1

Mentoringplattform für Arbeiterkinder an der Uni

Auf Unis stehen Arbeiterkinder alleine da

derstandard: Interview | Katrin Burgstaller, 29. August 2011 10:52

Die Mentoringplattform Arbeiterkind.de wird in Österreich aktiv – Gründerin Urbatsch über Hindernisse, Hürden und Herausforderungen von Arbeiterkindern an den Unis

An Österreichischen Unis sind sie Mangelware: Die Arbeiterkinder. Die Wahrscheinlichkeit ein Studium an einer Uni aufzunehmen ist für Maturanten aus der bildungsnahen „Schicht“ dreimal höher als für jene aus der bildungsfernen „Schicht“. Katja Urbatsch, Doktorandin und selbst ein Arbeiterkind, ist 2008 in Deutschland angetreten um Nicht-Akademikerkinder zu einem Studium zu motivieren. Nun wird sie auch in Österreich aktiv.

derStandard.at: Sie bringen das Mentoringprogramm von Arbeiterkind.de nun auch nach Österreich. Was werden Sie anbieten?

Urbatsch: Wir haben bereits erste Informationsveranstaltungen an österreichischen Schulen durchgeführt. Wir ermutigen Nicht-Akademikerkinder zum Studium und informieren sie über Studien- und Finanzierungsmöglichkeiten. In Wien gibt es außerdem einen Stammtisch. Man kann die Gruppe aber auch per Email kontaktieren und sich beraten lassen.

derStandard.at: Bieten die Mentoren auch während des Studiums Unterstützung?

Urbatsch: Ja, wir möchten einerseits Schüler zum Studium motivieren und bieten dann während des Studiums Unterstützung an. Die Unterstützung reicht vom Einstieg bis zum Abschluss.

derStandard.at: In welchen Angelegenheiten wird Ihre Unterstützung gebraucht?

Urbatsch: Viele haben Probleme mit ihrer Familie. Weil sie nicht vermitteln können, was sie im Studium eigentlich machen. Viele wollen sich einfach über ihre Situation austauschen. Aber wir helfen auch in konkreten Fällen. Zum Beispiel wenn es darum geht, ein Referat zu halten oder wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen. Viele brauchen auch Beratung was Finanzierungsfragen betrifft.

derStandard.at: Die Chance, dass man in Österreich ein Studium aufnimmt ist dreimal so hoch, wenn man aus einer Akademikerfamilie kommt statt aus einer Arbeiterfamilie. Müsste in der Schule nicht schon darauf hingearbeitet werden, dass mehr Arbeiterkinder an die Unis kommen?

Urbatsch: Die Lehrer laden uns in die Schulen ein und sind sehr begeistert von unserem Engagement. Aber sie selbst können nicht alles leisten. Lehrer haben einen großen Anspruch zu erfüllen, sie müssen für die optimale Bildung sorgen und sollen auch noch Studienberatung leisten und motivieren. Ich denke, es ist Unterstützung von außen notwendig. Aber das Österreichische Wissenschaftsministerium und die Hochschülerschaft betreiben große Anstrengungen in dieser Sache.

derStandard.at: Tatsächlich verzeichnen wir in den letzten zehn Jahren einen Rückgang von Studierenden aus der sogenannten „niedrigen Schicht“ an unseren Unis. Wie erklären Sie das?

Urbatsch: Vor drei Jahren, als wir mit Arbeiterkind.de begonnen haben, gab es noch nicht so große Anstrengungen, mehr Arbeiterkinder auf die Unis zu bekommen. Das hat sich erst in den letzten Jahren so entwickelt. Es wird seine Zeit dauern, bis sich das auch in der Statistik niederschlägt. In den 70er-Jahren gab es eine große Initiative mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Damals dachte man, nun gibt es für alle die gleichen Chancen zu studieren. Man hat das Problem über die Jahre hinweg dann aus den Augen verloren.

derStandard.at: In Österreich wurde ein neuer Hochschulplan vorgestellt. Es gibt die Empfehlung 500 Euro pro Semester an Studiengebühren einzuheben. Schrecken Studiengebühren Arbeiterkinder ab?

Urbatsch: Die Finanzierung ist generell ein großes Problem für Nicht-Akademikerkinder. Die Studiengebühren sind ein weiteres finanzielles Problem, aber das ist nicht die einzige Hürde. Oft scheitert es schon daran, die eigenen Lebenshaltungskosten zu finanzieren.

derStandard.at: Neben den Finanzen leiden Arbeiterkinder auch oft an mangelndem Selbstvertrauen. Sehen Sie das auch so?

