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Das bedingungslose Grundeinkommen kommt ins Gespräch. Auch bei den Unabhängigen Gewerkschafter_innen (AUGE/UG, die in Kärnten Grüne/UG heißt).

Werner Rätz, Mitbegründer von Attac-Deutschland und sehr engagiert im Netzwerk Grundeinkommen Deutschland, hat am 13. April eine spannende Veranstaltung zum Thema in Linz auf Einladung der oberösterreichischen AUGE/UG gemacht.

Werner Rätz spricht auf Einladung von Attac, Amsel, Forum Stadtpark und Forum Politische Bildung in der Steiermark in Graz am Mittwoch, 14. April. Mehr Infos hier.

Grüne/UG-Arbeiterkammerrat Andreas Exner hat zusammen mit Werner Rätz und Birgit Zenker (Katholische Arbeiterbewegung Deutschland) das Buch „Grundeinkommen. Soziale Sicherheit ohne Arbeit“ im Deuticke-Verlag 2007 herausgegebene. Dort finden sich Beiträge aus gewerkschaftlicher, feministischer und ökologischer Perspektive zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Für eine Diskussion des bedingungslosen Grundeinkommens aus gewerkschaftlicher Sicht, siehe auch Andreas Exner in der AUGE/UG-Zeitschrift „Alternative“: „Antikapitalismus mit 2 Beinen. Solidarische Ökonomie und grundeinkommen„.

keine Kommentare am 14. April 2010

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Friederike Habermann zum Schwerpunkt
Solidarisches Wirtschaften – Potenziale in der Krise?

Das Thema ist aus alternativer Gewerkschaftssicht hoch relevant, Solidarische Ökonomie ist einer der Schwerpunkte der AUGE/UG bundesweit bzw. Grüne/UG in Kärnten.

Ort: Klagenfurt, ÖGB/AK-Bildungsforum, Saal 1, Bahnhofstr. 44
Zeit: 15.April, 19.00 Uhr

Die Autorin, Historikerin und Ökonomin Friederike Habermann spricht in der Reihe

Solidarisches Wirtschaften – Potenziale in der Krise?
Nach Jahrzehnten neoliberaler Slogans befindet sich die Welt in der Krise. Die Kluft zwischen Nord und Süd hat sich weiter verschlechtert. Ökologische Probleme werden weltweit immer augenscheinlicher. Wachsende Armut prägt die Weltgesellschaft. Unter welchen Bedingungen können sich solidarische Wirtschaftsformen behaupten? Welche Perspektiven eröffnen diese Wirtschaftsmodelle?

Weiters im Rahmen der Reihe:

r Verkehrte Welt – Globales Rennen mit lauter Verlierer/innen?
Workshop für Schüler/innen der Sekundarstufe II, Mo, 12.4. – Fr. 23.4.2010

r Mythos MARKT. Marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie
22.4.2010, 19:00

Eine gemeinsame Reihe von AK-Kärnten, VÖGB, ATTAC-Kärnten und ÖIE-Kärnten / Bündnis für Eine Welt

Mehr Infos hier

keine Kommentare am 12. April 2010

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Service um jeden Preis? Arbeiten im Callcenter. Erfahrungsberichte und Organisationsmöglichkeiten.

Herausgeberinnen: Sandra Stern, Annika Schönauer und Ursula Holtgrewe, 2010, ÖGB-Verlag, Wien.

Callcenter haben sich in vielen Branchen als Form der Kundenbetreuung verbreitet. In der Regel lagern Unternehmen diesen Arbeitsbereich an externe Callcenter aus. Für Auftraggeber und Callcenterbetreiber rechnet sich das. Für jene, die im Callcenter arbeiten, meistens jedoch nicht. Die Arbeitsbedingungen in vielen Callcentern sind weit vom modernen Image entfernt, das die Branche öffentlich propagiert.

