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Der Vortrag von Dr. Werner Zittel (Energywatchgroup und ASPO Deutschland) erfuhr eine große Medienresonanz. Nach einem Live-Interview in Radio Kärnten um 16.00 gab Dr. Zittel ein längeres Interview für die Kärntner Tageszeitung. Danach wurde er noch von der Kleinen Zeitung per Video interviewt.

Beim Abendvortrag waren rund 15 Leute zugegen. Dr. Werner Zittel ging detailliert auf die absehbare Verknappung von Erdöl, Erdgas und Kohle ein. Peak Oil sei vermutlich 2008 erreicht worden, meine Zittel. Nach Peak Oil lässt sich die Förderung nicht mehr erhöhen, sondern sinkt jährlich im Durchschnitt ab. Dem stellte er die großen Potenziale der erneuerbaren Energien gegenüber. Allerdings erfordern die erneuerbaren Energien auch eine andere Wirtschaftsstruktur, wie Dr. Zittel betonte. Deren Aufkommen sei ungleichmäßig, die Speicherung aber schwierig und für die immer wichtiger werdende Biomasse sind Flächen begrenzt und Nutzungskonkurrenzen absehbar. Im globalen Norden müsse der Energieverbrauch eingeschränkt werden, damit der globale Süden noch Entwicklungschancen habe.

Je eher der Umstieg auf erneuerbare Energien erfolge, desto geringer seien die Schwierigkeiten des Strukturwandels zu bewältigen.

keine Kommentare am 22. Oktober 2009

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Statt Profit gab’s am Donnerstag den 15. Okt. Suppe – Linsensuppe (vegetarisch einmal, das andre Mal mit Speck). Apfelsaft und Brot inklusive. Geistige Nahrung: ein Input zu Solidarischer Ökonomie und ein Gespräch darüber. Wir waren 6 Leute, ein paar „Alte“ , ein paar „Neue“.

Es hat sich die Idee herausgemodelt, zu überlegen, die Treffen des Tauschkreis Kärnten mit der „Suppe“ zusammenzulegen (unter dem Namen „Suppe statt Profit“ und der Fortführung des Konzepts = Gratisessen, das in Rotation von den Leuten zubereitet wird + Input und Diskussion). Dies werden wir beim nächsten Treffen am Di., 17. Nov. besprechen. Dieses Treffen werden wir nicht groß ankündigen, alle, die sich angesprochen fühlen, mögen bitte kommen und sind sehr herzlich eingeladen!

Danach wird es wieder eine Aktivität geben.

Geplant ist eine Exkursion zum Thema Erneuerbare Energien nach St.Georgen am Längsee, eine „italienische Reise“ an einem Wochenende mit Thema Kooperativen wäre ebenfalls ein Vorschlag. Davon abgesehen würde uns ein weiteres Mal das Thema Solidarische Ökonomie interessieren (das lässt sich nicht an einem Abend behandeln) und vieles mehr.

keine Kommentare am 20. Oktober 2009

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Am vergangenen Wochenende fand im Seehotel am Hafnersee (Kärnten) das Treffen der Arbeiterkammer-RätInnen der AUGE (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen) statt.

Die Gewerkschaftsbewegung hat drei klassische Säulen:

1. die BetriebsrätInnen

2. den ÖGB

3. die AK

Alle GewerkschafterInnen, die sich linken und grünen Themen verpflichtet fühlen und denen die ArbeitnehmerInnen mehr am Herzen liegen als Parteipolitik, sind in der AUGE/UG österreichweit vereint.

Die AUGE/UG – das „UG“ steht für die „Unabhängigen GewerkschafterInnen“ – tritt in allen Bundesländern bei den AK-Wahlen an.

Allerdings trägt sie in einigen Bundesländern andere Namen, so auch in Kärnten: wir sind die „Grüne/UG“.

Hauptthema des Treffens der AK-RätInnen am Hafnersee war die Analyse der Wahl, die für die AUGE/UG ein schöner Erfolg gewesen ist. Wir sind ein Wachstumsprojekt, und zwar ein gutes. Schließlich diskutierten wir, wie wir die Vernetzung auf Bundesebene stärken können und welche Bedürfnisse dahingehend bestehen. Dabei geht es um technische Fragen, zum Beispiel ob man Weblogs für interne Debatten nützt, aber vor allem auch um inhaltliche. Nämlich: Wohin wollen wir in den kommenden 5 Jahren gehen? Welche Themen sind vordringlich? Wie können wir mobilisieren und die Arbeitswelt besser mitgestalten?

