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Unternehmen halten Bachelor-Abschluss als nicht akademisch genug

Beim Einstieg in den Arbeitsmarkt konkurrieren Bachelors am ehesten mit Absolventen bisheriger Fachhochschul-Diplomstudiengänge. Das zeigt eine Unternehmensbefragung des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw). Beim Vergleich mit anderen Abschlüssen verorten die Personalverantwortlichen den Bachelor näher am Absolventen einer berufsbildenden höheren Schulen (BHS) als am Uni-Magister. Und: 65 Prozent der Unternehmen halten es für „fraglich, ob der Bachelor als ‚Akademiker“ eingestuft werden soll“.

Für die Studie wurden Angaben von rund 500 mittleren und großen Unternehmen (ab 50 Beschäftigte) herangezogen.

52 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Bachelor-Graduierte, die neu von der Hochschule kommen, im Unternehmen generell oder meist ein niedrigeres Anfangsgehalt bekommen als Neuabsolventen eines Diplomstudiums. 48 Prozent waren gegenteiliger Meinung.

Grundsätzlich befürworten 60 Prozent der Firmen die Einführung der Bologna-Strukturen – unter jenen, die bereits Bachelors beschäftigen, sind es sogar über 70 Prozent.

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Senat der Universität Klagenfurt erteilt der Aufnahmesperre für das Psychologiestudium eine Absage

Mit nur 7 von 18 Stimmen erhält der Antrag des Rektorats für eine Sistierung der Klagenfurter Psychologie keine
Zustimmung. Gerechteres Alternativ-Modell mit Kapazitätsanpassung wird überlegt. Was das Rektorat schlussendlich macht bleibt offen.

„Wir sind froh, dass der Senat sich klar gegen diese kurzfristige und unüberlegte Lösung der Komplett-Sperre ausgesprochen hat“, so Stefan Sagl, Vorsitzender der ÖH Klagenfurt. Nach einer hitzigen Diskussion im Rahmen einer extra anberaumten Sondersitzung des Senats sprachen sich lediglich 7 von 18 SenatsmitgliederInnen für die Sperre aus.

„Es freut uns, dass wir die Sperre im Senat abwehren konnten. Natürlich ist ein Alleingang des Rektorats nicht auszuschließen“, so Verena Novak 1. Stv. Vorsitzende. Überlegt wurde ein Alternativ-Modell mit einer Kapazitätsanpassung, wie es zurzeit auch bei der Salzburger Psychologie ab Oktober geplant ist. Dieses Alternativ-Modell fand die Zustimmung mit 12 von 18 Stimmen.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100721_OTS0198/uni-klagenfurt-senat-erteilt-der-aufnahmesperre-fuer-die-klagenfurter-psychologie-absage

10.500 AnwärterInnen rangeln um 1.500 Plätze für das Medizinstudium

Heute finden in Wien, Innsbruck und Graz die Aufnahmetests für das Medizinstudium statt.

In Wien haben sich 6.000 BewerberInnen für das Auswahlverfahren angemeldet. Die MedUni Wien hat eigens zwei Standorte für die Durchführung des Tests angemietet (das Austria Center und die Messe Wien).  Der Kostenaufwand für die Betreuung der über 6.000 Studienplatzanwärter in Wien liegt bei 300.000 Euro. Deshalb überlegt Vizerektor Rudolf Mallinger für die Bewerbung Geld zu verlangen. „Mir geht es gar nicht so sehr um die Kosten, sondern mehr um die Ernsthaftigkeit des Aufnahmeverfahrens“, erklärt er vor einer Gruppen von Journalisten. Wenn jeder Bewerber 80 Euro zahlen würde, könnte man die Kosten abdecken, sagt Mallinger. „Aber dieser Schritt ist politisch nicht gewollt“,fügt der Vizerektor hinzu und macht damit klar, dass sobald keine Anmeldegebühr bezahlt werden muss.
Am Freitag hätte man sich die Miete der Messe sparen können, da 2.000 Bewerber nicht gekommen sind und so alle Anwärter im Austria Center Platz gehabt hätten.

Für das Medizin-Studium gibt es derzeit noch eine Quote: 75 Prozent der Plätze müssen ÖsterreicherInnen zur Verfügung stehen, 20 Prozent sind für EU-BürgerInnen (meist Deutsche) reserviert und 5 Prozent der Plätze bekommen Angehörige aus Drittstaaten.

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Kann soziale Kompetenz getestet werden? – Die Medizinischen Universitäten sind uneinig

„Es wird schon seit langem kritisiert, dass beim Aufnahmeverfahren nur naturwissenschaftliche Kenntnisse überprüft werden. Der psychosoziale Aspekt kam bisher zu kurz“, erklärt der Vizerektor für Studium und Lehre der Medizinischen Universität Graz, Gilbert Reibnegger, im Gespräch mit derStandard.at den Grund für den neuen „Situational Judgement“-Test, der die sozialen Fähigkeiten der BewerberInnen testen soll.

