"Studieneingangsphase neu" sieht Aufnahmeverfahren statt reiner Orientierung vor

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Eigentlich sollte die Studieneingangsphase (STEP), wie sie in der Novelle des Universitätsgesetzes (UG) 2009 festgeschrieben wurde, nur der Orientierung der Studierenden dienen. Den Universitäten sollte nicht erlaubt sein, in Rahmen dieser STEP Aufnahmeverfahren durchzuführen.

Nach dem Willen von Wissenschaftsministerin Betrax Karl  soll jedoch künftig am Ende der STEP eine qualitative Selektion durch ein Aufnahmeverfahren möglich sein. In Massenfächern mit begrenzter Infrastruktur (wie z.B. Biologie) sollen zusätzliche Platzbeschränkungen ermöglicht werden.

Auch laut der ursprünglichen Fassung der STEP müssen die Studierenden alle Prüfungen positiv absolvieren, bevor sie Lehrveranstaltungen absolvieren dürfen, die für einen späteren Zeitpunkt des Studiums vorgesehen sind. Karls schwebt allerdings vor, dass jene, die das Aufnahmeverfahren am Ende nicht schaffen, die STEP künftig zur Gänze wiederholen müssen. Studierende könnten so bis zu einem Studienjahr verlieren, obwohl sie alle Einzelprüfungen während der STEP geschafft haben.

Zu Protesten gegen das neue Modell der Studieneingangsphase hat die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) aufgerufen. Für Dienstag 10:00 Uhr rufen die Studierendenvertreter zu einer Kundgebung unter dem Motto „Bail-out statt Knock-out“ auf.

Den gesamten online-Standard-Artikel finden Sie hier


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