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Erleichterungen für Studierende mit Behinderung an Uni Graz

An der Universität Graz wurden in den letzten Monaten einige bauliche Maßnahmen gesetzt, um Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranken den Zugang zu einem Studium zu erleichtern. Informationen zu Unterstützungsangeboten haben das „Zentrum Integriert Studieren“ sowie die HochschülerInnenschaft auf der gemeinsamen Internetplattform „Barrierefrei studieren“ zusammengestellt.

„An unserer Universität hat sich in den vergangenen 15 Jahren für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen viel verändert – in der sichtbaren Umwelt und im Bewusstsein vieler Menschen“, sagt Barbara Levc, Leiterin des „Zentrums Integriert Studieren“ (ZIS).

Das Zentrum wird auch aktiv, wenn es darum geht, für die betroffenen Studierenden Unterlagen zu digitalisieren, sehbehinderten und blinden Studienanfänger ein Orientierungs- und Mobilitätstraining zu geben oder hörbehinderten Studierenden Gebärdendolmetscher oder Mitschreibeassistenten zu Verfügung zu stellen.

Den gesamten online-Standard-Artikel finden Sie hier




Die Universitätenkonferenz steigt beim "Dialog Hochschulpartnerschaft" aus

Im Hinblick auf den vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung initiierten „Dialog Hochschulpartnerschaft“ hält die uniko Folgendes fest:

1. Die Senate und Curricularkommissionen der Universitäten haben unter Mitwirkung der Lehrenden und Studierenden die dem „Bologna-Prozess“ entsprechende Studienreform trotz fehlender staatlicher Rahmenbedingungen zeitnah realisiert und sind mit einer ständigen Optimierung befasst. Das Forum Lehre der uniko beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage einer koordinierten Umsetzung der Reform und wird diese Arbeiten konsequent weiterführen.

2. Die seit längerem bestehenden und derzeit besonders akuten Probleme in den Universitätsstudien hängen nicht ursächlich mit dem „Bologna-Prozess“ zusammen, sondern vielmehr mit unzureichender Personalausstattung (also schlechten Betreuungsrelationen), mangelhafter Geräteinfrastruktur und massiven Raumproblemen.

3. Das vom Nationalrat beschlossene und durch die Bundesregierung bestätigte Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den tertiären Bildungsbereich aufzuwenden, die Einführung einer Studienplatzfinanzierung und die Stärkung der universitären Autonomie stellen Lösungsansätze für viele der bestehenden Probleme dar. Die
entsprechenden Maßnahmen wurden aber von der Bundesregierung bisher nicht umgesetzt.

4. Daher wollen die Rektoren an einem völlig unverbindlichen „Dialog Hochschulpartnerschaft“ nicht weiter mitwirken. Sie werden vielmehr – gemeinsam mit den Senaten den Prozess der Studienreform aktiv weiter betreiben und – weiterhin die politisch längst zugesagte „Roadmap zum Zwei-Prozent-Ziel“ für eine qualifizierte wettbewerbsfähige Universitätslandschaft verstärkt einfordern.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100323_OTS0120

Rückfragehinweis:~
Manfred Kadi
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Universitätenkonferenz
Email: manfred.kadi@uniko.ac.at
Homepage: www.uniko.ac.at




macht bologna den prozess!

Am 11. und 12. März treffen sich die Bildungs- und WissenschaftsministerInnen aus 46 Ländern, um das 10-jährige Bestehen des Bologna-Prozesses in Wien zu feiern.

Viele StudentInnen sehen in 10 Jahren Bologna keinen Grund zu feiern. Deshalb werden sie die Feierlichkeiten mit friedlichen, aber lautstarken Demonstrationen und Blockaden in den Straßen Wiens stören und in den anschließenden Tagen einen Alternativgipfel veranstalten.

Die Demonstration findet am 11. März statt und startet um 15:00 Uhr am Westbahnhof.