Während in Graz ein eigenes Aufnahmeverfahren entwickelt wurde, verwenden Wien und Innsbruck den sogenannten „Eignungstest für Medizinstudien“ (EMS), der auch an Universitäten in der Schweiz angewandt wird. An der Medizinischen Uni Wien sieht man die verpflichtende Überprüfung der Sozialen Kompetenz kritisch. „Experten, auch aus der Schweiz und aus Deutschland sagen, dass Soziale Kompetenz nicht eindeutig zu testen ist“, erklärt Pressesprecherin Nina Hoppe. Deshalb habe man in Wien und Innsbruck ein „Self Assessement“ eingeführt, bei dem BewerberInnen freiwillig und anonym ihre sozialen Fähigkeiten testen können.

Christiane Spiel, Leiterin des Arbeitsbereiches Bildungspsychologie und Evaluation an der Fakultät für Psychologie findet es grundsätzlich begrüßenswert, dass es einen Versuch zur Überprüfung der Sozialen Kompetenz gibt. „Ich kenne den Test der Medizinischen Uni Graz nicht“, stellt sie klar. Sie will den Test deshalb auch noch nicht bewerten. Beim Gesamtanforderungsprofil einer Ärztin oder eines Arztes spiele die Soziale Kompetenz jedoch eine wichtige Rolle. Die große Herausforderung bei der Überprüfung sei, dass es eine eindeutig richtige Antwort gibt, die soziale Erwünschtheit kontrolliert wird (möglichst keine Rolle spielt) und trotzdem eine standardisierte Erfassung der Antworten möglich ist, so Spiel. „Der Test wird vermutlich deshalb geheim gehalten, da sich die Bewerber sonst schon vorab überlegen, welche Antwort erwünscht ist“, sagt sie.

Auch die Sprecherin der Medizinischen Uni Wien sieht ein Problem darin, dass die Antworten im Bereich der Sozialen Kompetenz durch den Effekt der sozialen Erwünschtheit verzerrt werden. „Ein Beispiel: Es wird gefragt, was man tun würde, wenn jemand auf der Straße liegt und verblutet“, erklärt Hoppe. „Jeder weiß, dass ‚Erste Hilfe leisten‘ die richtige Antwort auf diese Problemstellung ist“. Deshalb stelle ein erfolgreiches Absolvieren dieses Tests noch keine Qualifizierung für den Arztberuf dar.

Frauen haben bei den Medizin-Tests in allen drei Städten in den vergangenen Jahren schlechter abgeschnitten als Männer. Ob dieser „Gender-Gap“ geschlossen werden kann, kann Reibnegger noch nicht sagen. Bildungspsychologin Spiel kann sich das für den Bereich Soziale Kompetenz vorstellen. „Wenn der Subtest zur Erfassung der Sozialen Kompetenz gut gemacht ist, dann werden vermutlich die Mädchen besser abschneiden“, erklärt Spiel. Dies gelte deshalb, weil „Mädchen generell im Bereich der Sozialen Kompetenz mehr gefördert werden, häufiger positives Feedback bekommen und sich daher auch mehr in diese Richtung entwickeln“, sagt Spiel. Knaben hingegen würden öfter für Leistung gelobt.

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Grünewald zu Uni-Zugang: Studierende nicht für verfehlte Regierungspolitik büßen lassen

„Bei allem Verständnis für die teils katastrophalen Zustände an der WU und in anderen Studienrichtungen, aber es kann
nicht sein, dass die Studierenden für die Versäumnisse der Vergangenheit büßen müssen“, kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, die erneuten Feuerwehraktionen. Die WU hatte heute bekannt gegeben, sich künftig ‚auf jene Studierenden zu konzentrieren, die leistungsfähig und -willig sind sowie in absehbarer Zeit zum Abschluss kommen können‘.

