ArbeitnehmerInnen-Vertretung für Fachhochschulen

Es gibt bislang keine Vertretung von ArbeitnehmerInnen für alle Fachhochschulen. An einzelnen Fachhochschulen gibt es Betriebsräte, aber bei weitem nicht an allen. Die ArbeitnehmerInnen werden seit der Errichtung von Fachhochschulen vor über 20 Jahren gespalten und vereinzelt. Die Konsequenzen daraus sind eindeutig: Die Arbeitszufriedenheit ist niedrig, die Gehälter stagnieren seit über zehn Jahren im Vergleich zum VPI.

Die Arbeiterkammern haben sich bislang nicht besonders um Fachhochschulen gekümmert, wenn es darum ging, die ArbeitnehmerInnenseite zu stärken. Man möchte fast von einem Komplott sprechen, der ArbeitnehmerInnen vieler Rechte beraubt. Für Fachhochschulen gibt es eine Sondergesetzgebung, die es den Fachhochschulen erlaubt, 86 % ihres Personals outzusourcen und ihnen freie Dienstverträge auszustellen. Dies bedeutet für über 10.000 freie Beschäftigte ein geringeres Entgelt, eine Nicht-Valorisierung der Bezüge seit dem Jahr 2000, geringe Einzahlungen ins Pensionssystem.

Die AUGE/UG hat sich entschlossen für die Rechte der ArbeitnehmerInnen einzutreten und innerhalb der Arbeiterkammern Wind zu machen, um den ArbeitnehmerInnen ihre Rechte zukommen zu lassen.

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