Der Mainstream von Attac war bisher gerade für seine offensive Wachstumsorientierung bekannt. Das hatte eine Minderheit schon immer kritisiert. In der Krise kommen jene, die Wirtschaftswachstum nicht für die Lösung, sondern als Teil des Problems verstehen, verstärkt zu Wort.
So hat sich beim einflussreichen Netzwerk Attac-Deutschland, das von einer Reihe von NGOs getragen wird, inzwischen eine eigene Arbeitsgruppe Wachstum gebildet. Ich konnte die Gruppe bei einem Workshop beim Berliner Attac-Kapitalismuskongress 2009 im Frühjahr erleben und fand ihre Kombination aus Wachstumskritik und der Perspektive einer Solidarischen Ökonomie sehr gut.
Nun gibt es eine Website mit einer Sammlung von Diskussionspapieren zu diesem Thema hier.