Urbatsch: Ja, da weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Universität ist ein andere Welt. Es wird eine andere Sprache gesprochen und es herrschen andere Spielregeln. Ich habe mich am Anfang sehr verloren gefühlt. Ich habe versucht zu verstehen, was ich tun muss, damit ich in diesem System erfolgreich sein kann.

derStandard.at: Was sind die Spielregeln um in diesem System erfolgreich zu sein?

Urbatsch: Es geht etwa um die Frage, wie halte ich ein Referat das gut bewertet wird. Wie muss ich mich ausdrücken oder wie mache ich eine Hausarbeit.

derStandard.at: Oft treten Akademikerkinder besser auf und nehmen sich auch in den Lehrveranstaltungen mehr Raum, sind aktiver bei Diskussionen. Wie kann man Arbeiterkindern dieses Selbstbewusstsein geben?

Urbatsch: Das ist ein langer Prozess. Aber was hilft, ist das Bewusstsein zu schaffen, dass es nicht an ihnen persönlich liegt, sondern dass Akademikerkinder von zu Hause eben ein besseres Rüstzeug für die Uni mitgebekommen. Dass sie eben nicht große Diskussionen am Mittags- oder Abendtisch geführt werden. Es geht darum sich gegenseitig zu helfen und sich dieses Rüstzeug zu erarbeiten.

derStandard.at: Sie haben gesagt, Arbeiterkinder fühlen sich von ihren Familien oft unverstanden. Oder die Familien haben die Angst, dass sich ihre Kinder entfremden, weil sie einen anderen Bildungsweg einschlagen. Kommt das oft vor?

Urbatsch: Das ist ein weit verbreitetes Problem. Man verlässt das Haus und geht in eine andere Welt. Zu Hause versucht man zu vermitteln, was man an der Hochschule eigentlich macht. Das ist sehr schwer, weil es jenseits der Erfahrungen liegt, die die eigenen Eltern gemacht haben. Da kann es schon zu großen Schweigen kommen, weil man das Gefühl hat, man findet keine Gesprächsthemen mehr. Oft haben Eltern Angst, dass die Kindern das abqualifizieren was die Eltern erreicht haben. Oder dass die Kinder gar nicht mehr nach Hause kommen.

derStandard.at: Wie sind Sie mit der Situation umgegangen?

Urbatsch: Ich habe versucht, meine Eltern ein Stück weit mitzunehmen. Ich habe sie an die Hochschule und in die Mensa eingeladen. Für meine Eltern war das ein riesen Erlebnis. Ich habe versucht in der gewohnten Sprache zu erklären, was ich da mache. Manchmal muss man aber auch akzeptieren, dass die Eltern diese Sache nicht verstehen und sein Ding trotzdem weiter machen.

derStandard.at: Aber viele sind auch stolz auf ihre Kinder.

Urbatsch: Ja, vor allem dann, wenn sie das Studium abgeschlossen haben und einen Job gefunden haben. Zuvor sind die Eltern oft besorgt, ob sie die Kinder finanziell unterstützen können, ob sie das Studium schaffen können und später auch Arbeit finden.

derStandard.at: Die Statistiken zeigen, dass die Abbruchquoten von Arbeiterkindern höher sind. Woran liegt das?

Urbatsch: Da liegt daran, dass sie von zu Hause nicht so eine große Unterstützung haben und sich Arbeiterkinder erst einmal Kompetenzen erarbeiten müssen, die andere schon von ihrem Elternhaus mitbringen. Wenn man einmal eine negative Erfahrung macht, zum Beispiel man fällt durch eine Prüfung oder hat finanzielle Probleme, stellt man schneller das Studium in Frage. Man denkt sich, man hätte doch eine Lehre machen sollen. Bei Akademikerkindern heißt es, ach ja, dann machst du die Prüfung halt noch einmal. Aber diese Selbstverständlichkeit ist bei dieser Klientel oft nicht verhanden. Sie steht unter einem großen Erfolgsdruck und wenn einmal etwas nicht klappt, löst das eine Krise aus. Freunde von mir haben die Abschlussarbeiten noch gemeinsam mit ihren Eltern geschrieben. Aber Arbeiterkinder stehen alleine da.

derStandard.at: Arbeiterkinder entscheiden sich nur halb Mal so oft für ein Doktoratsstudium wie Akademikerkinder. Unter anderem soll das auch daran liegen, weil Professoren eher Akademikerkinder diesbezüglich motivieren. Deckt sich dieses Studienergebnis mit ihren Erfahrungen?

Urbatsch: Ich bin selbst Promovendin. Es kommt ein großer Druck aus seiner eigenen Herkunft heraus, dass man endlich Geld verdienen soll. Eine Doktorarbeit würde das weiter verzögert und sie muss finanziert werden. Drittens hängt es auch mit der Unterstützung der Professoren zusammen. Wenn man als Akademikerkind selbstbewusster auftritt und sich in Seminaren zu Wort meldet, bekommt man eher ein Angebot.

derStandard.at: Bemerken Sie einen Unterschied bei der Studienwahl?