„Wer gestern noch der Jugend Chancen versprochen hat, lässt sie heute vor der Tür stehen“, zeigt sich Grünewald verärgert und meint: „Wenn paktierte Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten von Bundesseite nicht mehr eingehalten werden, der Bund aber laufend via Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) reichlich Mieten von diesen
kassiert, sollte das ehestmöglich zu Protesten führen. Hier war der Rektor der BOKU mutiger und zeigt mehr Verständnis für Studierende. Alternative Finanzierungsformen in Bildung und Forschung wurden, auch
von den Grünen, immer wieder aufgezeigt. Ich fürchte, man muss lauter werden, um die Realitätsverweigerer in die Realität zurück zu holen.“

„Während Deutschland in Krisenzeiten massiv in den tertiären Bildungsbereich und die Forschung investiert, droht Lehre und Forschung in Österreich aufgrund der Ignoranz der Bundesregierung der Bankrott“, schließt Grünewald.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:presse@gruene.at

Die Presseaussendung finden Sie hier

Endbericht zum Hochschuldialog mit über 90 Empfehlungen

Am 30.6.2010 wurde der Endbericht zum Hochschuldialog präsentiert. Er enthält über 90 Empfehlungen zu Themen wie Internationalisierung, Fachhochschulsektor, berufsbegleitendes Studieren, Mobilität, Life Long Learning und vielen mehr.  Den gesamten Endbericht zum Nachlesen finden Sie hier.

Die Stellungnahmen und Reaktionen waren unterschiedlich, aber doch zumeist äußerst kritisch. Hier einige OTS-Stellungnahmen:

UNIKO

ÖH

GRÜNEN-Wissenschaftssprecher Grünewald

SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl

Bildungsministerin Schmid

Österreichischer Wissenschaftsrat

Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Veterninärmedizinische Universität bekommt eine Rektorin!

Mit der Molekularbiologin Sonja Hammerschmid kommt nun wieder eine Frau in die Position einer Rektorin einer österreichischen Universität. Damit steht nach Ingela Bruner (2007-2009, Universität für Bodenkultur) erstmals wieder eine Frau an der Spitze einer Universität. Die Bestellung einer Frau an die Spitze einer Universität ist ein wichtiges Zeichen für alle Frauen in der Wissenschaft. Hoffentlich bleibt sie nicht lange die einzige Rektorin – schließlich stehen in der nächsten Zeit an einigen anderen Universitäten ebenfalls Rektorswahlen an.

Hammerschmid arbeitet derzeit bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice und leitet dort den Technologiebereich. Bis vor kurzem war sie Mitglied des Universitätsrates der Vetmed.

Neben Hammerschmid standen Anton Mangstl von der Welternährungsorganisation FAO und der Schweizer Veterinärmediziner Marcel Wanner, bis vor kurzem Vorstand des Vereins der veterinärmedizinischen Ausbildungsstätten Europas (EAEVE), im Dreiervorschlag des Senats.

Pressemeldungen dazu:

http://derstandard.at/1277337135214/Hammerschmid-neue-Vetmed-Rektorin

http://wien.orf.at/stories/453069/

http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/578047/index.do?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/index.do

Universität für angewandte Kunst Wien: Gerald Bast zum Rektor wiedergewählt

Gerald Bast wurde zum dritten Mal in Folge Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien. Gerald Bast wurde vom Senat vorgeschlagen und vom Universitätsrat einstimmig für weitere vier Jahre weitergewählt.

Robert Schächter, Vorsitzender des Universitätsrats, begründet die Wiederwahl unter anderem mit dem kulturpolitischen und nachhaltigen persönlichen Engagement von Bast, durch das er die Angewandte im Laufe der vergangenen zehn Jahre national wie auch international als renommierte Ausbildungsstätte verstärkt positionierte.  Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland konnten für Professuren, Workshops und Vorträge gewonnen  werden, zahlreiche Kooperationen mit Unternehmen aus dem Wirtschafts- und Kulturbereich und teils auch transdisziplinäre Projekte mit internationalen Partnern und Gästen brachten herausragende Erfolge.

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Schwere Mängel bei Uni-Ranking

„Die Ranglisten, die mein Magazin in den vergangenen sechs Jahren veröffentlicht hat, sind ihrem Zweck nicht gerecht geworden. Anders formuliert: Sie weisen schwerwiegende Mängel auf.“ , so Phil Baty, Heruasgeber des „Times Higher Education“-Rankings unlängst im deutschen Wochenmagazin „Die Zeit“.

An den Hochschulen sorgt das sogenannte „THE“-Ranking seit Jahren für Ärger. Die österreichischen Unis finden sich schon traditionell unter „ferner liefen“; im Jahr 2009 stürzte die Uni Wien – als einzige Hochschule überhaupt unter den Top 200 – nochmals um 17 Plätze auf Rang 132 ab.

Die Rankings haben weitreichende Auswirkungen: Sie entscheiden über Studierendenströme und Karrierewege. So einflussreich sie sind – so umstritten sind die Ranglisten auch: Insider sprechen von skurrilen Indikatoren – wie etwa der Zahl der Nobelpreisträger einer Uni –, die in die Bewertung mit einfließen. Und zwar unabhängig davon, wann der Nobelpreisträger gelebt hat.