Das Buch blickt hinter die Kulissen und beschreibt den Arbeitsalltag in Callcentern. Experten/innen – großteils ehemalige Callcenter-Agents – sprechen über ihre Erfahrungen: kleinliche Kontrollen, hoher Druck und verordnete gute Laune. Sie skizzieren aber auch Handlungsspielräume zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ergebnisse wissenschaftlicher Unter-suchungen zur Arbeit im Callcenter sowie Informationen über die Rechte der ArbeitnehmerInnen ergänzen das Buch.

Das Buch ist ab sofort in der ÖGB-Fachbuchhandlung (Rathausstraße 21, 1010 Wien, Tel. 01/4054998-132, geöffnet Montag bis Freitag 9-18) erhältlich und in jedem Buchgeschäft bestellbar und auch in Deutschland lieferbar. Infos auch auf der Internetseite des ÖGB-Verlages unter Neuerscheinungen : http://www.oegbverlag.at/servlet/ContentServer?pagename=V01/Page/Index&n=V01_4.1

keine Kommentare am 6. April 2010

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Die Grüne/UG ist die Kärntner Landesorganisation der AUGE/UG. Darin sind die Grünen, Alternativen und Unabhängigen Gewerkschafter_innen Österreichs in der AK und im ÖGB organisiert.

Die AUGE/UG ist grundsätzlich und im Unterschied zu allen anderen Gewerkschaftsfraktionen parteiunabhängig. Ob jemand eine Parteimitgliedschaft hat bzw. – falls sie/er eine hat – welcher Farbe diese ist, ist für die Mitarbeit unerheblich. Die AUGE/UG vertritt nicht Parteiinteressen, sondern die Interesse der Lohnabhängigen im emanzipatorischen Sinn und unabhängig von Parteipolitik.

Die AUGE/UG bzw. Grüne/UG ist ihrem Programm gemäß an den Prinzipien der Wirtschaftsdemokratie und Ökologie, der Anti-Diskriminierung, Transparenz und Offenheit für alle an Mitarbeit Interessierten orientiert. Die AUGE/UG tritt für eine kämpferische Gewerkschaft jenseits von „Sozialpartnerschaft“ und „Wirtschaftswachstum“ ein.

Als Teil der UG (die aber nicht in der AK vertreten ist), wählen die Unabhängigen Gewerkschafter_innen bei den Gemeindebediensteten (worunter auch grüne Gewerkschafter_innen zu finden sind) im Frühjahr diesen Jahres ihre Vertretungen. Die UG-Liste der Gemeindebediensteten ist die „Konsequente Interessensvertretung – KIV/UG„.

Im Frühjahr 2010 finden bundesweit die Personalvertretungswahlen bei den Gemeindebediensteten statt. Als eine der wenigen Gewerkschaften in Österreich, wird in der GdG-KMsfB der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten auch die politische Zusammensetzung der Gewerkschaftsgremien direkt gewählt. Die KIV/UG – Konsequente Interessensvertretung/Unabhängige Gewerkschafter_innen, in Wien zweitstärkste Kraft in der GdG stellt sich der Wahl.

Auch in Kärnten. Nicht nur in der GdG, sondern auch in der mit der GdG fusionierten KMSfB. Und sie sucht Kandidat_innen. Auch in Kärnten. Nähere Infos auf der Homepage der KIV/UG (www.kiv.at)

Die KIV hat in Kärnten in Villach bereits große Erfolge errungen. Gerade jetzt, in Zeiten der Angriffe auf öffentliche Dienste und der dort Tätigen, geht es um eine Stärkung der KIV auch in anderen Kärntner Gemeinden!

keine Kommentare am 6. April 2010

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Hast du einen freien Dienstvertrag? Arbeitest du mit Werkverträgen? Hast du einen Gewerbeschein, aber keine eigenen Angestellten? Dann bist du bei work@flex genau richtig.

