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Information des Betriebsrates SIS & CT vom 02.03.2010

Obwohl das Management der Siemens AG Österreich nach eigenen Angaben keine Informationen über die Ausgliederung ihres IT- und Softwareentwicklungsbereichs SIS besitzen will, sickern immer mehr Pläne durch. Unbestätigten Informationen zu Folge werden einzelne Bereiche der SIS noch vor der Ausgliederung zerlegt.

Befürchtungen des Betriebsrates, dass damit auch massive Kündigungen verbunden sind, werden von den Verantwortlichen des Unternehmens weder bestätigt noch dementiert, was bei den Beschäftigten die Alarmglocken läuten lässt.

Bisher konnte die Unternehmensleitung auch keine zukunfts- und arbeitsplatzsichernden Geschäftsmodelle vorlegen, wie sie mehr als 1.600 Beschäftigte bei der Betriebsversammlung am 24.02. forderten.

Möglicherweise warten die Verantwortlichen im Tower der Siemens-City in Wien noch auf Anweisungen des Stammhauses in Deutschland, wie die 2.500 ausgegliederten Siemensianer nach der Ausgliederung beschäftigt werden sollen.

Damit sieht sich die Belegschaftsvertretung gezwungen, den Generalauftrag der Betriebsversammlung umzusetzen. In der heutigen Sondersitzung des Betriebsrates wurde daher beschlossen, bei der Gewerkschaft die Freigabe des Streiks zu beantragen.

Ein entsprechendes Schreiben wurde bereits eingebracht.

Dazu werden in den nächsten Tagen an allen Wiener Standorten, sowie in Graz, Linz und Salzburg Urabstimmungen durchgeführt.

Liebe Grüße,

Ataollah Samadani, Vorsitzender Betriebsrat SIS & CT

Gemeinsam stellen wir die Weichen in die Zukunft!

SIEMENS
Ataollah Samadani

Vorsitzender des Betriebsrates SIS & CT
Gudrunstraße 11, Raum 1145
Tel:   0043 5 1707 47600
0043 664 80 117 47600
Fax:   0043 5 1707 55491
<mailto:ataollah.samadani@siemens.com>

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1 Kommentar auf “Siemens: "Wir beantragen die Freigabe des Streiks"”