Das methodische Hauptproblem, schreibt Baty, sei der „Peer Review“ – also die Bewertung von Experten durch Experten –, der immerhin 50 Prozent der Punkte ausmacht. Denn: Der Rücklauf sei katastrophal. Im Jahr 2008 beruhte das Gesamtergebnis auf nur 3500 Rückmeldungen, einem „Bruchteil von Millionen Wissenschaftlern in aller Welt“. Für Deutschland etwa habe es („ich schäme mich fast, es zuzugeben“) nur „lächerliche 182 Antworten“ gegeben.

Baty gelobt auf Anfrage Besserung: Für das bevorstehende diesjährige Ranking seien 13.388 Bewertungen eingelangt – und damit „mehr als je zuvor“, sagt Baty zur „Presse“. Zudem sei sichergestellt worden, dass die Befragten nur Aussagen über ihre eigenen Fachbereiche treffen. Methodisch wird der „Peer Review“ – und darin liegt wohl die größte Änderung – abgewertet: „Nach unseren derzeitigen Plänen werden die Umfragen nur noch 20 Prozent der Gesamtpunkte ausmachen“, sagt Baty.

Den gesamten „Die Presse“-Artikel finden Sie hier

Uni-Frauen rüsten für "Superwahljahr"

Rektorenkonferenz installiert Gremium für Gleichbehandlungsfragen

Österreichs Universitäten sind männlich. Zumindest an der Spitze. Von den 21 öffentlichen Unis werden genau null von einer Frau geleitet. Zwei potenzielle Rektorinnen wurden laut Bundes-Gleichbehandlungskommission diskriminiert. Der Professorinnenanteil liegt bei 16,7 Prozent. Immerhin, bei den Studienanfängern gibt es eine deutliche Frauenmehrheit (56,5 Prozent).

Diese universitären Geschlechterverhältnisse sind veränderungsbedürftig, befand Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) gleich bei ihrem Amtsantritt – und verhalf der Forderung nach einem „Gender-Forum“ in der Universitätenkonferenz (Uniko), der Dachorganisation der Rektoren, zu neuer Schubkraft.

Heute, Montag, ist es – fast – so weit: Beim Uniko-Treffen wird in einer konstituierenden Sitzung zwar kein eigenes „Forum“ für Genderfragen installiert, aber nach einem Nachdenkprozess von mehr als einem Jahr konnte man sich zur Schaffung einer eigenen Taskforce zum Thema Gender-Gerechtigkeit an den Universitäten durchringen. Sie soll sich mit „Gender und Diversity“ befassen.

Vorsitzende der Taskforce soll die Vizerektorin der Medizin-Uni Wien, Karin Gutierrez-Lobos, werden, wie sie im Gespräch mit dem Standard bestätigt. Sie kämpft schon lange für ein „Forum Gleichbehandlung“ und sagt: „Es war nicht ganz leicht, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Vor allem auch, weil es in einem bedeutsamen Moment passiert, steht den Universitäten doch laut Gutierrez-Lobos ein „Superwahljahr“ bevor, da an den meisten Unis im kommenden Jahr Rektorswahlen anstehen.

Unis müssen nachziehen

Die erste Aufgabe der neuen uniko-Taskforce werde nun die Erarbeitung einer Roadmap sein. Außerdem will Gutierrez-Lobos „Kooperation mit den anderen Foren“, so sei etwa das „Forum Budget und Ressourcen“ im Zusammenhang mit Gender-Budgeting ein wichtiger Partner.

Wissenschaftsministerin Karl zeigt sich im Gespräch mit dem Standard ebenfalls hocherfreut über die Gender-Taskforce. „Ich erwarte mir davon eine Signalwirkung“ , nennt auch sie die vielen anstehenden Rektorswahlen. Es gebe an zwölf Privatunis zwei Rektorinnen, an den Fachhochschulen zumindest eine. „Da müssen die Universitäten nachziehen.“

Müsste die Ministerin eine Roadmap für die Taskforce entwerfen, dann stünde neben Vorschlägen für bessere Rahmenbedingungen für Wissenschafterinnen auf jeden Fall die „Mitarbeit bei der Weiterentwicklung des EMS-Tests für die angehenden Medizinstudierenden“ drauf. Dieser führt offensichtlich zu einem Gender-Gap, der die Frauenmehrheit bei den Testteilnehmerinnen in eine Männermehrheit bei jenen, die dann tatsächlich einen Studienplatz bekommen, umdreht.

Außerdem hofft Beatrix Karl auf Impulse, um „mehr junge Frauen für Studien in den Mint-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren zu können“. (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.6.2010)

http://derstandard.at/1276412955022/Uni-Frauen-ruesten-fuer-Superwahljahr