Die Kärntner Grüne/UG hat 2 MandatarInnen in der AK: Daniela Deutsch und Andreas Exner. Alle die an einer Mitarbeit interessiert sind, sind herzlich willkommen. Wir schreiben Anträge für die AK, organisieren Veranstaltungen, bilden uns fort, entwickeln gesellschaftspolitische Perspektiven, machen Aktionen und unterstützen linke BetriebsrätInnen. Unsere Inhalte: Gleichberechtigung, Antidiskriminierung, Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie, soziale Sicherheit.

Wer Ideen hat oder Wünsche für Anträge in der AK: zu uns!

Bei Interesse bitte Kontakt bei Andreas Exner, 0699 12 72 38 87, andreas.exner*ÄT*chello.at

keine Kommentare am 19. Oktober 2009

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Das Autorentrio Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer legt in dem Buch “Die Grenzen des Kapitalismus – Wie wir am Wachstum scheitern” überzeugend dar, daß die vorherrschende kapitalistische Wirtschaftsform eine globale Klima-, Energie-, Ressourcen- und Wirtschaftskrise hervorgebracht hat und diese nicht mit einer grün gewandeten Variante, wie sie sich derzeit unter dem Stichwort Green New Deal allgemeiner Beliebtheit erfreut, bewältigt werden kann.

Kürzlich hat die Onlinezeitung “Schattenblick” unser Buch rezensiert, woraus obiges Zitat entnommen ist: Link hier.

keine Kommentare am 19. Oktober 2009

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Damit der Kapitalismus nicht völlig absäuft, hat der Staat ihn vorerst gerettet. Die Betonung liegt auf „vorerst“.

Denn er hat sich dafür über jedes bekannte Maß hinaus verschuldet. Dies wird unter anderem dazu führen, dass die Krisenkosten, sprich: Staatsschulden und Arbeitslosigkeit von den Lohnabhängigen getragen werden sollen. Was das heißt, sollte jedem denkenden Mensch klar sein: kein herziger neoliberaler „Sozialabbau“, sondern Verelendung auf breiter Front.

Prof. Peter Fleissner hat sich des Themas nun in einem kurzen, sehr guten Artikel angenommen. Er stellt die Schuldenentwicklung dar und entwickelt eine Forderung: Moratorium für die Rückzahlung der Schulden. Die Mittel, die sich der Staat dadurch erspart, müssen in den Ausbau öffentlicher Infrastrukturen und für den ökologischen Wandel ausgeben werden.

Der Slogan „Wir zahlen nicht für die Krise“ würde mit dieser Forderung konkret.

Download von Peter Fleissners Artikel hier.

keine Kommentare am 18. Oktober 2009

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Die Erdölförderung hat möglicherweise ihren Höhepunkt bereits erreicht. Spätestes in den kommenden Jahren wird sie ihn überschritten haben. Der Punkt dabei: Nicht wieviel Erdöl noch im Boden ist zählt, sondern ab wann die Produktionsmenge jährlich abnimmt. „Peak Oil“, der Höhepunkt der Erdölförderung, ist ein Wendepunkt in jeder Hinsicht.

Abbildungen_Eine fatale Koppelung_PeakOil_ÖlGasProduktion

Was kommt dann?

Drastische Energiepreissteigerungen und eine weitere Verschärfung der Wirtschaftskrise sind wahrscheinlich. Lebensperspektiven werden weiter massenhaft zerstört, arme Länder kommen unter die Räder, noch mehr Angestellte und ArbeiterInnen verlieren ihre Jobs – solange sich an unserem Wirtschaftssystem, das auf Wachstum und billiger Energie beruht, nichts ändert. Das Sozialsystem wird noch stärker unter Beschuss geraten als die „Sanierung“ des mit den Krisenkosten dramatisch belasteten Staatshaushaltes es schon erwarten lässt – solange Widerstand und eine Alternative zum Kapitalismus ausbleiben.

