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Die UG – die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB werden 15 Jahre. Die UG hat Mütter und Väter. Gründermütter und -väter. Ehrlich gesagt – und da ist die UG historisch gesehen nicht wirklich anders als die anderen Gewerkschaftsgruppierungen – mehr Väter als Mütter. 15 Jahre UG ist auch lebendige Geschichte. Manchmal auch mehr als 15 Jahre. Denn die einzelnen Säulen, die Einzelnen UG-Gruppierungen, die sich dermaleinst unter dem gemeinsamen Dach zusammengeschlossen haben, können teilweise auf eine lange Historie zurückblicken. In den nächsten Wochen – vor unserem 15-Jahre UG-Fest, wollen wir in Filmbeiträgen – manche länger, manche kürzer – Gründerväter und -mütter, aber auch zur UG neu hinzugekommene zu Wort kommen lassen. Was sie bewegte, gewerkschaftlich aktiv zu werden, wie sie die Entwicklung ihrer Gruppierung bewerten. Dokumente alternativer Gewerkschaftsgeschichte. Wir empfehlen: Zeit nehmen, anschauen, zuhören. Es zahlt sich aus. Im ersten Teil erzählt Schani Margulies, langjähriger Aktivist der GE – der Gewerkschaftlichen Einheit (der Vorläuferorganisation der AUGE/UG ), der AUGE/UG und Mitbegründer der UG die Geschichte der GE – einer der Gründungsorganisationen der UG im ÖGB –  und späteren AUGE/UG.

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Teil 1 – ab 1945 – 1968

Von der Gründung der linken GE bis zum Totalbruch mit der KPÖ im Jahre 1968 angesichts der Ereignisse rund um den Prager Frühling

Teil 2 – ab 1968

Erste Schritte als unabhängige, eigenständige linke Gewerkschaftsfraktiondie GE auf Identitätssuche.

Teil 3 – die schwierigen 70er Jahre

Die GE auf sucht gesellschaftspolitische Alternativen – Eurokommunismus, Selbstverwaltung, Sozialismus und Anti-AKW-Bewegung. Und die daraus resultierenden Konflikte mit dem ÖGB.

Teil 4 – Alternativbewegung

Die GE auf dem Weg zur alternativen „Regenbogenfraktion“Hainburg und die Folgen: mittendrin in Ökologie-, Frauen-, Dritte-Weltbewegung und „Alternativen Listen“. Wie aus der GE die „Alternativen GewerkschafterInnen“ wurden.

Teil 5 – die Autonomie und wir

Warum Gewerkschaften von Parteien unabhängig sein müssen – ein grundlegender Eckpfeiler unseres Selbstverständnises.

 

 

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