Tag der Arbeitslosen

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Diese Frage stellten wir anlässlich des diesjährigen Tags der Arbeitslosen am 30. April der ganz im Zeichen unserer aktuellen Kampagne #gegenHartz4 stand. Was sagen die Menschen zu den Plänen der Bundesregierung, die Notstandshilfe abzuschaffen und durch die Mindestsicherung zu ersetzen?

Um das herauszufinden gingen wir in bewährter Weise mit einer Bodenzeitung auf die Mariahilfer Straße und fragten die PassantInnen, was sie sich von einer Arbeitslosenversicherung erwarten. Eines kann bereits vorneweg verraten werden: Die Einführung von Hartz IV ist ebenso wenig populär wie der Zugriff auf die Ersparnisse bei längerer Arbeitslosigkeit.

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Rund um den Tag der Arbeitslosen und den 1. Mai fanden in Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Graz AUGE/UG-Aktivitäten statt – ganz im Zeichen der diesjährigen AUGE/UG-Kampagne #GegenHartz4.

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AUGE/UG Wien – Verteilaktionen vor Betrieben und Bodenzeitung auf der MaHÜ

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In Wien finden seit letzter Woche Verteilaktionen vor Betrieben statt, in denen wir über die drohende Umsetzung von Hartz IV auf österreichisch – die Streichung der Notstandshilfe und Ersatz durch die Mindestsicherung informieren. Die Verteilaktionen laufen auch noch diese Woche weiter. Ebenfalls verteilt werden die AUGE/UG-Folder im Rahmen der AMS-Frühstücke der Wiener Grünen.

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Unser letzter Clip im Vorfeld unserer Enquete „Alles flexi, oder was?“ am 2. Mai ab 14.00 Uhr im Wiener Rathaus und aktuell zum Tag der Arbeitslosen. Ein Zusammenschnitt der Statements von Thomas Kerekes, Viktoria Spielmann, Walter Braunsteiner und Vera Koller. Über Chancen und Risken flexibler Arbeitszeiten. Einmal mehr gilt: Auf das „Wie“ und „Für Wen“ kommt es an. Es geht darum Arbeitszeiten neu zu denken und menschlich zu gestalten. Im Sinne der unmittelbar Betroffenen.

Die diesjährigen Veranstaltungen rund um den Tag der Arbeitslosen (30. April) und Tag der Arbeit (1. Mai) stehen für die AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen ganz im Zeichen der aktuellen Arbeitszeitflexibilisierungsdebatte – Stichwort 12-Stunden-Arbeitstag. Bis Ende Juni sollen ja die Sozialpartner ein Arbeiszeit-Flexibilisierungspaket ausverhandelt haben. So zumindest der Wunsch der Bundesregierung. Die Positionen von ÖGB und AK auf der einen Seite, der Wirtschaftskammer auf der anderen Seite liegen allerdings weit auseinander. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Schon gar keine Lösung, die den Wünschen der ArbeitnehmerInnenseite – nämlich kürzere Arbeitszeiten und selbstbestimmte Flexibilisierungsmodelle – entgegen kommen. Seitens der AUGE/UG  finden österreichweit zahlreiche Aktivitäten statt.

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Diese Frage stellten wir anlässlich der diesjährigen Aktionswoche  am 29. April im Vorfeld des Tags der Arbeitslosen auf der Mariahilferstraße. Die Antworten der PassantInnen waren dabei recht eindeutig. Sie setzen im Kampf gegen Arbeitslosigkeit vor allem auf Bildung und Arbeitszeitverkürzung.
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Wie bereits im Jahr zuvor hatten wir dazu in der Begegnungszone eine Fußbodenzeitung aufgelegt, auf der wir neben vorgegebenen möglichen Maßnahmen auch Platz für Kommentare der PassantInnen ließen. Und: viele Vorübergehende ergriffen auch die Möglichkeit ihre Meinung abzugeben und mit uns über Arbeitslosigkeit und Wege daraus zu diskutieren.
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Bodenzeitung_500_AL

