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Wir fordern ein Grundeinkommen, das allen bedingungslos zusteht: Als individueller Rechtsanspruch, ohne so genannte „Bedarfsprüfung“ oder „Arbeitsbereitschaft“, 900 Euro 12 Mal im Jahr.

Damit Armut und Angst der Vergangenheit angehören!

Nur ein Grundeinkommen sichert unsere Existenz auch in der Krise. Die anwachsende Massenarbeitslosigkeit ist anders nicht zu bekämpfen. Ein Grundeinkommen ist unausweichlich.

Und es ist leistbar.

Denn seit den 1970er Jahren hat sich die Produktivität der Wirtschaft rund verdoppelt. Eine 20-Stunden-Woche für Alle reicht für ein gutes Leben also völlig aus.

Stattdessen haben sich jedoch Unternehmer und die Banken die Profite in ihre Taschen gesteckt, von Arbeitszeitverkürzung oder Reallohnzuwachs keine Spur. Der Staat schiebt den Banken jetzt noch eine Million hinter der anderen nach. Für die Reichen ist also plötzlich Geld genug da.

Faktum aber ist: Diesen Reichtum haben wir geschaffen. Als Grundeinkommen steht er uns zu.

Ein Grundeinkommen entlohnt außerdem Hausarbeit und Kindererziehung. Das ist dringend nötig. Denn Haushaltsarbeit ist gleich viel wert wie die Arbeit im Büro oder in der Fabrik. Auch Erwerbspausen sind dann sozial besser abgefedert. Frauen werden ökonomisch unabhängiger und gewinnen Handlungsfreiheit.

Mit einem Grundeinkommen braucht niemand mehr Angst zu haben, unterzugehen. Es gibt allen genug Geld, um sich zu entfalten: Mehr Zeit für Kreativität, Familie, Freunde, Hobbies und für’s Ausruhen – Wir haben uns das wirklich redlich verdient.

Und das Beste ist: mit einem Grundeinkommen gewinnen Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter, freie Dienstnehmende und Leute mit Werkverträgen an Verhandlungsmacht. Wer uns einen miesen Job andrehen will, hat dann ausgespielt.

900 Euro 12 Mal im Jahr für Alle sind ein Bollwerk gegen Lohndumping, schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.

Und nur wenn das Grundeinkommen bedingungslos ausbezahlt wird, ist es auch am Bedarf orientiert: Wer es dringend braucht, bekommt es in voller Höhe; wer dazu verdient, entsprechend weniger; wer viel verdient, zahlt netto ein.

Mit einem Grundeinkommen wird Freizeit leistbar und die Arbeit besser.

Deshalb: Grüne/UG in die AK!

Weitere Informationen gibt es hier.

Kein Kommentar am 15. April 2009

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