Grünewald ruft Universitäten und FHs zu Protesten im Herbst auf
„Es droht der nächste heiße Herbst“, übt der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald heftige Kritik am
von Wissenschaftsministerin Karl angekündigten Ausbau-Stopp der Fachhochschulen. „Hier wird wieder einmal zur falschen Zeit und am falschen Platz gespart. Die Regierung beraubt junge Menschen ihrer Zukunftschancen. Bildung ist die beste Chance für einen guten und soliden Arbeitsplatz“, so Grünewald.
Die finanziellen Einbrüche werden nachhaltige Folgen am Bildungs- und Forschungssektor auslösen, die nur mehr äußerst schwer zu korrigieren sein werden. „Dafür die Verantwortung zu tragen scheint jedoch dem Finanzminister ebenso wenig ein Problem zu bereiten wie der Wissenschaftsministerin. Das zeichnet ein desaströses Bild der ÖVP in Sachen Bildungs- und Forschungspolitik. Ich hege den Verdacht, dass die ÖVP das Rad der Zeit zurück drehen will. Bildung soll nur mehr Reichen und Wohlbestallten vorbehalten sein“, erklärt Grünewald.
Das Über-Bord-Werfen sämtlicher Entwicklungspläne im tertiären Bildungsbereich dokumentiere die Bankrotterklärung der Bundesregierung erneut sehr deutlich. Es müsse schleunigst ein Umdenken stattfinden. „Wissenschaftsministerin Karl muss jetzt endlich ein taugliches Konzept für die Zukunft des Universitäts- und Forschungsbereichs vorlegen“, fordert Grünewald. Forscherinnen und Forscher sowie Studierende am laufenden Band zu frustrieren und vor den Kopf zu stoßen sei ein inferiores Signal, „das so nicht hinzunehmen ist“, so Grünewald, der die Unis und FHs erneut zu akkordierten Protesten im Herbst aufruft.
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