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Schon zum Tag der Arbeitslosen 2012 haben wir diesen Kurzfilm machen lassen. Und er ist heute genauso aktuell wie damals. Wenn nicht so gar aktueller. Weil er den engen Zusammenhang zwischen Einsparungen bei sozialen Diensten und den Anstieg von Frauenarbeitslosigkeit aufzeigt. Und das ist eben noch aktueller geworden, weil 2012 der „Fiskalpakt“ beschlossen wurde, in dem sich alle Euro-Staaten per Gesetz zu einem strikten Sparkurs verpflichtet haben. Seit damals steigt insbesondere auch die Arbeitslosigkeit bei den Frauen. Weil die Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand bei Bildung, Pflege, Betreuung, sowie im  Sozial- und Gesundheitsbereich Frauen gleich doppelt treffen: einerseits, weil in diesen Branchen der Frauenanteil unter den Beschäftigten  hoch ist, und bei Einsparungen daher insbesondere Frauenjobs verloren gehen. Andererseits weil  Frauen aufgrund der immer noch vorherrschenden geschlechtertypischen Arbeitsteilung – Frauen machen immer noch den größten Teil der unbezahlten Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit –  auf gut ausgebaute, soziale Dienste in den Bereichen Pflege und Kinderbetreuung angewiesen sind, um überhaupt einer Erwerbstätigkeit – vielfach ohnehin nur Teilzeit – nachgehen zu können. Wird bei Ausgaben für soziale Dienste gesprart, drohen Frauen noch stärker aus der Erwerbsarbeit in die häusliche Pflege- und Betreuungsarbeit gedrängt zu werden.  Was auf Kosten ihrer finanziellen Eigenständigkeit, sozialen Sicherheit und Selbstbestimmung geht. Genau darum sind gut ausgebaute öffentliche und soziale Dienste gerade für Frauen so wichtig und treffen Ausgabenkürzungen in diesen Bereichen Frauen besonders stark!

 

 

TAL-logo_swAm 30. April – am Vortag zum traditionsreichen 1. Mai – wird inzwischen auch schon fast traditionell und bereits zum achtzehnten Mal der „Tag der Arbeitslosen“ begangen. Dieser Tag wurde eingeführt, um einen Kontrapunkt zum „Tag der Arbeit“ zu setzen. Während am 1. Mai regelmäßig ein Hoch auf die Arbeit gesungen wird, sollte am 30. April das Thema Arbeitslosigkeit und die schwierige soziale Situation arbeitssuchender Menschen ins Zentrum öffentlichen Interesses gerückt werden.

Wurde er zu Beginn noch beinahe ausschließlich von Arbeitsloseninitiativen, Grünen und der AUGE/UG begangen, finden heute rund um den „Tag der Arbeitslosen“ quer über Österreich verteilt Aktivitäten Initiativen statt, selbst Gewerkschaften und Arbeiterkammern setzen zum 30. April Aktionen.

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AMS_300Was es mit diesen Zahlen auf sich hat? Es sind die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Österreich im März 2016. Der „Tag der Arbeitslosen“ findet dieses Jahr vor dem Hintergrund eines neuen, traurigen Arbeitslosenrekords statt.
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Wir lösen auf: 438.654 Menschen waren im März 2016 in Österreich arbeitslos gemeldet oder befanden sich in Schulungen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 10.135 Personen. Das entspricht einer Arbeitslosenrate von 9,4 Prozent (nationale Berechnung) bzw. 6,0 Prozent (Eurostat-Berechnung) (Quelle: AMS-Österreich, Übersicht März 2016). Waren österreichische Bundesregierungen dermaleinst stolz darauf, mit die niedrigsten Arbeitslosenraten in Europa zu haben, ist es damit vorerst einmal vorbei. Heute liegt Österreich an siebt-letzter Stelle, Länder wie Deutschland, Dänemark, ja selbst Ungarn weisen niedrigere Arbeitslosenraten aus.
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Diese Frage stellten wir Passant_innen auf der Wiener Mariahilfer-Straße im Rahmen unserer Straßenaktion am 30. April, am „Tag der Arbeitslosen“. Reaktionen wie Antworten auf unsere Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung waren dabei höchst unterschiedlich.

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„Was erwarten Sie von einer 30-Stunden-Woche?“ stand groß auf der kaum zu übersehenden 4 x 3 m großen Bodenzeitung, die wir mitten in der Fußgängerzone ausgebreitet hatten. Vier Antworten standen zur Auswahl, zwei weitere Antworten konnten hinzugefügt werden. Die Vorübergehenden wurden aufgefordert jene Antwort(en) anzukreuzen, die ihnen am ehesten plausibel  erschien(en). Das Interesse der Fußgänger_innen war dabei ebenso groß, wie das Bedürfnis, sich zum Thema auszutauschen. Die Diskussionen wurden teilweise sehr leidenschaftlich geführt. Von voller Zustimmung zur 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich bis ausgesprochener Skepsis, weil für „die Wirtschaft“ nicht leistbar waren alle Meinungen vorhanden.

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TAL-logo_swVor dem 1. Mai wird – inzwischen schon fast traditionell – der 30. April als „Tag der Arbeitslosen“ begangen. Ursprünglich nur von der AUGE/UG, den Grünen und Arbeitsloseninitiativen begangen, ist er inzwischen eine weit anerkannte Institution geworden. Gewerkschaften, AK und  SPÖ heute ebenso zum „Tag der Arbeitslosen“ zu Wort wie Kirchen- und Sozialverbände. Österreichweit finden Aktivitäten zum Tag der Arbeitslosen statt. Für die AUGE/UG steht der 30. April ganz im Zeichen unserer Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht nur bei der AUGE/UG …

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