Urbatsch: Arbeiterkinder hinterfragen stärker, ob man mit dem Studium eine Perspektive Geld hat, zu verdienen. Unter Studiengängen wie BWL, Medizin oder Jura können sich auch Nicht-AkademikerInnen etwas vorstellen.

derStandard.at: Werden Sie von einer österreichischen Einrichtung finanziert?

Urbatsch: Wir werden vor Ashoka Österreich ideell unterstützt. Aber wir sind noch auf der Suche nach finanzieller Förderung. (derStandard.at, 29. August 2011)

KATJA URBATSCH, geboren 1979 in Erwütte/Nordrein-Westfalen, promoviert derzeit im Fach Nordamerikastudien und hat 2008 das Mentoringsprogramm Arbeiterkind.de gegründet.

Link Arbeiter-Kind.at




Uni ohne Studierende gibt es nicht

aus derstandard at 28. August 2011 18:22

Töchterles Weise haben die Rechnung ohne ÖH gemacht – Von Sara Scheiflinger

Der Weisenbericht von Minister Töchterle vergisst vor lauter wirtschaftlicher Verwertbarkeit von Hochschulen auf die größte Gruppe der Hochschulangehörigen, nämlich die Studierenden.

Zahlreiche Studien zeigen, welche Auswirkungen die im Bericht geforderten Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren haben: Studierende brechen ihr Studium am häufigsten aus finanziellen Gründen ab, Kinder aus einkommensschwächeren Familien trauen sich nicht mehr zu, überhaupt ein Studium zu beginnen, weil das finanzielle Risiko bei einem Scheitern zu groß wäre.

Im Expertenbericht kommt diese Realität nicht vor. Studierende sollen zahlen. Studiengebühren werden gefordert, Beihilfen werden zurückverlangt. Dass das für viele, auch nach einem Abschluss, nicht möglich ist, wird ignoriert. Damit disqualifiziert sich der Bericht selbst als ÖVP-Auftragswerk. Anstatt sich ernsthaft mit der Thematik der Hochschulen auseinanderzusetzen, kommt der Bericht über das Zitieren von Studien des Wissenschaftsministeriums nicht hinaus. Die Studierendensozialerhebung wird nur an passender Stelle in den Bericht einbezogen, aber deren Ergebnisse werden ignoriert.

Somit scheint klar: Die ÖVP will Studierende von den Hochschulen drängen, ungeachtet der ohnehin viel zu niedrigen AkademikerInnenquote in Österreich. Dieses Vorgehen ist unverantwortlich der Zukunft von jungen Menschen und der zukünftigen Gesellschaft gegenüber.

Die „Weisen“ haben die Rechnung ohne uns gemacht – denn ohne Studierende gibt es keine Hochschullandschaft und ohne diese keine Wissensgesellschaft, von der die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft so stark abhängt. Es wurde einfach auf eine der wichtigsten Expertisen – die der Studierenden – und somit auf deren Erfahrungen und Ideen verzichtet.

An einer Ausfinanzierung der Hochschulen und an sozialer Absicherung der Studierenden führt kein Weg vorbei, ebenso wenig wie am Einbezug der Studierenden in die Diskussion. Dies sollte Minister Töchterle mittlerweile klar sein. ( Sara Scheiflinger, DER STANDARD, Printausgabe, 29.8.2011)

Autorin
Sara Scheiflinger ist Pressesprecherin der ÖH-Bundesvertretung.




Hochschulplan vorgestellt

Über fünf Monate haben drei internationale ExpertInnen im Auftrag des Wissenschaftsministeriums Empfehlungen für den österreichischen Hochschulsektor erarbeitet. Dieser Bericht soll mit die Grundlage für den österreichischen Hochschulplan sein, dessen Eckpunkte bis Jahresende stehen sollen. Die Zeit drängt, meinen die drei ExpertInnen. So befinde sich der Sektor in Österreich zwar noch auf einem hohen Niveau. „Weiteres Abwarten und ein Versuch, die Probleme auszusitzen“, würden aber zu einem „Abrutschen in die Mittelmäßigkeit“ führen.

Der Bericht empfielt untern anderem Maßnahmen wie stärkere Steuerung, Aufgabenteilung, Ausbau der Fachhochschulen, neue Finanzierungskonzepte (die ExpterInnen orten ein Finanzierungspotential von rund 790 Millionen Euro), Studienplatzfinanzierunf oder Zugangsbeschränkungen.

