Statistik

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Die aktuelle Arbeitskräfteerhebung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, belegt einmal mehr: egal ob Krise oder Hochkonjunktur – die Wochenarbeitszeiten in Österreich sind im europäischen Spitzenfeld! Auch 2011 belegt Österreich einmal mehr Platz zwei – deutlich über dem EU-Schnitt. Nur in Großbritannien arbeiten vollzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen noch länger. Die Zahlen im einzelnen:

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  • Vollzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen arbeiten im EU Schnitt (EU 27) 40,4 Wochenstunden (Männer: 41,1, Frauen: 39,9). In der Eurozone – also den EU 17 – liegt die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit bei 40 Stunden (Männer: 40,7, Frauen 38,9).
  • Im europäischen Spitzenfeld liegt Großbritannien mit 42,2 Wochenstunden (Männer: 43,6, Frauen: 39,9) und: Österreich. Vollzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen arbeiten in Österreich durchschnittlich 41,8 Wochenstunden – Männer 42,4, Frauen 40,8. Deutlich über dem europäischen Schnitt. Die als besonders „fleißig“ und europäisch „vorbildlich“ arbeitenden Deutschen liegen mit 40,7 Wochenstunden (Männer: 41,1, Frauen: 39,9) dagegen deutlich unter der Alpenrepublik und nur knapp über dem EU-Schnitt.

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Die Verteilung zwischen Voll- und Teilzeitarbeitsplätzen in Österreich hat sich äußerst divergent entwickelt. Vollzeit arbeiteten 2008 nach Statistik Austria (Arbeitskräfteerhebung 2008, S. 339ff) 2,71 Mio Personen. Verglichen mit 1994 sind das um 29.000 Arbeitsplätze weniger. 2004 hatte es mit 2,592 Mio Arbeitsplätzen die geringste Anzahl in der Periode von 1994 bis 2008 gegeben. D.h. es wurden im Vergleichszeitraum keine neuen Vollzeitarbeitsplätze geschaffen.

Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung

Völlig anders ist die Entwicklung bei den Teilzeitarbeitsplätzen. Verglichen mit 1994 verdoppelten sie sich. 2008 waren rund 819.000 Personen teilzeitbeschäftigt, das sind um 416.000 Personen mehr als 1994. In keinem einzigen Jahr seit 1994 war ein Rückgang der Teilzeitbeschäftigung festzustellen.

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Der Arbeitsmarkt in Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten markant verändert. Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten steigt seit Jahren beständig an, hauptsächlich verantwortlich dafür sind die immer mehr auf den offiziellen Arbeitsmarkt drängenden Frauen aber auch durch die ausländischen ArbeitnehmerInnen.

Teilzeitarbeit hat sich in den letzten fünfzehn Jahren verdoppelt, was zum überwiegenden Teil auf die Zunahme bei den Frauen zurückzuführen ist. Die offiziell gemeldete Zahl der Arbeitslosen hat sich im Vergleich zu vor zwölf Jahren um knapp 10 % erhöht, die der SchulungsteilnehmerInnen gar verdreifacht. Diese und andere Entwicklungen des österreichischen Arbeitsmarktes möchte dieser Beitrag eingehender diskutieren.

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Die Überstunden von unselbständig Erwerbstätigen werden in Österreich von der Statistik Austria erst seit 2004 im Zuge der Arbeitskräfteerhebung (AKE) ermittelt.

  • Circa 22 Prozent der unselbständig Beschäftigten leisten demnach Überstunden.
  • Die Anzahl schwankt von Jahr zu Jahr zwischen 650.000 und 821.000 Personen.

Geleistete Überstunden in Österreich
Es ist offensichtlich, dass Überstunden als willkommenes „reagibles Unternehmensinstrument“ eingesetzt werden, um konjunkturelle Schwankungen auszugleichen. Die gesamte Anzahl geleisteter Überstunden schwankt zwischen 315 und 375 Mio Arbeitsstunden:

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