Zahlreiche Organisationen haben sich mit der Protestbewegung solidarisch erklärt und unterstützen die Proteste. Hier sind alle unterstützenden und Partner-Organisationen zu finden.

Artikel zum Thema:

Ziviler Ungehorsam gegen Bologna (Kurier)




WU-Rektor Badelt will um zwei Drittel weniger StudienanfängerInnen

Die WU Wien will die Zahl der StudienanfängerInnen einschränken. Geht es nach dem Wunsch von Rektor Badelt sollen zukünftig nur nur 2.050 Personen ein Bachelor-Studium an der WU beginnen dürfen. Die WU hat entsprechende Zugangsbeschränkungen im Rahmen des sogenannten „Notfall-Paragraphen“ des Universitätsgesetzes beantragt.

Wissenschaftsministerin Karl unterstützt dieses Vorhaben und hat der SPÖ einen entsprechenden Erlass-Entwurf übermittel. Die SPÖ hat angekündigt diesem Antrag nicht zustimmen zu wollen. Sie hat ein juristisches Gutachten erstellen lassen, das eine solche Beschränkung als rechtswidrig erklärt. Der „Notfallparagraph“ können nur angewandt werden, wenn alle österreichischen Universitäten, die gleichartige Studien anbieten, einen Antrag stellen. Dies sei hier nicht der Fall und würde dazu führen, dass die wirtschaftlichen Fächer der Uni Wien von den abgewiesenen InteressentInnen der WU überschwemmt würden. Außerdem sei nicht nachgewiesen, dass alle Studien der WU von deutschen „Numerus Clausus Flüchtlingen“ überschwemmt würden, wie es der Notfallparagrpah erfordert.

SP-Wissenschaftssprecherin Kuntzl kritisiert den Antrag: „Das Rektorat will offensichtlich aus der WU-Wien eine Elite-Universität machen – was klar ihrem öffentlichen Auftrag widerspricht und zulasten anderer Unis gehen würde.“

Diese versteht wiederum Badelt nicht:“Nichts zu tun heißt, den Zynismus zum System zu erklären, dass wir jetzt schon über 80 Prozent der Studierenden hinausprüfen müssen. Es kann doch nicht sein, dass sich die SPÖ rühmt, den Hochschulzugang frei zu halten und die Unis dann die Aufgabe haben, vier von fünf wieder hinauszuprüfen.“

Hier finden Sie Artikel zu diesem Thema:

Badelt will um zwei Drittel weniger Studienanfänger (Der Standard)

„Lex WU rechtswidrig“ (Der Standard)

Christoph Badelt will 5000 Studienanfängern den Uni-Zugang verwehren. Die Wissenschaftsministerin traf sich mit Studenten (Kurier)

SPÖ stimmt gegen Notfallparagraf an der WU (Die Presse)




Med Uni Innsbruck: Diskriminierung bei Rektorenwahl?

Die Med-Uni Innsbruck ist um eine negative Schlagzeile reicher. Zu dem seit knapp einem Jahr schwelenden Konflikt zwischen Uni-Leitung und Professorin Margarethe Hochleitner gibt es jetzt ein neues Gutachten der Bundesgleichbehandlungskommission. Dieses dürfte besagen, dass Hochleitner, die mit ihrer Bewerbung um den Rektorsposten im Vorjahr scheiterte, aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert worden sei. Die offizielle Bestätigung ist ausständig.

Zum „Die Presse“-Artikel




Zum Zustand unserer Universitäten ("Die Presse")

Aussitzen hieß bisher die Devise der Regierung, man hat ja schon so viele Studentenproteste ausgesessen. Aber diesmal sind nicht nur die Studenten, diesmal sind alle unzufrieden, von den Rektoren bis zu den Portieren.