Die Uni-RektorInnen sehen das Papier als „gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Hochschullandschaft“. Vorschläge wie etwa die Einführung von Studiengebühren als zusätzliche Einnahmequelle änderten nichts an der „Finanzierungsverantwortung des Bundes für die öffentlichen Universitäten“. Die HochschülerInnenschaft lehnt die Empfehlungen als „Auftragswerk der ÖVP“ ab.

Den gesamtem Presse-Artikel finden Sie hier




Med-Uni Wien warnt vor Ärzte-Einsparungen im AKH

derstandard.at   16.8.2011

150 bis 180 Posten müssten gekürzt werden, sollte das Uni-Budget eingefroren werden

Wien – Mit weniger Ärzten und Journaldiensten muss das AKH Wien künftig auskommen, sollte sich die aktuelle Budgetsituation an den Universitäten nicht verbessern. Davor warnte die Medizinische Universität Wien, die das ärztliche Personal in Europas größtem Krankenhaus stellt, am Dienstag in einer Aussendung. Rektor Wolfgang Schütz kündigt an, von den derzeit 3.000 Posten 150 bis 180 kürzen zu müssen, sollte es zu einem auch nur eingefrorenen Budget für die Unis kommen.

Valorisierungen und Biennalsprünge führen laut Schütz zu ansteigenden Gehältern ab Jänner 2013, daher müsse beim Personal gespart werden. „Damit Kündigungen vermieden werden“, so Schütz, „erfolgt schon seit Beginn dieses Jahres die Nachbesetzung eines freiwerdenden Dienstpostens nur mehr in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen“. Besonders betroffen sind dabei Ärzte, da der Personalwechsel im klinischen Bereich wesentlich höher sei als im nicht-klinischen. Zudem sollen ab Jänner 2012 Journaldienste reduziert werden, „um den Abgang an ärztlichem Personal in Grenzen zu halten“, heißt es in der Aussendung.

Ärztliche Versorgung im Raum Wien gefährdet

Die Stadt Wien, die in erster Linie das Pflegepersonal im AKH stellt, könne hier nicht helfend einspringen, habe sie doch „mit ähnlichen Budgetproblemen zu kämpfen“ und bereits vor zwei Wochen einen sofort wirksamen Aufnahmestopp verfügt. Die MedUni Wien fordert daher von Bund und Stadt Wien eine klare Budgetperspektive, um die Personaleinsparungen noch zu verhindern. Anderenfalls habe das „mittelfristig negative Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung im Raum Wien zur Folge“. (APA)




Ansturm auf Uni Wien: es droht das „Chaos“

(aus der „Presse“, Print-Ausgabe, 06.08.2011)

Nach den Unis Salzburg und Innsbruck präsentierte nun auch die Uni Wien erste Anmeldezahlen für das kommende Wintersemester. Und diese lassen „keine gute Perspektive“ erahnen, so Heinz Engel, ab Oktober neuer Rektor der Uni Wien, im Gespräch mit der „Presse“. Knapp einen Monat vor Auslaufen der Anmeldefrist steht fest: Die Uni Wien steht vor einem neuen Studierendenrekord, den sie organisatorisch kaum noch bewältigen kann.

Schon jetzt haben sich mehr als 20.000 potentielle Erstsemestrige „vorangemeldet“, in den kommenden Wochen wird die Zahl weiter steigen. Im Wintersemester 2010/2011 begannen insgesamt „nur“ 13.000 Studierende ihre Ausbildung an der Uni Wien. Momentan studieren rund 87.000 Menschen an der größten Hochschule des Landes, „im Oktober werden wir die 90.000er-Grenze locker überspringen“, sagt Engl. Das Problem: aus finanzieller Sicht habe die Universität nur Kapazitäten für 60.000 Studierende, sagt Engl.

Besonders hohe StudentInnenzuwächse erwartet er in den Wirtschaftswissenschaften, in der Dolmetschausbildung und in den Sozialwissenschaften. Freie Kapazitäten gib es noch in den mathematisch-technischen Fächern. Bisher vergleichsweise niedrig ist die Zahl deutscher BewerberInnen. An der Uni Wien liegt der Anteil der Deutschen bei 20%; im Vorjahr waren es 14%.

Den gesamten „Presse“-Artikel finden Sie hier.




Deutlich mehr deutsche StudentInnen an Österreichs Unis vorangemeldet

Noch bis 31. August läuft die erstmals erforderliche Voranmeldung für den Studienstart im Herbst 2011. Einzelne Universitäten verzeichnen bereits eine stark gestiegene Nachfrage aus Deutschland, wie „Die Presse“ berichtet. Das geht konform mit der Prognose des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), wonach für Herbst 10.000 deutsche StudentInnen in Österreich zu erwarten sind.

Den gesamten Standard-Artikel finden Sie hier