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Betriebsräte lehnen eine Verschiebung der Mittel für Grundlagenforschung hin zu einer Unternehmensforschung ab

Seit 2009 wurden die Mittel für Grundlagenforschung ausgedünnt: Der Fond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) bezahlt seit 2009 keine Kosten für die Nutzung der Infrastruktur der Universitäten beim Forschungsprojekt (Overheads). Die Zusatzfinanzierung aus dem siebenten Rahmenprogramm der EU ist weggefallen, das Investitionsprogramm wurde 2009 ausgesetzt und die Erschließung des Patentierungs- und Lizenzierungspotentials wurde gestoppt.

Die Betriebsräte für das wissenschaftliche Personal sprechen sich gegen eine Kürzung der Mittel für die Grundlagenforschung zu Gunsten einer von der Bundesregierung geplanten Erhöhung der Forschungsprämie im Bereich Forschung, Technologie und Innovation (FTI) von 8 auf 12% aus. Die Betriebsräte lehnen eine Verschiebung der Mittel der Grundlagenforschung hin zu einer Unternehmensforschung ab.
Der Sprecher der Rektoren Prof. Hans Sünkel hat in seiner Aussendung diesbezügliche Befürchtungen geäußert. Die Betriebsräte für das wissenschaftliche Personal der Österreichischen Universitäten fordern die Erhöhung der Mittel der Grundlagenforschung auf den OECD Schnitt!

DDr. Anneliese Legat,
MMag. Susanne Mann,
Dr. Ingwald Strasser,
Mag. Dr. Martin Tiefenthaler
für die Personalvertretung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der österreichischen Universitäten.

Kontakt:
gerhard.loupal@vu-wien.ac.at,
ingwald.strasser@meduniwien.ac.at,
susanne.mann@uniak.ac.at,
martin.tiefenthaler@i-med.ac.at