Die GPA-Interessensgemeinschaft work@flex braucht für die Anerkennung in Kärnten weitere Unterschriften von GPA-Mitgliedern. Wir wollen uns als Teilzeitbeschäftigte, prekär Arbeitende, Erwerbslose, Selbstständige ohne Angestellte, freie Dienstnehmer_innen und andere atypisch Beschäftigte und deren Unterstützer_innen und Sympathisant_innen in einer Kärnten-Gruppe der „work@flex“-Interessensgemeinschaft organisieren.

Denn nur gemeinsam sind wir stark.

Dazu brauchen wir aber insgesamt 50 Unterschriften von Mitgliedern der work@flex-Gruppe, die zahlendes GPA-Mitglied und in Kärnten wohnhaft sind. Weitere Bedingungen sind nicht zu erfüllen.

Eine Unterschrift kann ganz leicht unter folgendem Link gesetzt werden:

http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&n=GPA_4.10

Wir brauchen dringend Eure und Ihre Unterstützung!

Danke

keine Kommentare am 6. April 2010

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Das Interregionale Forum der Europäischen Linken im Alpen-Adria-Raum, Mitgliedsparteien der Europäischen Linken, die Kärntner „Arbeitsgemeinschaft 8. Mai“ sowie Organisationen, Gruppen und Personen, die sich der Plattform „8. Mai 2010“ anschließen, werden am 8. Mai 2010 in Klagenfurt/Celovec anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus eine breite antifaschistische Demonstration mit Teilnehmenden aus Österreich, Italien und Slowenien, sowie Gästen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern veranstalten. Die Demonstration wird mit der Enthüllung eines „Sieben-Tage-Denkmals der Zehntausend“ abgeschlossen werden, als Erinnerung an die rund 10.000 Menschen – Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen, sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, Euthanasie-, Gestapo-Opfer, SlowenInnen, Juden und Jüdinnen, Zeugen Jehovas, Roma und Sinti, Deserteure, Homosexuelle, politisch Verfolgte und andere –, die in Kärnten durch den Nationalsozialismus ihr Leben verloren haben. Am Tag zuvor, d. h. am 7. Mai, findet eine ganztätige Beratung zum Thema „Politik des Erinnerns – Politik für heute“ statt, bei dem nationale und internationale Aspekte der Erinnerungspolitik vor dem Hintergrund der tiefgreifenden sozialen Krise diskutiert und entsprechende weitere – Partei- und Staatsgrenzen überschreitende – Aktionsmöglichkeiten besprochen werden.

Vieles motiviert uns, diese Manifestation zu planen…

…weitere Infos hier.

keine Kommentare am 31. März 2010

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„Der Emissionshandel werde die Klimakatastrophe nicht abwenden können, sagten Wissenschaftler bei einer Wirtschaftsgeografie-Tagung in Salzburg – ein ‚radikaler Bruch‘ mit der freien Marktwirtschaft sei nötig“

Dem ist nichts hinzuzufügen (außer dass Kommunismus das ist, was er meint: kein Staat, kein Markt, keine Lohnarbeit, sondern ein Gemeinwesen basierend auf Gemeingütern).

Nachzulesen hier.

keine Kommentare am 31. März 2010

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22.03.2010 | 18:38 |  BEATE LAMMER (Die Presse)

In einem namibischen Dorf gibt es seit zwei Jahren ein bedingungsloses
Grundeinkommen. Projektsprecher Herbert Jauch erklärt im Interview mit der „Presse“, warum jetzt mehr Leute arbeiten.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/548050/index.do

