Für eine Linke in gesellschaftlicher Dimension! – "superlinke" jetzt
Einige Leute haben den Versuch gestartet, eine linke Organisation jenseits von loser Plattform und rigider Partei aufzubauen. Die Grundsätze sind einfach : (1) gegen Staat und Kapital, (2) für eine Emanzipation von vermeintlichen „Sachzwängen“, feministisch, für freie Tätigkeit und Assoziation, (3) wir bilden keine Partei.
Die Organisation ist für alle Parteimitglieder, Leute in Institutionen, Autonome aller Couleur, NGO-Aktivist_innen, Gewerkschafter_innen etc. offen, die ihre Grundsätze mittragen.
Unten Infos zum Aufruf: bitte um Eure/Ihre Unterstützung per Unterschrift an: organisieren*ät*lnxnt .org
Bisher (16.2.2010) unterstützen: Amanshauser Bernhard, Apprich Clemens, Baiculescu Michael, Bargehr Gabriele, Bartenberger Martin, Beneder Beatrix, Bernat Regina, Birkner Martin, Bratic Ljubomir, Dimitrova Petja, Dorfer Bernhard, Eckhart Walter, Eder Barbara, Exner Andreas, Fleissner Peter, Forster Franziskus, Gangl Georg, Glatz Lorenz, Grass Markus, Haumer Peter, Hörtner Pablo, Isop Utta, Jauk Daniela, Jesenitschnig Tobias, Keller Fritz, Kerschbaum Thomas, Kranebitter Andreas, Kratzwald Brigitte, Krondorfer Birge, Kumrow David, Lambrecht Wolfgang, Lauk Christian, Leder Anna, Lehner Peter Ulrich, Mende-Danneberg Bärbel, Mercnik Manfred, Mokre Monika, Monk Rainer, Naetar Franz, Nahar Renate, Neuhold Petra, Nöstlinger Franz, Oberscheider Rainer, Pfeiffermann Karl, Pichl Peter, Presch Hedwig, Reinprecht Karl, Reitter Karl, Ressler Oliver, Rieger Ralph, Riva Gianni, Rosenberg Laurin, Schäfer Franz, Schandl Franz, Schmidt Wolfgang, Schneider Günter, Schönberger Klaus, Spörl Andreas, Strutz Helmut, Taucher Philip, Wallner Gerold, Weiss Stephanie, Weissenborn Elke, Wollner Eveline, Ziegler Petra, Zoister Klaus
Es gibt inzwischen 2 Arbeitsgruppen, die einen Kongress im Frühsommer vorbereiten, wo wir mit Euch/Ihnen zusammen die Organisierungsinitiative weiter entwickeln wollen.
Aus dem Aufruf:
Die Linke in Österreich 2010 – Stärken und Schwächen
Die radikale Linke ist heute meist in unterschiedlichsten Netzwerken tätig. Sie stellen insofern den „modernsten“ Flügel der gesellschaftlichen Veränderung dar als sie die Überwindung des „klassischen Typus der Partei“ (mit umfassendem Anspruch der Organisation aller Lebensbereiche) verkörpert. Die Vielfalt dieser Linken drückt sich u.a. durch Themenreichtum, Selbstverständnis, Geschlecht, Generation, Handlungsebene und -weise, Milieu aus.
Diese Stärke ist zugleich aber ihre Schwäche. Durch diese Ausrichtung besitzen diese Gruppen nämlich spezifisches Wissen und Erfahrung und organisieren sich oft ausschließlich nach den sie bestimmenden Parametern. Das kann einen reduzierten Szene-Blick fördern und engt oftmals sowohl hinsichtlich inhaltlicher wie organisatorischer Gesichtspunkte die Erweiterungsfähigkeit des eigenen Tätigkeitsbereichs ein
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