegt, auf der wir neben vorgegebenen möglichen Maßnahmen auch Platz für Kommentare der PassantInnen ließen. Und: viele Vorübergehende ergriffen auch die Möglichkeit ihre Meinung abzugeben und mit uns über Arbeitslosigkeit und Wege daraus zu diskutieren.
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Bodenzeitung_500_AL

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Paiha_AZV_Enquete_200

Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG begrüßt die Teilnehmer_innen der Enquete im Parlament.

Am 18. Mai fand im Parlament die  Enquete „Weniger ist Mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“ statt. Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung der AUGE/UG und des Grünen Parlamentsklubs wurde das Thema Arbeitszeitverkürzung aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet.

Heinz-Josef Bontrup (Westfälische Hochschule, MEMORANDUM-Gruppe) und Christine Mayrhuber (WIFO) beleuchteten das Thema Arbeitszeit und Arbeitszeitverkürzung aus einer volkswirtschaftlichen sowie einer Verteilungs- und Arbeitsmarktperspektive. Jörg Flecker (Universität Wien) stellte die Veränderungen in der Arbeitswelt und die damit einhergehende „Entgrenzung“ von Arbeit in den Mittelpunkt seiner Präsentation. Rudolf Karazman (IGB) richtete den Fokus auf die Auswirkungen von Arbeitszeitregelungen auf die Gesundheit. Claudia Sorger (L & R Sozialforschung) wiederum behandelte das Thema aus einer Geschlechterperspektive und der Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. Beate Littig (IHS) brachte schließlich noch ökologische Aspekte in die Arbeitszeitdebatte ein. Inzwischen stehen auch die Präsentationen/Foliensätze der Referent_innen und Kommentator_innen hier am Blog zur Verfügung. Das Redaktionsteam der Grünen Bildungswerkstatt Wien hat zusätzlich einen Bericht zur Enquete verfasst.

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Jetzt gibt es die zentralsten Argumente und Forderungen aus  der Arbeitszeitenquete „Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“ auch zum Nachsehen und Nachhören. Für alle, die nicht teilnehmen konnten. Wir haben ExpertInnen und ReferentInnen aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik vor die Kamera zum Interview gebeten. Heinz-J. Bontrup, Claudia Sorger, Bernhard Achitz, Klaudia Paiha und Birgit Schatz sind uns Rede und Antwort gestanden und haben noch einmal die für sie wichtigsten Gründe, warum es eine umfassende Arbeitszeitverkürzung braucht, vorgebracht. Sie haben notwendige gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die es braucht, damit Arbeitszeitverkürzung ein Erfolgsmodell wird, umrissen. Und sie haben gerne vorgebrachte, gängige Argumente gegen eine Arbeitszeitverkürzung relativiert und entkräftet. Unser Dank gilt dabei insbesondere Wolfgang Weber von wien.tv, der den Film gedreht und geschnitten hat. Wir empfehlen: Anschauen! Es zahlt sich aus. Unser Dank

Enquete_AZV_ParlamentAm Montag den 18. Mai ist es so weit. An diesem Tag findet im Parlament die gemeinsame Enquete der AUGE/UG und des Grünen Parlamenstklubs zum Thema Arbeitszeit statt. Titel: „Weniger ist mehr! Arbeitszeitverkürzung – ein Modell für die Zukunft?“ Die Enquete dauert von 9.30 bis 14.30 Uhr  im Abgeordnetenzimmer des Parlaments, Dr.-Karl-Renner-Ring 3, 1017 Wien statt. Anmeldungen  sind  nur noch heute (15. Mai)  möglich und unbedingt erforderlich, da nur noch wenige Restplätze vorhanden sind.

Beiträge und inhaltliche Inputs  kommen dabei u.a. von Bernhard Achitz (ÖGB), Heinz-Josef Bontrup (Westfälische Hochschule), Jörg Flecker (Universität Wien), Eva Glawischnig (Klubobfrau der Grünen), Kuno Haas (Grüne Erde), Rudolf Karazman (IBG), Beate Littig (IHS, Universität Wien), Christine Mayrhuber (WIFO), Josef Muchitsch (SPÖ), Klaudia Paiha (AUGE), Birgit Schatz (die Grünen), Claudia Sorger (L&R Sozialforschung) und Gabriele Tamandl (ÖVP)

Das Programm sowie die Einladung kann hier, auf der Website der AUGE/UG nachgelesen bzw. downgeloadet werden. Und nicht vergessen: amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen!

Diese Frage stellten wir Passant_innen auf der Wiener Mariahilfer-Straße im Rahmen unserer Straßenaktion am 30. April, am „Tag der Arbeitslosen“. Reaktionen wie Antworten auf unsere Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung waren dabei höchst unterschiedlich.

Bodenzeitung_Tal

„Was erwarten Sie von einer 30-Stunden-Woche?“ stand groß auf der kaum zu übersehenden 4 x 3 m großen Bodenzeitung, die wir mitten in der Fußgängerzone ausgebreitet hatten. Vier Antworten standen zur Auswahl, zwei weitere Antworten konnten hinzugefügt werden. Die Vorübergehenden wurden aufgefordert jene Antwort(en) anzukreuzen, die ihnen am ehesten plausibel  erschien(en). Das Interesse der Fußgänger_innen war dabei ebenso groß, wie das Bedürfnis, sich zum Thema auszutauschen. Die Diskussionen wurden teilweise sehr leidenschaftlich geführt. Von voller Zustimmung zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich bis ausgesprochener Skepsis, weil für „die Wirtschaft“ nicht leistbar waren alle Meinungen vorhanden.

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TAL-logo_swVor dem 1. Mai wird – inzwischen schon fast traditionell – der 30. April als „Tag der Arbeitslosen“ begangen. Ursprünglich nur von der AUGE/UG, den Grünen und Arbeitsloseninitiativen begangen, ist er inzwischen eine weit anerkannte Institution geworden. Gewerkschaften, AK und  SPÖ heute ebenso zum „Tag der Arbeitslosen“ zu Wort wie Kirchen- und Sozialverbände. Österreichweit finden Aktivitäten zum Tag der Arbeitslosen statt. Für die AUGE/UG steht der 30. April ganz im Zeichen unserer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht nur bei der AUGE/UG …

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Werbung des Österreichischen GewerkschaftsbundesVor vierzig Jahren, am 6. Jänner 1975 trat in Österreich das Gesetz über den 8-Stunden-Arbeitstag und die 40-Stunden-Arbeitswoche in Kraft. Damit wurde eine langjährige Forderung der ArbeiterInnenbewegung umgesetzt, die eine gerechtere Verteilung der Arbeit sowie mehr Zeit für Erholung brachte. Seither hat sich leider nicht viel getan. In einigen Branchen gilt inzwischen zwar die 38,5-Stunden-Woche. Doch von Unternehmerseite werden bereits Stimmen laut, die überhaupt wieder zurück zum 12-Stunden-Arbeitstag wollen.

Die Fakten belegen, dass das Gegenteil notwendig ist: Die Zahl der Arbeitslosen steigt und steigt. Teilzeitbeschäftigung nimmt zu – oft mit Einkommen, die nicht zum Leben reichen. Auf der anderen Seite bürdet man den Beschäftigten immer mehr Überstunden auf und erhöht den Leistungsdruck. Darum braucht es eine umfassende und generelle Arbeitszeitverkürzung. Und darum ist Arbeitszeitverkürzung auch unser diesjähriger Schwerpunkt.

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