Unsere gesamte „Zivilisation“ ist mit und basierend auf billigem Erdöl erbaut. Erneuerbare Energien haben andere Eigenschaften als die fossilen Ressourcen, sie brauchen mehr Zeit, sind teurer, und stehen nicht jederzeit in jeder beliebigen Menge zur Verfügung. Sie eignen sich für ein System ständigen wirtschaftlichen Wachstums schlecht.

Vor allem aber brauchen sie fossile Ressourcen zu ihrem Aufbau, solange sie selbst nicht tragfähig, da derzeit noch bedeutungslos sind. Und im Kapitalismus brauchen die Erneuerbaren zum Aufbau auch finanzielle Mittel, die nur eine wachsende Wirtschaft ausreichend beschert.

Was aber, wenn der Wachstumsmotor durch Peak Oil erst recht abstirbt und wir die billigen fossilen Ressourcen zum Großteil vergeuden anstatt sie für den Aufbau der Erneuerbaren Energiesysteme zu verwenden?

Das Ende des billigen Erdöls markiert eine Zeitenwende, soviel ist klar.

Der Physiker Dr. Werner Zittel hat im Rahmen der NGO Energywatchgroup die maßgeblichen Studien zu Peak Oil – dem Ende des billigen Erdöls, Peak Gas – dem Ende des billigen Erdgases – und Peak Coal – der Verknappung fossiler Kohle, erarbeitet.

Er wird die wichtigsten Fakten aus seiner Arbeit darstellen und aufzeigen, was wir für eine Alternative tun können. Danach steht Dr. Zittel für eine Diskussion zur Verfügung.

Infos: www.energywatchgroup.org

Ort: Lakeside Park Klagenfurt, Demoraum

Zeit: 21.10., 19.00

Veranstaltet von: Grüne und Unabhängige Gewerkschafter/innen, GRAS Univ. Klagenfurt,  Social Innovation Network, ÖIE-Kärnten / Bündnis für Eine Welt, Klimabündnis Kärnten, Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik, Katholische Hochschulgemeinde.

keine Kommentare am 18. Oktober 2009

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Zur Tagung „Wege aus der Krise“ wird es eine Nachlese an dieser Stelle in Form einer online-Tagungsdokumentation geben. Sie wird von uns in den nächsten Wochen zusammengestellt sein. Die Medienpartnerin der Tagung – die Kärntner Tageszeitung – wird ein Interview mit Prof. Clarita Müller-Plantenberg, eine Vorreiterin der Solidarischen Ökonomie, die auf der Tagung selbige inspiriierend dargestellt hat, bringen.

Im Vorfeld der Tagung hat die KTZ eine einspaltige Ankündigung der Tagung veröffentlicht und Radio Kärnten interviewte in der Sendung „Mittagszeit“ Andreas Exner.

Die Tagung kann als eine Initialzündung zur Solidarischen Ökonomie in Kärnten gelten. Nun müssen konkrete Schritte ausgelotet werden, eine Kartierung Solidarischer Ökonomie nach hessischem Vorbild voranzubringen. Dazu wäre vordringlich, mit Workshops interessierte Betriebe und Zusammenhänge anzusprechen und zusammenzubringen. Die Arbeiterkammer wäre eine organische Verbündete einer solchen Bemühung. Ob es tatsächlich gelingt, dafür Ressourcen zu mobilisieren, wird sich freilich zeigen.

In der Steiermark konnten wir schon einige Schritte in dieser Richtung machen, wenngleich vor allem auf politischer Ebene. Mit dem Wechsel des bisherigen Landesrats Landeshauptmann Stv. Flecker auf den Posten des Landtagspräsidenten dürften sich die Chancen dafür nun verschlechtern.

Allerdings hatte unseren Grazer Workshop zur Solidarischen Ökonomie, dessen Materialien auf www.solcom.ning.com einsehbar sind, die AK Steiermark großzügig unterstützt. Auf eine fortdauernde Kooperation in Richtung einer Alternative zum kapitalistischen System ist also zu hoffen. Und Entsprechendes auch in Kärnten auf den Weg zu bringen.

keine Kommentare am 5. Oktober 2009

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Im Anschluss an die erfolgreiche Tagung „Wege aus der Krise“ wollen wir diese Wege weiter erkunden.  Bei einer kräftigen Suppe und einem Diskussionsanstoß von Andreas Exner mit dem Thema „Solidarische Ökonomie„. Dabei wollen wir diskutieren, was Solidarische Ökonomie in Kärnten ist oder sein kann und vor allem auch in Richtung konkreter Projekte und Initiativen denken.

