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Earthship Austria, Grüne/UG u.a. laden ein: Open Source Ecology & Mobilität – 19.5.2009, 19.00 Uhr – Uni Klagenfurt

Stell dir vor …
… mit $ 10.000,- und allgemein verfügbarem Wissen eine Grundlage für einen nachhaltigen Lebensraum schaffen.

Stell dir vor …
… mit allgemein verfügbarem Wissen Traktoren selbst zu bauen.

Stell dir vor …
… mit allgemein verfügbarem Wissen selbst Solar-Energie für Selbstversorgung und Elektro-Autos zu gewinnen.

Wie das funktioniert, verrät

MARCIN JAKUBOWSKI

– einer der Pioniere der Open Source Ecology-Bewegung

in dem Vortrag:

OPEN SOURCE ECOLOGY & MOBILITÄT

Zeit: 19.5.2009 um 19:00 Uhr
Ort: Universität Klagenfurt im Hörsaal z-109

Eine Veranstaltung von:
Katholische Hochschulgemeinde Klagenfurt . Klimabündnis Kärnten . ÖIE Kärnten . Open Source Ecology . Plattform Nachhaltigkeit Feldkirchen . Permaland Weitensfeld . Euro Solar Kärnten . GIVE Labor für globale Dörfer . Inga – The English Trainer . Die Grünen & Unabhängige GewerkschafterInnen . Earthship AustriaOpen Source Ecology

Franz Nahrada, der die Rundreise von Marcin Jakubowski durch Ostösterreich initiiert hat, schreibt dazu:

Ich halte Marcin für einen der gegenwärtig wichtigsten sozialen
Innovatoren weltweit. Er ist studierter Daktor der Atomphysik, hat sich aber entschlossen einen ganz anderen Weg zu gehen und ist weltweiter Pionier eines Lebens für und Entwickelns von Globalen Dörfern geworden. Mit Einsatz aller persönlichen Mittel hat er sich auf einem Stück Land in Missouri niedergelassen und begonnen, ein bereits seit Jahren entwickeltes theoretisches Konzept (das wir auch in Österreich 2004 auf der 3. Oekonux Konferenz und zusätzlich gemeinsam mit der Gruppe Angepasste Technologien in einer eigenen Veranstaltung vorgestellt haben) in die Praxis umzusetzen.

Das Konzept besteht darin, eine Serie von Basistechnologien zu
entwerfen, zu bauen, zu testen und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit das autarke gemeinschaftliche Leben im ländlichen Raum revolutionieren werden. Marcin vereinigt tiefes ökologisches und technologisches Wissen mit dem Open Source-Prinzip, um nicht das Rad zehntausendmal neu erfinden zu müssen.

Vom Wohnen über die Bodenbearbeitung bis hin zur Energiegewinnung soll ein System erprobter, benutzerorientierter, optimierter Werkzeuge entstehen, die auch gut modular kombiniert und  für alle möglichen Aufgaben eingesetzt werden können. Und: von lokalen Werkstätten gebaut und repariert werden können!

Mit geringem finanziellen Einsatz und durch die Kraft des geteilten Wissens sollen Menschen in die Lage versetzt werden, auf gutem zivilisatorsichen Niveau und ohne viel Mühe und Plackerei sich von den zunehmend prekärer werdenden industriellen Strukturen zumindest soweit abzukoppeln, dass die Wucht der Krise sie nicht mehr trifft und sie zugleich die Grundlagen einer weltweiten Kultur der Kooperation schaffen können.

Diesen Weg gehen auch Ökodörfer, Permakultur und andere, und
jemand wie Marcin fügt ihrer Arbeit die Kraft der Technologie und der Vernetzung hinzu. Kein Wunder, dass sich die Botschaft von Marcins Open Source Ecology rapide und weltweit verbreitet.

Wir von GIVE freuen uns, dass Marcin seinen Baukasten „Global Village Construction Set“ genannt hat und dass er das Modell der Globalen Dörfer, die sowohl mit der eigenen landschaftlichen und natürlichen Grundlage in intensivester und vielfältigster Synergie stehen als auch voll integriert in das globale Feld des Informationaustausches sind, als wegweisendes Lebensmodell für das 21. Jahrhundert sieht.

Wir danken der SUBVERSIVMESSE in Linz und insbesondere Barbara Pitschmann dafür, diese Tour möglich gemacht zu haben. Vom 14. bis 17. Mai wird es einen Stand von Open Source Ecology auf der Subversivmesse in Linz geben.

Die darauffolgende Tour hat Fixpunkte in Neugengbach 16.5. , in
Klagenfurt 19.5  und in Böheimkirchen 21.5. (letzteres ist eine
geschlossene Veranstaltung zum Thema Solarkonzentratoren im BÖZAT, Anmeldung bei der GRAT). Am 23.5. ist ein Besuch auf Wolfgang Lösers energieautarkem Bauernhof geplant und dazwischen liegen zahllose Gespräche mit österreichischen Praktikern.

Weitere Infos unter:

Open Source Ecology Tour-Blog