Attac hat’s recherchiert:

Dem oft verbreiteten Eindruck, dass eine Vermögenssteuer zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig brächte, weil durch die Krise die Vermögen weitgehend vernichtet worden seien, stehen die Fakten gegenüber: Das Finanzvermögen der Privathaushalte in Österreich war Ende 2008 fast genau gleich groß wie Ende 2007, es sank nur unmerklich von 416,1 Milliarden Euro auf 415,9 Milliarden Euro. Der Wertverlust der Aktien fällt kaum ins Gewicht, weil Aktien nur 2,1% des Finanzvermögens der privaten Haushalte ausmachen. (Die meisten Aktien werden von Unternehmen besessen.) Die größten Vermögensposten der Privathaushalte sind Spareinlagen (36%), Lebensversicherungen (15%) und verzinsliche Wertpapiere (9%).
Quelle: OeNB, Gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung

aus dem attac-newsletter 20-21/09

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1 Kommentare am 14. Mai 2009

One Response to “Finanzvermögen in Österreich schrumpft nicht”

  1. […] kommen doch nie so hohe Vermögenssteuern zusammen. Abgesehen davon, dass die große – jedenfalls Geldvermögensvernichtung – in Österreich so nicht stattgefunden hat: ein paar hundert Millionen Euro kommen jedenfalls […]