Zeit: Do., 15.10., 18.00 Uhr

Ort: KHG, Neptunweg 12

keine Kommentare am 5. Oktober 2009

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Tagung „Wege aus der Krise?“ bewirkt eine positive Aufbruchstimmung

Am Samstag, 3.10., fand an der Universität Klagenfurt die Tagung „Wege aus der Krise?“ statt, bei der es um das Zusammenspiel der Krisen im Bereich Wirtschaft, Klima und Energie ging. Ziel war die Analyse von Krisenursachen und das Aufzeigen von Lösungswegen. Die Tagung bot Raum für Vernetzung und den Austausch neuer Ideen.

Mit rund 90 Besucherinnen und Besuchern wurden die Erwartungen der Organisatoren übertroffen und das Interesse an neuen Wegen aus der Krise deutlich. Die Tagung diente der Anbahnung von Projekten und einer Stärkung zivilgesellschaftlicher Initiativen.

ASO Ljubljana hatten die Tagung zusammen mit dem Bündnis für Eine Welt/ÖIE Kärnten, den Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter/innen sowie dem Social Innovation Network organisiert. Sie wurden von einer Vielzahl an Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen aus Slowenien und Kärnten unterstützt (Klimabündnis Kärnten, Universitäts.Club Klagenfurt, Regionalmanagement Kärnten, der Stadt Klagenfurt und vielen anderen mehr).

Kernthemen waren Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Erfahrungen von verschiedenen Formen gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung, die von der Corporate Social Responsibility bis zu Gemeinwirtschaft und Solidarischer Ökonomie reichen.

„Klar: Bei einer so breiten Trägerschaft gibt es alleine bei der Einschätzung des Charakters der Krise(n) schon Unterschiede“, meint Walther Schütz, einer der Organisatoren. „Aber Einigkeit herrscht darüber, dass die Situation dramatisch ist und dass unterschiedliche Konzepte ihren Platz haben müssen!“

Presserückfragen unter:
Andreas Exner (06991 / 272 3 887)
Fotos erhältlich bei Walther Schütz (0664 / 7374 0101)

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Die Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen/AUGE Kärnten, die ASO Ljubljana, der ÖIE Kärnten und das Inst. f. Kulturelle Nachhaltigkeit organisieren zusammen mit der KTZ als Medienpartnerin am 3.10., 9.00-16.30 Uhr an der Uni Klagenfurt (Hörsaal 3) eine Tagung mit dem Titel:

„Wege aus der Krise? Rezession, Ressourcenverknappung und ökonomisch-ökologische Alternativen im regionalen Kontext“

MitveranstalterInnen:

Regionalmanagement Kärnten Dienstleistungs-GmbH, Stadt Klagenfurt – Ref. f. Frauen, Familie, Umweltschutz, Wissenschaft und Forschung, Social Innovation Network, Klimabündnis Kärnten, Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung, ICPE – International Center for the Promotion of Enterprises, Slowenisches Energie-Forum Ljubljana, Institute for the Development of Social Responsibility IRDO Maribor, Talentetauschkreis Kärnten, Eurosolar Kärnten, Attac-Kärnten, Forum Regionalentwicklung Kärnten

Worum es geht:

Nahrungsmittel und fossile Ressourcen werden knapp, der Klimawandel schreitet fort. Es ist unklar, ob die internationale Klimapolitik und die Aktionen gegen die Hungerkrise zur Lösung dieser Problematiken beitragen. Zur ökologischen tritt die ökonomische Krise. Eine lang anhaltende Depression ist wahrscheinlich. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, soziale Sicherheiten sind in Gefahr. Die Frage, ob man die traditionellen Industrien mit allen Mitteln stützen muss oder ob eine grundsätzlichere Veränderung ökonomischer Strukturen nötig ist, wird kontrovers debattiert.

