Spitalsärztinnen und -ärzte wehren sich gegen finanzielle Ausdünnung der Universitäten

Die Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) warnt vor einer weiteren Ausdünnung der finanziellen Mittel an den Universitäten. Die Beschneidung des Budgets würde langfristig zu einem massiven Qulitätsverlust in der medizinischen Versorgung führen. Zudem sei die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses gefährdet, und auch der Wissenschaftsstandort Österreich sei bdroht, schlug Bundeskurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer am Donnerstag in einer Aussendung Alarm.

Alleine an der MedUni Wien stünden 180 Stellen auf dem Spiel, frei werdende Stellen würden derzeit brach liegen. Ähnliche Probleme würden auch an den anderen öffentlichen MedUnis manifest – österreichweit könnten bis 2013 bis zu 450 Stellen an den medizinischen Universitäten abgebaut werden. ….

Dabei stehe zu befürchten, dass es nicht bei einmaligen Personaleinsparungen bleiben würde. Vielmehr sei davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren der Personalstand an den medizinischen Universitäten weiter drastisch gekürzt werde, sollte es nicht zu signifikanten Budgetaufstockungen kommen. „Sparen ja, aber bitte nicht so und nicht auf Kosten der medizinischen Versorgung in Österreich“, appelierte Mayer an die Politik. Man könne nicht auf der einen Seite drastische Einsparungen vornehmen und auf der anderen Seite gleichbleibend hohe Qualität erwarten, sagte der Chef der Spitalsärzte.

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