Es gibt kaum noch das Gespräch zwischen Lehrendem und Lernendem. Überhaupt wird wenig geredet an Universitäten, die Institute sind riesig, die Studenten kennen einander nicht, die externen Lehrenden kennen einander nicht und sind außerdem Konkurrenten, die internen, Assistenten, Dozenten, Professoren, o. oder ao., verkehren per E-Mail oder sind ohnedies verfeindet.

Apropos Professoren: Es gibt ja kaum noch welche. An vielen Instituten ist nichts mehr so, wie es war, nur an der Anzahl der Lehrstühle hat sich wenig geändert. Gemessen an der Fülle der Studenten verschwinden die Professoren. Es kamen (laut Rechnungshofbericht vom 25. Jänner 2010) im Wintersemester 2008/2009 an der Universität Wien 190,7 Studenten auf einen Professor, an der Wirtschaftsuniversität Wien, sie führt österreichweit im Negativrekord, gar 330,9. Dafür sind an der Universität Wien 43 Prozent des wissenschaftlichen Personals nebenberuflich tätig (an der Wirtschaftsuniversität 42 Prozent), was heißt, dass schlecht bezahlte Arbeitskräfte in prekären Beschäftigungsverhältnissen einen universitären Notbetrieb aufrechterhalten.

zum gesamten Artikel




Wer nimmt eigentlich am Hochschuldialog teil?

Das sind die teilnehmenden Organisationen:

Österreichischer Akkreditierungsrat, Bildungsprotestbewegung, Bundesarbeiterkammer, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Österreichische Fachhochschulkonferenz, Österreichischer Fachhochschulrat, Bundeskomitee Freie Berufe Österreich, Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Industriellenvereinigung, Landwirtschaftskammer Österreich, Vorsitzteam der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft, Studierenden-Fraktionen in der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft: AG, FEST, FLÖ, GRAS, KSV, KSV – LiLi, RFS, VSSTÖ VertreterInnen der Parlamentsklubs  und deren WissenschaftssprecherInnen: BZÖ, Die Grünen, FPÖ, ÖVP, SPÖ, Rektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen, Österreichische Privatuniversitätenkonferenz, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, BundesschülerInnenvertretung, Sprecher der Senatsvorsitzenden der Österreichischen Universitäten, Österreichische Universitätenkonferenz, UniversitätslehrerInnenverband, UniversitätsprofessorInnenverband, Vorsitzende der Universitätsräte der Österreichischen Universitäten, Verbindungsstelle der Bundesländer, Wirtschaftskammer Österreich, Österreichischer Wissenschaftsrat.

Nicht eingeladen sind demokratisch gewählte PersonalvertreterInnen, wie Betriebsräte, obwohl es vom MUW-Betriebsrat eine entsprechende (und nicht beantwortete) Urgenz gegeben hat.

Link zur Hochschuldialog-Homepage des Ministeriums




Eine neue Wissenschaftsministerin – aber keine neuen Zeiten

Die Hoffnung war zwar nicht groß, aber doch vorhanden, dass sich mit der Bestellung der neuen Wissenschaftsministerin die Zeiten zum Bessern ändern würden. Doch soweit wir das bis jetzt beurteilen können, führt Karl den Kurs ihres Vorgängers Johannes Hahn mit aller Konsequenz fort.

Als Erstes sofort wieder die Einführung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen zu fordern, wie Karl dies in ihrer Antrittsrede getan hat, zeugt nicht gerade von Fingerspitzengefühl und dem Willen zu Veränderungen an den Universitäten, die wirklich den Studierenden und den Beschäftigten zu Gute kommen. Karl führt damit den Hochschuldialog de facto ad absurdum, bevor dieser überhaupt zu Ergebnissen kommen konnte. Würde dieser Dialog mit aller Ernsthaftigkeit geführt und würden die Meinungen aller Beteiligten wichtig genommen und gehört, so könnten dort entscheidende Weichen für die österreichische Hochschullandschaft gestellt werden; denn Themen wie Aufgaben der Hochschulen, Bildungsbegriff, Organisationsfragen, demokratische Mitbestimmung oder Studien- und Lehrbedingungen müssen unbedingt unter Einbindung aller Betroffenen (oder auch „Stakeholder“) diskutiert werden. Hat sich bereits unter Johannes Hahn das Gefühl breit gemacht, dass dieser Hochschuldialog von ihm auf nicht viel mehr als auf ein „Ruhigstellen“ der kritisierenden Studierenden abzielte, so spricht viel dafür, dass auch seine Nachfolgerin nicht viel mehr im Sinn hat.