Seit der Globalisierung der Finanzkrise hat sich jedenfalls ein „Window of Opportunity“ geöffnet. Auf Ebene der EU stehen Ziele wie die Territoriale Kohäsion auf der Agenda, in der Zivilgesellschaft werden Modelle wie die Solidarische Ökonomie diskutiert … Vor diesem Hintergrund lassen sich auch prominente Konzepte wie die Corporate Social Responsibility auf ihre Erfolge und Problemlösungskapazitäten befragen.

9.00 – Eröffnung

Andrea Wulz (Stadträtin in Klagenfurt), Bettina Golob (Regionalmanagement Kärnten), die VeranstalterInnen

9.45-12.00 – Programmteil 1 (Vormittag): Der theoretische Rahmen

Josef Hochgerner (ZSI Wien):

Soziale Innovation in Zeiten der Krise

Was ist der Kern von Innovation? Wie wird Innovation jenseits des Standortwettbewerbs möglich? Erfolge und Misserfolge der bisherigen Versuche soziale Innovation zu fördern.

Milenko Gudic (Bled School of Management):

Global Challenges & the Role of the Business Center – The UN-Initiative Global Compact Initiative

Wie wird die ökonomische und ökologische Krise in den Vereinten Nationen diskutiert. Welche Lösungen werden propagiert. Erfolge und Misserfolge des Global Compact. Was ist für nachhaltige Lösungen notwendig?

Andreas Exner (Spontaninput anstelle Prof. Ulrich Brand als Einleitung):

Ökologische und ökonomische Krise

Soziale und wirtschaftliche Innovationen und der politische Rahmen. Welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Wie kann/sollte die Politik auf die ökonomisch-ökologischen Krisen der heutigen Zeit reagieren?

Clarita Müller-Plantenberg (Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie):

Solidarische Ökonomie als Dach für Alternativen

Wo liegen Erfolge und Misserfolge? Wie ist eine andere Wirtschaft möglich? Wie machen wir eine Solidarische Ökonomie in Mitteleuropa?

13.30-16.30 – Programmteil 2 (Nachmittag): Praxis der Alternativen

Corporate Social Responsibility versus Gesellschaftliche Unternehmenskontrolle?

Wie ist CSR einzuschätzen? Welche Erfolge, welche Misserfolge, welche Voraussetzungen? Was heißt gesellschaftliche Unternehmenskontrolle (Erfolge, Misserfolge, Voraussetzungen)?

* Norbert Zimmermann (Berndorf AG)
* Dirk Raith (Univ. Graz)
* Eva Angerler (GPA)

Sozialökonomische Betriebe versus Solidarische Ökonomie?

Wo liegen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von sozialökonomischen Betrieben und Solidarischer Ökonomie? Welche Modelle Solidarischer Ökonomie existieren im Bereich sozialer Aufgaben, welche Praxiserfahrungen und Initiativen? Wo liegen Erfolge und Misserfolge sozialökonomischer Betriebe?

* Walther Schütz (Armutskonferenz)
* Peter Ulrich Lehner (Herausgeber „mitbestimmung“)
* Andrej Klemenc (Slowenisches Energie-Forum)

Perspektiven jenseits von Staat & privat?

Wo liegen die Schwerpunkte von Genossenschaften? Wie sieht das Verhältnis von „ökonomischen Initiativen“ aus zu Initiativen wie Ökodörfern, Umsonstläden, Kulturinitiativen? Kann man beides verbinden? Was sind Erfolge und Misserfolge von Kommodifizerung öffentlicher Räume, von Privatisierung? Was braucht soziale Innovation an Freiräumen? Worin liegt das Wesen und die wesentliche Voraussetzung sozialer Innovation heute? Welche Rolle spielt kulturelle Kommunikation, kulturelle Praxis?

* Larissa Krainer (Inst. f. Kulturelle Nachhaltigkeit)
* Markus Auinger (Paolo Freire Zentrum)
* Albrecht Grießhammer (Grüne Wirtschaft Kärnten)

ANMELDUNG BEI: Walther Schütz, buendnis.oeie*ÄT*aon.at, 04242 24 6 17

RÜCKFRAGEN BEI: Andreas Exner, andreas.exner*ÄT*chello.at

1 Kommentar am 30. September 2009

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