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Suppe statt Profit – Eindrücke vom ersten Treffen

Unser erstes Treffen unter dem Motto „Suppe statt Profit“ war ein schöner Start. Die Katholische Hochschulgemeinde der Universität Klagenfurt stellte uns großzügig ihre lauschigen Räumlichkeiten zur Verfügung. Eva und ich trafen uns etwas früher. Eva hatte ihren Linseneintopf mitgebracht.

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Anfänglich unsicher, ob sich überhaupt jemand zu uns gesellen würde, traf der erste Interessent doch schon knapp vor 18.00 Uhr ein. Er hatte über den Kärntenweiten Tauschkreis von unserer Suppenküche erfahren. Sogleich stießen noch zwei dazu, dann noch wer und bald waren wir sage und schreibe 12 Leute unterschiedlichen Alters und Temperaments. Zum Zweck der Suppeneinnahme hatten wir uns aus der gemütlichen Weinlaube vor dem Haus in selbiges hineinbebegen und saßen dort bis circa 22.00 Uhr.

Die Interessen und Bedürfnisse waren unterschiedlich. Deutlich wurden sowohl der Bedarf an Diskussionen zur Krise, zu Alternativen zum Kapitalismus und politischen Strategien, als auch das Interesse an praktischen Projekten.

Wir werden uns in zwei Wochen, dann an einem Mittwoch, wiedertreffen und ich werde mich rechtzeitig anschicken, ein Erdäpfelgulasch zu generieren.

Eva wird einen Film mitbringen: The Power of Community. How Cuba survived Peak Oil.

Das passt hervorragend zur Veranstaltung am 9.6., (ÖIE, Grüne/UG u.a. laden ein) bei der wir Filme zu Gemeinschaftsgärten sehen und mit der Filmemacherin sowie mit Sabine Jakosch, die im Frauengarten Klagenfurt aktiv ist, diskutieren werden.

Außerdem vertieft es den Start von „Transition Klagenfurt„, einer Initiative, die sich um den Suppenstammtisch weiter kristallisieren könnte. Transition Towns denken Peak Oil und Klimawandel zusammen. Der Lösungsweg, den sie beschreiten, besteht aus lokaler, solidarischer Ökonomie und Energieautonomie.

Wohlan!

Kontakt für „Suppe statt Profit“: andreas.exner*ÄT*chello.at