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AK-Wahlen 2019 in Wien: Bestes jemals erzieltes AUGE/UG-Ergebnis!

8,1 Prozent Stimmanteil, 24.415 Stimmen und 15 Mandate: Das ist das Ergebnis der AUGE/UG zu den AK-Wahlen in Wien. Das beste Ergebnis das bisher die AUGE/UG bei Arbeiterkammerwahlen erzielte.

Abseits vom Stimmen- und Mandatsgewinnen für die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen in Wien, ist auch die Wahlbeteiligung erfreulich: Diese ist im Vergleich zu 2014 um fast vier Prozentpunkte von 38,6 auf 42,3 Prozent gestiegen.

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AK-Wahlen in Wien: ACHTUNG, Verwechslungsgefahr! AUGEn auf beim Wählen!

Auch diesmal kandidiert zur AK-Wahl in Wien eine Liste (Kürzel „GA“), die mit der Bezeichnung „grün“ im Listennamen auf Verwechslungsstimmenfang geht. Mit den Grünen hat diese Liste allerdings nichts zu tun. Sie spielt auch keinerlei Rolle in Gewerkschaften oder Betriebsräten.

Bei der „GA“ handelt es sich um einen Familienbetrieb mit Freundeskreis: Auf den vorderen Listenplätzen  finden sich fast ausschließlich Mitglieder der Familie Dunkl. Vater, Mutter, Tante, Kinder.  Recherchiert man über die „GA“ im Internet wird man hinsichtlich politischer Aktivitäten kaum fündig. Wie auch? Sie treten vor allem vor den AK-Wahlen in Erscheinung um auf Verwechslungsstimmen-Jagd zu gehen. In der AK vertretene Fraktionen bekommen für ihre politische Arbeit – z.B. für Bildung- und Weiterbildung von BetriebsrätInnen, für Kampagnen, für die Herausgabe von Publikationen, für Vertretungs- und Gewerkschaftsarbeit, für Infrastruktur und Personal – Fraktionsmittel. Im Falle der „GA“ profitiert vor allem eine Familie davon.

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Zum Metallerabschluss

Eine (Erst)Einschätzung.

Was zuallererst festgehalten werden muss: Ohne Protest- und Kampfmaßnahmen in den Betrieben, ohne die Warnstreiks in der Metallindustrie wäre der Metallerabschluss so nicht zustande gekommen. Die Aufkündigung bereits verhandelter Ergebnisse durch die Arbeitgeberseite sollte wohl die Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaften in der Metallindustrie abtesten. Der Umfang und die Beteiligung an den Streiks hat wohl auch die Arbeitgeberseite überrascht und letztlich wieder an den Verhandlungstisch gebracht.
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Gewählt: Die Liste der AUGE/UG zur Wiener AK-Wahl

Am 10. November hat die Landesversammlung der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen ihre Liste für die Wiener AK-Wahlen gewählt.

Die AK-Wahlen in Wien finden von 22. März bis 2. April 2019 statt. Es ist eine breit aufgestellte Liste von langjährigen AK-RätInnen und NeueinsteigerInnen geworden. Für die AUGE/UG kandidieren erfahrene BetriebsrätInnen, engagierte GewerkschafterInnen, ExpertInnen und AktivistInnen aus NGOs und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Und: Es gibt auch einige prominente ÜberraschungskandidatInnen. Sowohl auf vorderen, als auch auf hinteren Listenplätzen. Die AK-Wahlen 2019 können kommen …
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Salzburger Personalvertretung wird „bunter“ – UGöD gewinnt Mandat in Zentralausschuss!

Auch die Personalvertretung des Landes Salzburg ist neuerdings ein Stück „bunter“ geworden: den Unabhängigen GewerkschafterInnen gelang bereits bei ihrem Erstantritt der Einzug in den Zentralausschuss.

Erfreuliche Neuigkeiten aus Salzburg: Hier gingen am 12. November die Personalvertretungswahlen der Landesbediensteten zu Ende. 2.300 Bedienstete des Land Salburg waren aufgerufen ihre Personalvertretungen  auf Dienststellenebene (entspricht in etwa dem Betriebsrat) und auf auf Zentralausschussebene (entspricht etwa dem Zentralbetriebsrat) zu wählen. Vier Listen standen dabei zur Wahl: die bislang dominierende sozialdemokratische FSG, die ÖVP-nahe FCG, eine Namensliste und – erstmals (!) in einem Landesdienst – die UGöD, die Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst.

