Archiv nach April 2009

image_pdfimage_print

Gestern fand in den Minoriten in Graz die Eröffnungsveranstaltung der Diskussionsreihe „Schubumkehr. Rückbau als Vision. Und niemand stürzt ab“ statt. Ich durfte die Reihe mit einem Referat „Vom Wert sich zu verkleinern“ eröffnen. Caritas-Präsident Franz Küberl kommentierte. Danach ging die Diskussion ins Publikum. Meine Botschaft war: Der Kapitalismus ist ökonomisch gescheitert Er stößt an ökologische […]

Kein Kommentar am 22. April 2009

Kapitalismus heißt: es wird nur für den Profit der Unternehmer produziert. Der Kapitalismus ist nun in der Krise. Sinken die Profite, lassen die Unternehmer weniger produzieren. Sie kaufen weniger Arbeitskraft, Erwerbstätige werden massenhaft gekündigt, die Arbeitslosigkeit steigt. Folglich nimmt die Armut zu und der Staat gerät in finanzielle Schwierigkeiten. Krisen treten im Kapitalismus immer wieder […]

Kein Kommentar am 20. April 2009

Am Montag, 20. April, spricht Andreas Exner über Solidarische Ökonomie anlässlich der „Innovation Days“ der Handelskammer Slowenien in Ljubljana. Der listenzweite, parteiunabhängige Kandidat der Grüne/UG für die AK-Wahl in Kärnten stellt den Ansatz der Kartierung und Vernetzung Solidarischer Ökonomie als eine Alternative zum neoliberalen Kapitalismus vor. Nähere Informationen hier. Anfragen an: andreas.exner*ÄT*chello.at Die Zusammenfassung des […]

Kein Kommentar am 19. April 2009

Das Kärntner Gesundheitssystem ruht auf den Schultern der KABEG – der Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft. 1993 gegründet, führt sie die 5 Landeskrankenhäuser. 7000 Beschäftigte arbeiten dort. Man möchte meinen, dass die KABEG die Gesundheits-Interessen der Bevölkerung die Interessen der Belegschaft an guten Arbeitsbedingungen zum Ziel hat. Weit gefehlt. Die KABEG schreibt über sich selbst: Als am Gesundheitsmarkt agierendes […]

Kein Kommentar am 19. April 2009

Im Jobreport Teil 2 – einer Serie des Klagenfurter Senders KT1 – besucht Grüne/UG-Listenerste Daniela Deutsch ein Radgeschäft. Listenzweiter Andreas Exner entdeckt sein Buch „Die Grenzen des Kapitalismus“ in der Buchhandlung. Beide freuen sich an der Eröffnung einer alternativen Arztpraxis in Klagenfurt. Film zum Ansehen hier.

Kein Kommentar am 18. April 2009

Der Reichtum der Gesellschaft beruht auf drei Sorten Arbeit: bezahlte Arbeit im Betrieb = Lohn unbezahlte Arbeit im Betrieb = Profit unbezahlte Arbeit zu Hause, im Ehrenamt usw. = diskriminiert Die unbezahlte Arbeit zu Hause wird immer noch den Frauen zugeschoben. Als wertvoll, ja, unerlässlich anerkannt wird sie nicht. Die unbezahlte Arbeit in den Betrieben […]

Kein Kommentar am 17. April 2009

Die Arbeitslosenversicherung ist eine Errungenschaft der Lohnabhängigen. Mit einer kollektiven Sicherung, in guten Zeiten eingezahlt, helfen wir einander in der schlechten Zeit. Das ist gelebte Solidarität. Das AMS wird hauptsächlich durch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bezahlt. Die Arbeitslosenversicherung wird formell gesehen zur Hälfte von den Lohnabhängigen, zur anderen Hälfte von den Unternehmern aufgebracht. Tatsächlich ist […]

Kein Kommentar am 16. April 2009

Die Kurzarbeit weitet sich aus. Immer mehr Menschen sind davon betroffen. Alle wissen, dass dies im Kapitalismus kein Dauerzustand sein kann. Auch das Management von Infineon. „Das ist eine arbeitsplatzerhaltende Maßnahme, die natürlich zeitlich begrenzt sein soll“, sagt Vorstand Hermann Eul in einem Interview für die Kleine Zeitung (14. April). Der Frage, ob Kündigungen drohen, […]

2 Kommentare am 16. April 2009

Wir fordern ein Grundeinkommen, das allen bedingungslos zusteht: Als individueller Rechtsanspruch, ohne so genannte „Bedarfsprüfung“ oder „Arbeitsbereitschaft“, 900 Euro 12 Mal im Jahr. Damit Armut und Angst der Vergangenheit angehören! Nur ein Grundeinkommen sichert unsere Existenz auch in der Krise. Die anwachsende Massenarbeitslosigkeit ist anders nicht zu bekämpfen. Ein Grundeinkommen ist unausweichlich. Und es ist […]

Kein Kommentar am 15. April 2009

Steuereinnahmen, so Dörfler, sind für Eigenwerbung da. Das ist das Schöne an den Altorangen: Sie haben keine Skrupel, ihr Etat – das heißt unser Geld – zu vergeuden. Das von Dörfler so genannte „1. Kärntner Pendlergeld“ war ein derart durchschlagender Erfolg, dass der Herr Landeshauptmann gleich eine ganze, extrem teure Seite Eigenwerbung jeweils in Kärntner […]

Kein Kommentar am 14. April 2009

« Neuere Artikel - tiefer ins Archiv »