Anmerkung A.E.: in unserem Sammelband „Grundeinkommen. Soziale Sicherheit ohne Arbeit“ wurde 2007 ein Text von Claudia und Dirk Haarmann veröffentlicht, die detailliert die Machbarkeit und Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens in Namibia darstellen (auch ein Text von COSATU-Funktionär Neil Coleman, Südafrika, findet sich darin). Wenn semiperiphere und periphere Staaten ein Grundeinkommen offensichtlich einführen könnten, dann kann das in Österreich keine Frage der Machbarkeit sein. In Südafrika empfahl dies sogar eine von der Regierung eingesetzte Kommission (die Regierung zog daraufhin ihre Sympathien für das Grundeinkommen zurück). Dass Gewerkschaften zu den aktivsten Befürworterinnen eines bedingungslosen Grundeinkommens in Namibia und Südafrika gehören, wirft ein beschämendes Licht auf die hiesigen so genannten (!) Interessensvertretungen der Erwerbstätigen.

keine Kommentare am 24. März 2010

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Bernd Röttger hielt einen Vortrag zu „Konversion“ beim Dialogforum „Peak Oil und Wirtschaft“ in St.Georgen am Längsee, 8./9.März 2010, das im Rahmen des Klima- und Energiefonds-Projekts „Powerdown“ abgehalten worden ist.

Hier gibt es seine Präsentation auf Slide Share.

Nachdem ich bei „Powerdown“ als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bereich Peak Oil & Wirtschaft engagiert bin, war es mir ein Anliegen, eine alternative gewerkschaftliche Sicht auf die ökologische und ökonomische Krise einzubringen. Dafür war Bernd Röttger, der in der gewerkschaftsnahen Forschung tätig ist, der geeignete Vortragende. Er ist einer der ganz wenigen, die sich systematisch mit Konversion auseinandersetzen. Von der Rosa Luxemburg-Stiftung dazu eingeladen, hat Bernd Röttger eine sehr interessante Analyse der historischen Erfahrungen von Konversion – also des selbstbestimmten Umbaus von Betrieben durch die Belegschaften – erarbeitet.

Sie ist ebenso nüchtern-ernüchternd wie interessant. Keine der Konversionserfahrungen war ein Erfolg. Zugleich zeigen sie damit einige wichtige Erkenntnisse für den anstehenden ökologischen Umbau, der ein Erfolg werden muss, soll die Krise nicht im Desaster enden (was ja leider alles andere als ausgeschlossen ist). Kurz aus meiner Sicht zusammengefasst sind dies die Punkte:

1) eine unabhängige soziale Bewegung ist essenziell um in den Betrieben Selbstorganisation anzuregen und inhaltlich voranzutreiben

2) die institutionalisierten Gewerkschaften dürfen Selbstorganisation nicht okkupieren oder durch „Parallelunternehmen“ unterminieren, sondern müssen sie unterstützen und gewähren lassen

3) das Problem der Etablierung von s0lidarischen (nicht-kapitalistischen) Produktionsketten und -netzen konvertierender Betriebe ist zentral; wenn Genossenschaften oder „Konversionsbetriebe“ lediglich weiter wie bisher für den Markt produzieren ist keine Perspektive damit verbunden

4) ohne „Klassenkampf“ (Konfrontation mit dem Management) ist Konversion nicht denkbar.

Die IG Metall, die „Linke“, die Rosa Luxemburg Stiftung sowie mehrere zivilgesellschaftliche Gruppen in Deutschland sind sehr stark dran an dem Thema, es sind mindestens zwei größere Veranstaltungen dazu noch in diesem Jahr geplant. Mögen auch die österreichischen Gewerkschaften aus ihrem Winterschlaf erwachen.

keine Kommentare am 21. März 2010

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Text aus der Zeitschrift der AUGE/UG, die Alternative, S.24 – Download hier.

Das Recht auf Leben ist bedingungslos, also auch das Recht auf „Lebensmittel“: Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Menschenrecht. Es stärkt gewerkschaftliche Kämpfe und sichert individuelle Freiheit. Wie aus dem Grundeinkommen auch eine tragfähige gesellschaftliche Perspektive wird, dazu im Folgenden.

von Andreas Exner Klick, um den ganzen Artikel zu lesen »

1 Kommentar am 21. März 2010

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