Kollektivvertrag

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Am 27. März schlossen die VerhandlerInnen des Bankenverbandes und diejenigen der GPA-djp den sog. Finance Kollektivvertrag ab. Er umfasst u.a. die Kollektivverträge der Banken, der Sparkassen, der Landeshypotheken-, der Raiffeisen- und der Volksbanken. Das Ergebnis ist für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser Branche als absolut unbefriedigend zu bewerten.

Nach vier Verhandlungsrunden kam es zu folgendem Abschluss: Die KV-Gehälter steigen ab 1.4.2013 um 2,4% und 3,50 Euro, jedoch bis zu einem Maximalbetrag pro Verwendungsgruppe/Beschäftigungsgruppe, in die der/die Angestellte eingereiht ist, höchstens 109,55 Euro. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,6% und die Kinderzulagen um jeweils 2 Euro. Im Durchschnitt ergibt das einen Anstieg der KV-Gehälter von 2,55%. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate.

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Wie ist das Ergebnis der Banken-KV-Verhandlungen aus Sicht alternativer, unabhängiger GewerkschafterInnen zu bewerten? Fritz Schiller, BRV bei RCM, Mitglied des GPA-djp Bundesvorstands und des Bundesausschusses des WB 21 „Banken und Bankiers“ hat das Ergebnis in der UG-Monatszeitschrift „Die Alternative“ analysiert. Er sieht Licht und Schatten.

Aus seinem Beitrag:

Die positive Erkenntnis aus diesen Kollektivvertragsverhandlungen ist jedoch, dass die als „biedere und brave“ titulierte Bankangestellte durchaus in der Lage sind, ihre Gewerkschaft zu unterstützen und sogar Streikbeschlüsse fassen kann, obwohl deren gewerkschaftlicher Organisationsgrad zu den schwächsten zählt. Von dieser Kampfbereitschaft hätte die Gewerkschaft Gebrauch machen sollen.

Die Gesamteinschätzung  mit Tabellen sowie Hintergrundinfos hier, auf dem BLOG Belvederegasse.

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Einiges ist passiert, sechs Runden hat es gebraucht, kurz vor dem 1. April gibt es nun doch eine Einigung. Die Wirtschaftswoche berichtet:

Die Durchschnittsgehälter steigen um 3,47 Prozent (laut Arbeitgebern) bzw. 3,5 Prozent (laut Gewerkschaft). Bei höheren Gehaltsklassen wurde ein „Deckel“ eingezogen. Mit 1. April steigen die Gehälter linear um 3,1 Prozent, dazu gibt es einen Fixbetrag von 9,50 Euro. Für die unteren Gehaltsgruppen bedeutet der Abschluss eine Erhöhung um bis zu 3,76 Prozent.

… hier geht es zum Artikel der WiWo online.

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Wie vor kurzem berichtet, wurde den MitarbeiterInnen in einem Finanzdienstleistungsunternehmen eine geradezu atemberaubende Gehaltserhöhung von 2% offeriert.

Dies konnten sich die Betriebsräte dieses Unternehmens nicht bieten lassen und baten den Personalvertreter um Stellungnahme.

Folgende Informationen wurden dabei bekannt:

Im Rahmen des Gehaltsfindungsprozesses wurden 2 (sic!) namhafte Beratungsunternehmen beschäftigt, die im Oktober eine Prognose für die Entwicklung der Inflation 2011 in Deutschland und Österreich abgaben – und mit 2% bis 2,5% bezifferten.

Wir empfehlen, die Kosten für diese Beratungsunternehmen zu regressieren und an die MitarbeiterInnen auszuschütten. Dort wäre das Geld besser investiert.  Read the rest of this entry »

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Hallo, ich melde mich mit einem kleinen Sittenbildeinblick aus unserer Branche. Nichts großartiges, aber fangen wir mal an, die symptomatischen Spielchen zu sammeln!

Das folgende hat sich vor kurzem in einem Finanzdienstleistungsunternehmen zugetragen, das – wen wunderts – Tochter in einem internationalen Konzern ist. Die (hoffentlich gutbezahlten, wir wollen es ja niemanden neiden) Konzernherren sitzen – erneut nicht verwunderlich – natürlich nicht in Österreich sondern am anderen Ende der Welt!

Nachdem unsere KollegInnen von der Gewerkschaft ein Gehaltsplus erstritten haben, das in den meisten Fällen zumindest die Inflationsrate abdeckt, sind die Personalisten unserer Konzernzentrale mit einer frohen Botschaft vorgeprescht:

Alle Mitarbeiter sollen ein Gehaltsplus von satten 2 (in Worten: zwei) Prozent erhalten!!!

Diese umwerfende Erhöhung soll für unsere KollegInnen in Deutschland genauso gelten wie für uns hier im schönen Österreich.  Read the rest of this entry »

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