Die Wissenschaftsministerin sollte sich bewusst werden, dass die Lage an den Universitäten nicht durch die Wiedereinführung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen verbessert werden kann. Die Probleme sind vielschichtig und bedürfen umfassender und neuer Lösungen.

Zuerst müssen die finanziellen Mittel für die Universitäten massiv und rasch aufgestockt werden und es muss ein Fahrplan entworfen werden, wie das Hochschulbudget auf die im Regierungsprogramm festgeschriebenen 2% des BIP gehoben werden soll. Mit dieser budgetären Ausstattung könnte Österreich dann dem internationalen Vergleich Stand halten (so hatte Kanada bereits im Jahr 2004 ein Hochschulbudget von 2,4% des BIP, Quelle: OECD-Indikatoren, 2006).

Gut ausgebildete AbsolventInnen erhält man nur, wenn man den Studierenden die bestmöglichen Ressourcen zur Verfügung stellt. Dies bedeutet zum einen ein Betreuungsverhältnis, das den Namen „Betreuung“ auch verdient: Lehrende müssen Zeit haben, sich mit den von ihnen betreuten Studierenden auseinanderzusetzen – nur so kann ein wissenschaftliches Umfeld geschaffen werden, das Spitzenleistungen möglich macht. Gut arbeiten und studieren zu können, bedeutet auch, die nötigen räumlichen Ressourcen mit der besten Ausstattung zur Verfügung zu haben – ein Zustand von dem wir im Moment weit entfernt sind. Es braucht nicht zuletzt zusätzliche Stellen und eine angemessene Bezahlung der an den Universitäten Beschäftigen – gute Leistung verdient gute Bezahlung. Es kann nicht sein, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse, wie die der UniversitätslektorInnen, an der Tagesordnung sind. Ungesicherte und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse haben an Universitäten – die letzten Endes auch eine gesellschaftliche Vorbildungsfunktion übernehmen sollen – nichts verloren. Ein wertschätzender Umgang mit MitarbeiterInnen und Studierenden ist ein wichtiges Signal – nach innen und außen – das ernst genommen werden muss.

Die neue Wissenschaftsministerin steht aber auch vor der Aufgabe, die österreichische Hochschullandschaft neu zu gestalten und zu reformieren: Der Bologna-Prozess gehört einer umfassenden Analyse unterworfen, denn er hat sich von der Idee eines europäischen Hochschulraumes, der die Mobilität der Studierenden steigert und die Vergleichbarkeit von Abschlüssen vereinfacht, zu einem System der aufgeblähten Verwaltung und völlig überfrachteten Studienplänen entwickelt. Moderne Studienpläne müssen auch vermehrt ein Studium neben einer Erwerbsarbeit ermöglich – wir wissen, dass immer mehr Studierende darauf angewiesen sind, neben ihrem Studium zu arbeiten, um ihre Ausbildung finanzieren zu können. Der Anteil der erwerbstätigen Studierenden ist zwischen 2006 und 2009 von 58 auf 62% gestiegen; 45% arbeiten während des ganzen Semesters. Eine engagierte Wissenschaftsministerin muss sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die soziale Durchlässigkeit im Bildungssystem hergestellt werden kann – und das Mittel dazu sind wohl sicher nicht Studiengebühren. Knapp 45% der österreichischen StudienanfängerInnen kommen aus einem Haushalt, in dem der Vater zumindest über Matura verfügt, jedoch nur 10% haben einen Vater mit Pflichtschulabschluss.

