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Rund 15 Leute trafen sich heute wieder in den Räumen der KHG in Klagenfurt. Ich fabrizierte gestern noch Erdäpfelgulasch (nachdem ich im Volkskino die beiden Filme von Ella von der Haide – „Eine andere Welt ist pflanzbar“ – genießen durfte), bis ca. 0.14. Das mundete heut nicht schlecht.

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Vor dem Essen gab’s ein Filmprogramm: How Cuba survived Peak Oil. The Power of Community.

Der Film zeigt, wie der Zusammenbruch der UdSSR Kuba in eine Krise trieb, die Peak Oil sehr ähnlich ist: keine Importe mehr (vor allem nach dem US-Embargo), weder Nahrungsmittel, noch Erdöl.

Doch den Leuten gelang es, eine Alternative zu entwickeln: Kooperation statt Konkurrenz, Gemeinschaftsgärten statt Hungerkrise, Nachbarschaft statt Isolation.

Ein Film, der Mut macht und zeigt, wo ein Ausweg liegt aus dem fossilistisch-kapitalistischen System.

In 2 Wochen treffen wir uns wieder, dann im Europahaus, wenn es wieder heißt: Suppe statt Profit. Aussendung kommt.

Da wird sich Einiges bündeln, denn auch die Filmveranstaltung mit Ella von der Haide, zu der rund 50 Leute kamen, hat gezeigt: es gibt ein wachsendes Interesse an Alternativen zum Kapitalismus, an Gemeinschaftsgärten, einem Einstieg in eine erneuerbare, offene Gesellschaft.

Die Chancen, einen zweiten Gemeinschaftsgarten in Klagenfurt zu begründen, sind glaube ich gut. Einige Leute sind bereits auf diese Idee gekommen, und ich denke, wir werden die Idee vom Kopf in die Erde stecken. Da sieht man, dass es oft nur an der Vernetzung fehlt: das Potenzial zur Veränderung existiert.

Kontakt: andreas.exner*ÄT*chello.at

Kein Kommentar am 10. Juni 2009

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