#unibrennt zu Karl in Ö1: Bei Karls Vorschlägen stellt es uns die Haare auf

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Der Bildungsfortschritt wird damit besteuert statt ihn zu fördern und stellt nebenbei einen massiven Verwaltungsaufwand dar. Es wäre essenziell vor allem das öffentliche Stipendiensystem zu überdenken, da derzeit niemand davon leben und studieren kann. Nur drei Viertel des Stipendientopfes wird für die Förderung von Studierenden verwendet. Solange die Universitäten weiter ausgehungert werden und zu wenig universitäres Personal, zu wenige Lehrveranstaltungen und zu wenige Prüfungstermine zur Verfügung stehen, ist das Argument der Planbarkeit ein Faustschlag ins Gesicht der Studierenden. Die Höhe der Gebühren den jeweiligen Universitäten selbst zu überlassen, ist ein weiterer Schritt in Richtung „Eliteuniversitäten“, die für wenige, reiche Studierende konzipiert sind.

Die Planbarkeit für Universitäten und Studierende, welche von Ministerin Karl argumentiert wird, ist ein reines Scheinargument, da auf die Bedürfnisse der Studierenden bei der Anzahl der Lehrveranstaltungs- und Prüfungsplätze nach wie vor keine Rücksicht genommen wird. Viel wichtiger wäre, dass endlich eine universitäre Infrastruktur
geschaffen wird, die es möglichst vielen Menschen gestattet Bidlung mit auf den Lebens- und Berufsweg zu bekommen. Die SPÖ ist hierbei in Verantwortung zu nehmen, sich für einen wirklich freien Hochschulzugang einzusetzen und nicht wieder umzufallen.

zur OTS


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