Es gehören umfassende Diskussionen darüber geführt, wie mit dem Ansturm an Studierenden aus Deutschland umgegangen werden, wie eine erstklassige Ausbildung in den „überlaufenen“ Studienrichtungen gewährleistet werden kann bzw. wie die Ströme der Studierenden zur Zufriedenheit aller gesteuert werden können.

Die neue Ministerin Karl hat ein Ressort mit vielen „Baustellen“ übernommen. Es ist ihre Aufgabe, die anstehenden Probleme in einer Art und Weise zu lösen, die den Betroffenen zu Gute kommt und ihnen ein Studieren und Arbeiten an den Universitäten ermöglicht, das Österreich wieder ins Spitzenfeld der internationalen Forschung und Wissenschaft bringt. Die Parolen ihres Vorgängers wiederzugeben, führt nicht zu den notwendigen Lösungen.

Sollten zwischen dem Verfassen dieses Artikels und seinem Erscheinen neue, überraschende Schritte gesetzt worden sein, so kann man nur hoffen, dass diese in einem Sinn erfolgt sind, der den Inhalt dieses Artikels widerspiegelt.

Ulrike Stein




Professorinnen-Anteil an Unis steigt langsam aber kontinuierlich

Der Frauen-Anteil unter den ProfessorInnen an den österreichischen Universitäten steigt langsam aber doch.

Laut der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) sind mit dem Stichtag 30. Juni 2009 17,2 Prozent oder 378 der insgesamt 2.201 Professoren weiblich.

Am 31. Dezember 2008 waren es noch 2.192 Professoren, davon 369 Professorinnen (16,8 Prozent) gewesen, ein Jahr zuvor 2.210 Professoren, davon 349 (15,8 Prozent) weiblich. Am Stichtag 31. Dezember 2005 waren noch 15 Prozent (2.199 gesamt, 329 Frauen) weiblich.

Den höchsten Anteil an Frauen hat mit Stichtag 30. Juni 2009 die Akademie der Bildenden Künste mit 51,6 Prozent, das ist auch die einzige Uni mit weiblichem Überhang an Professoren. Bei den wissenschaftlichen Unis liegt in Sachen Frauenanteil die Universität Klagenfurt mit 20, 8 Prozent voran, knapp gefolgt von der Uni Wien mit 20,1 Prozent und der Veterinärmedizinischen Universität Wien mit 18,9 Prozent. Schlusslichter bei den wissenschaftlichen Unis sind die Medizinische Universität Innsbruck mit 9,5 Prozent Frauenanteil, die Montanuni Leoben mit 4,9 Prozent und die Technische Universität Graz mit 4,6 Prozent.

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Demo, Gipfel und Trauerfeier gegen Bologna

Gut ein Monat vor der Jubiläums-Konferenz zum Abschluss des sogenannten Bologna-Prozesses ist die StudentInnenprotestbewegung mit ihren Vorbereitungen beinahe fertig. Am 11. und 12. März tagen die Wissenschaftsminister der 46. Bologa-Länder zunächst in Budapest und dann in Wien. Die Studierenden planen am 11. März eine Demonstration, von 12. bis 14. März wird es einen Gegengipfel der Studierenden geben. Auch Blockaden – in welcher Form scheint noch nicht klar – soll es geben.

Die Auftakt-Demo findet am 11. März um 15 Uhr am Westbahnhof statt, nach Ende der Demo soll es Blockaden geben. Die OrganisatorInnen der Demo hoffen auf rege nationale wie internationale Beteiligung. Zum Zeitpunkt der Demo sind die MinisterInnen jedoch noch in Budapest.

Der Gegengipfel steht unter dem Motto „Endstation Bologna?“ und wird im Alten AKH stattfinden. Dabei werden unter anderen Christian Felber von Attac, Robert Misik oder die Historikerin Martina Kaller-Dietrich einen Vortrag halten.

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