Hier ein Auszug der Ergebnisse:
- SOZIALE HERKUNFT: Knapp 45 Prozent der inländischen Studienanfänger kommen aus einem Haushalt, in dem der Vater zumindest über Matura verfügt. Jeder fünfte Student kommt aus einem Akademikerhaushalt, ein weiteres Viertel hat einen Vater mit Matura. Bei einem Viertel haben die Väter eine Lehre abgeschlossen, zehn Prozent haben eine Meisterprüfung absolviert, neun Prozent eine Fachschule und zehn Prozent nur eine Pflichtschule abgeschlossen. Wesentlich stärker als an den Unis sind StudentInnen aus bildungsfernen Schichten an den Fachhochschulen (FH) vertreten: Während an den Unis Akademikerkinder zweieinhalb mal öfter vertreten sind als solche aus bildungsfernen Schichten, sind es an den FH „nur“ eineinhalb mal so viele.
- GESUNDHEIT: 61 Prozent der StudentInnen leiden unter Stress und psychischen Belastungen: 30 Prozent geben an, dass sie durch Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten in ihrem bisherigen Studienfortschritt behindert wurden. 16 Prozent berichten von stressbedingten gesundheitlichen Beschwerden (Magen- oder Kopfschmerzen, Schlafstörungen). 15 Prozent werden durch psychische Problemen und Ängste am Studienfortschritt gehindert; dabei klagen 86 Prozent über Leistungsdruck und Versagensängste, 78 Prozent über depressive Stimmungen, 77 Prozent mangelndes Selbstwertgefühl und 72 Prozent leiden unter Prüfungsangst. Frauen sind bei allen psychischen Beschwerden und Ängsten häufiger betroffen.
- STUDIEREN MIT KIND: Acht Prozent der StudentInnen haben zumindest ein Kind, das ist mehr als noch 2006 (6,7 Prozent). Fünf Prozent der StudentInnen haben Kinder „mit Betreuungsbedarf“ (unter sieben Jahre alt), am stärksten sind sie an den PH (elf Prozent) und den Kunstunis (acht Prozent) vertreten.
- REGIONALE HERKUNFT: StudentInnen aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sind an heimischen Hochschulen unterrepräsentiert: In Vorarlberg nehmen nur 25 Prozent eines Altersjahrgangs ein Studium auf, in Tirol sind es 27 und in Oberösterreich und Salzburg jeweils 33 Prozent. Am höchsten liegt die Quote mit 52 Prozent in Wien, gefolgt von Kärnten mit 42 Prozent dem Burgenland mit 41, Niederösterreich mit 37 und der Steiermark mit 36 Prozent.
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