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KV-Verhandlungen zu Arbeitszeiten: Positionen und Einschätzungen aus Sicht der AUGE/UG und der UG

Am 18. September fand die große KV-VerhandlerInnenkonferenz der Gewerkschaften statt. Im Zentrum standen Positionen und Forderungen der Gewerkschaften zum Thema Arbeitszeit und die Vorgangsweise im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen. Es soll jedenfalls ein „heißer Herbst“ werden.

Beschlossen wurde eine breite Palette an Forderungen die – angepasst an die jeweilige Branche – in den einzelnen Kollektivverträgen verankert werden sollten, um die Änderungen des Arbeitszeitgesetzes – Stichwort 12-Stunden-Arbeitstag, 60-Stunden-Woche, Abschaffung der betriebsrätlichen Mitbestimmung – zu neutralisieren. Aktuell laufen nun die Kollektivvertragsverhandlungen, begleitet von Protesten – wie etwa den am 12. Oktober stattfindenden vor der Industriellenvereinigung.

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Wahlen bei Post und Telekom: Leider, leider …

Die Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen bei Post und Telekom sind geschlagen. Und sie endeten für die UG-Listen leider alles andere als erfreulich. Telekom und vor allem die Post waren immer schon und sind nach wie vor „schwere Pflaster“ für die UG.

Die Wahlen bei Post und Telekom sind vorbei. Die Ergebnisse für die UG sind ernüchternd. Ein Blick zurück, in die Zeit vor der Wahl: Die Telekom-Liste we4you/UG durfte sich durchaus Hoffnungen machen zu reüssieren. Sie kandidierte in der Region Ost (Wien, NÖ, Bgld) in allen Vertrauenspersonenausschüssen, zum Personalausschuss und auch zum Zentralausschuss und hatte ihre AktivistInnenbasis ausbauen können.
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Wahlen bei Post und Telekom: Es gibt eine Alternative – Unabhängige GewerkschafterInnen in der GPF!

Von 25. bis 27. September finden in Post und Telekom Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen statt. Listen der UG kandidieren sowohl bei der Post (UGPF) als auch in der Telekom (we4you/UG).

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Türkis-Blau tauscht Führungsspitze in der Nationalbank aus

Von Fritz Schiller, Ökonom, Betriebsratsvorsitzender und Arbeiterkammerrat der AUGE/UG Wien, Mitglied der Bundesarbeitskammer und des Bundesvorstands der GPA-djp.

Ende August wurden die Namen jener Personen bekanntgegeben, die in der Zukunft die Spitze der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) bilden werden. Es wurden durchwegs ParteigängerInnen oder in einem Naheverhältnis zu jetzigen Regierung stehende Personen ausgewählt, die ausnahmslos ehemalige VertreterInnen der Sozialpartner, insbesondere der ArbeitnehmerInnen-Vertretung ersetzen werden.

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Das war der 19. ÖGB-Bundeskongress

TeilnehmerInnen und Delegierte der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB haben ihre Eindrücke vom 19. ÖGB-Bundeskongress niedergeschrieben. Mario Lechner, von der KIV/UG und UG-Landessprecher in Vorarlberg sowie Beate Neunteufel-Zechner und Manfred Walter von der UGöD.

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Mario Lechner: Der Weg ist noch nicht sichtbar.

Große Einigkeit besteht im ÖGB darüber, dass Programm und Ankündigungen der Bundesregierung nichts Gutes für uns Arbeitnehmer/innen und ihre Interessenvertretungen bedeuten. Entsprechend deutlich wurde beim ÖGB-Bundeskongress auch einhellig die ablehnende Haltung zum Ausdruck gebracht.
Uneinigkeit besteht aber bei der Frage, wie sich die Gewerkschaftsbewegung gegen die Angriffe der Bundesregierung zur Wehr setzen soll. Das kommt weniger zum Ausdruck, hat aber zur Folge, dass bislang viel zu wenig bis gar nichts passiert, was die Bezeichnung „Widerstand“ verdienen könnte.
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